Neue Geschäftsordnung stärkt Migrationsbeirat
Verbindlicher Rahmen für Aufgaben, Beschlussverfahren und Zusammenarbeit
Der Migrationsbeirat Heidelberg soll erstmals eine umfassende Geschäftsordnung erhalten.
Mit der neuen Regelung werden Zuständigkeiten, Abläufe und Beteiligungsformen klar definiert und damit die Arbeitsfähigkeit des Gremiums nachhaltig gestärkt. Der Migrationsbeirat und der Haupt- und Finanzausschuss haben der Geschäftsordnung mit großer Mehrheit beziehungsweise einstimmig zugestimmt. Am 23. Juli entscheidet der Gemeinderat final darüber.
„Die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalen Arbeit. Heidelberg gehört zu den Städten, die Partizipation nicht nur ermöglichen, sondern institutionell wirksam verankern“, betont Oberbürgermeister Eckart Würzner.
Die Vorsitzende des Heidelberger Migrationsbeirats, Eva Paula Mendes de Oliveira Gomes, erklärt: „Für uns als Migrationsbeirat ist die Geschäftsordnung ein wichtiger Meilenstein. Sie schafft Klarheit für unsere Zusammenarbeit und stärkt die Mitgestaltung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Heidelberg auf Augenhöhe. So können wir unsere Erfahrungen und Perspektiven noch wirkungsvoller in kommunale Entscheidungsprozesse einbringen.“
Die neue Geschäftsordnung schafft einen verbindlichen organisatorischen Rahmen für die Arbeit des Migrationsbeirats. Sie regelt unter anderem die Rechte und Pflichten der Mitglieder, die Aufgaben des Vorstands, Sitzungs- und Beschlussverfahren, die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie die Vertretung des Beirats in Ausschüssen. Zudem werden erstmals transparente Regelungen für Projektarbeit und die Verwendung von Haushaltsmitteln festgelegt. Ziel ist es, Verlässlichkeit, Transparenz und eine wirksame Mitwirkung aller Mitglieder zu fördern.
Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/migrationsbeirat