Barrierefreier Wohnungsausbau: Kostenlose Beratung

Wenn der Einstieg in die Badewanne trotz Hilfsmitteln schwerfällt, Stufen nur mit Mühe überwunden werden oder andere bauliche Gegebenheiten zu Hause den Alltag erschweren – dann stellt sich die Frage nach einem barrierefreien Umbau und dessen Finanzierung. 

Klüger handelt, wer Barrieren schon abbaut, wenn noch kein akuter Bedarf besteht. Die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise in puncto Finanzierung und Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist unabhängig und kostenlos.

Frau mit Rollator und Mann mit Gehstock im Garten
Ob Zugang zum Haus oder barrierefreies Bad: Bei der Beratung werden individuelle Lösungen gefunden. (Foto: Nicolaus Niebylski)

Das städtische Förderprogramm „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“ der Stadt und die dazu gehörigen Zuschüsse pausieren aufgrund der aktuellen Haushaltslage. Auch viele KfW-Mittel stehen schon länger nicht mehr zur Verfügung. Für alle Umbauwilligen gibt es aber eine gute Nachricht: Zum Jahresende 2025 wurde im Bundeshaushalt ein Betrag von 50 Millionen Euro zur Fortsetzung des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ bewilligt. Wer sich jetzt schon über mögliche Umbaumaßnahmen informiert und Angebote von Handwerksbetrieben einholt, ist für eine schnelle Antragstellung gut vorbereitet und erhöht die Chancen für eine Zusage.

Für eine Beratung wenden sich Interessierte an die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Heidelberg. Diese berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/wohnen-barrierefrei