Pläne für ehemaliges Kaufhof-Gebäude

Heidelberger Unternehmer Daniel Hopp ist neuer Eigentümer

Das Immobilienunternehmen des Heidelberger Unternehmers Daniel Hopp will mit Unterstützung der Stadt in die Entwicklung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes starten. 

Intensiv nachgedacht wird über eine Mischung von Einzelhandel, Gastronomie und einer attraktiven öffentlichen Nutzung. Vergangene Woche fand die Beurkundung zwischen Hopps Actris GmbH und dem bisherigen Besitzer statt. Die Immobilie mit rund 12.500 Quadratmetern Nutzfläche steht seit Januar 2024 leer.

Zwei Männer vor verglastem Gebäude
Oberbürgermeister Eckart Würzner (rechts) mit Unternehmer Daniel Hopp vor dem ehemaligen Kaufhof-Gebäude am Bismarckplatz (Foto: Stadt Heidelberg)

Oberbürgermeister Eckart Würzner hatte sich an Hopp gewandt, nachdem die zuletzt geplante Entwicklung nicht wie vorgesehen umgesetzt werden konnte – mit dem Ziel, die Entwicklung dieser für Heidelberg zentralen Immobilie auf eine verlässliche Grundlage zu stellen.

Öffentliche Nutzungen möglich

„Der Bismarckplatz gehört zum Kern unserer Stadt – und dieses Gebäude gehört wieder in die Mitte des Stadtlebens. Ich habe den Kontakt zu Daniel Hopp gesucht, weil wir hier einen Partner brauchen, der professionell arbeitet, bei uns verwurzelt ist und langfristig denkt. Dass dieses wichtige Projekt nun ein neues Fundament hat, freut mich sehr“, erläutert Oberbürgermeister Eckart Würzner.

„Dieses Gebäude hat Substanz – baulich und als Teil dieser dynamischen Stadt. Wir werden es mit Sorgfalt entwickeln und unterschiedliche Ideen und Konzepte prüfen. In mei-ner Heimatstadt ein Gebäude an so zentraler Stelle entwickeln und in Abstimmung mit der Stadt gestalten zu dürfen, ist mir eine Herzensangelegenheit“, erläutert Daniel Hopp.
Es gibt erste Ideen für eine zeitgemäße Nutzung – darunter Einzelhandel, Gastronomie und öffentlich zugängliche Flächen.

Hopps Immobilienunternehmen Actris wird in den kommenden Wochen erste Konzeptgespräche aufnehmen. Welche öffentliche Nutzungen zu dem Gebäude passen könnten, wird in Gesprächen mit der Stadt erörtert. Die Stadt wird die Nutzungsszenarien mit dem Gemeinderat abstimmen.