Mehrkosten bei Stadthallen-Sanierung
Wolfgang Marguerre und Octapharma übernehmen auch die weiteren sechs Millionen Euro Mehrkosten
Der Heidelberger Ehrenbürger und Unternehmer Wolfgang Marguerre hat mitgeteilt, dass die Octapharma AG im Rahmen der bestehenden Sponsoring-Vereinbarung auch die zuletzt aufgelaufenen Mehrkosten von sechs Millionen Euro bei der Sanierung der am 1. Februar wiedereröffneten Stadthalle übernimmt.
Gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen deckt er damit weiter in vollem Umfang die Kosten von nun 63 Millionen Euro.
Oberbürgermeister Eckart Würzner betont: „Dank des einmaligen Engagements von Wolfgang Marguerre gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen Octapharma erstrahlt die Stadthalle heute in neuem Glanz. Viele Tausend Besucherinnen und Besucher sind begeistert von der wunderschön sanierten Stadthalle mit ihrem historischen Charme, dem verglasten Portikus, der verbesserten Sicht und Akustik und der Barrierefreiheit. Dass Wolfgang Marguerre nun gemeinsam mit seinem Unternehmen ein weiteres Mal sein einzigartiges Engagement erhöht und weiterhin die gesamten Kosten der Sanierung unserer Stadthalle trägt, ist eine großartige Nachricht für Heidelberg. Dafür möchte ich im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der Bürgerinnen und Bürger meinen ganz herzlichen Dank aussprechen.“
Wolfgang Marguerre setzt damit fort, was er seit Beginn der Sanierung 2019 konsequent vorgelebt hat: Er und sein Unternehmen haben jede Kostensteigerung mitgetragen. Diese waren vor allem auf gestiegene Baupreise und baubedingte Verzögerungen zurückzuführen – Faktoren, die auch andere große Sanierungsvorhaben in dieser Zeit betrafen. Umso bemerkenswerter fällt vor diesem Hintergrund die Verlässlichkeit aus, mit der Wolfgang Marguerre und Octapharma das Projekt seit sechs Jahren tragen.
Grund für die zuletzt entstandenen Mehrkosten waren unvorhergesehene bauliche Schäden: Die durchkorrodierte Stahlkonstruktion des Balkons zum Montpellierplatz musste komplett ausgetauscht, die Mittelrang-Empore im Wolfgang-Marguerre-Saal mit einer neuen, denkmalgerecht in die Glastrennwand integrierten Stahlkonstruktion gestützt werden.
