Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus
Die Stadt Heidelberg beteiligt sich wieder an den bundesweiten Aktionswochen rund um den Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli.
Begegnung, Dialog und gesellschaftliche Teilhabe stehen im Mittelpunkt des Programms, das in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Migrationsbeirat und dem Runden Tisch gegen Rassismus der Stadt entwickelt wurde. Eine bundesweite Plakatkampagne soll Menschen für antimuslimischen Rassismus sensibilisieren.
„Muslimisches Leben prägt Heidelberg auf vielfältige Weise. Die Aktionswochen machen sichtbar, wie viele Menschen sich in Gemeinden, Vereinen und Initiativen für unsere Stadt engagieren und Verantwortung übernehmen“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 1. Juli, ein Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus im Karlstorbahnhof mit der Berliner Komikerin und Ärztin Anissa Loucif.
Am Sonntag, 5. Juli, um 12 Uhr lädt die Yavuz Sultan Selim Moschee, Hatschekstraße 20, zu einer Führung durch das muslimische Gotteshaus ein.
Am Samstag, 11. Juli, 18 Uhr findet im Restaurant Yalla, Kurpfalzring 110/1 das Poetry-Format „çay & poetry“ mit dem bundesweit aktiven Netzwerk i,Slam e. V. statt.
Am Freitag, 17. Juli, ab 18 Uhr zeigt das Karlstorkino den Film „To make a stranger your own“ mit anschließendem Regiegespräch zwischen dem Filmemacher Ayon Mukherji und der Religionswissenschaftlerin Leyla Jagiella.
Begleitet wird das Veranstaltungsprogramm von einem interaktiven Straßenquiz in verschiedenen Heidelberger Stadtteilen.
Die Aktionswochen leben vom Engagement zahlreicher Menschen, Gemeinden, Vereinen und Initiativen in Heidelberg. Gemeinsam setzen sie sich für Dialog, Teilhabe und ein gutes Miteinander in der Stadt ein.
Programm unter www.muslimische-akademie-heidelberg.de
