Radtour zur Europäischen Mobilitätswoche
Gemeinsam stark im Sattel
Über Stadtgrenzen hinweg und mit dem Blick auf die Mobilität der Zukunft: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung haben die Europäische Mobilitätswoche zum Anlass genommen, gemeinsam rund 100 Kilometer mit dem Fahrrad von Kaiserslautern über Bad Dürkheim, Ludwigshafen und Mannheim bis nach Heidelberg zurückzulegen.
Mit dabei waren Manuel Steinbrenner (Kaiserslautern), Diana Pretzell und Ralf Eisenhauer (Mannheim), Alexander Thewalt (Ludwigshafen) sowie Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität in Heidelberg. Die Radtour fand auf Initiative von Kaiserslautern statt.
Kommunen zeigen Projekte
„Die gemeinsame Radtour hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den Städten für eine moderne und klimafreundliche Mobilität ist“, so Schmidt-Lamontain. Im persönlichen Austausch wurden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen diskutiert und Sy-nergien ausgelotet mit dem gemeinsamen Ziel, den Radverkehr in der Region weiter zu stärken. Unterwegs warteten anschauliche Stopps: In Kaiserslautern wurde die neue Fahrradstraße „von Park zu Park“ vorgestellt, in Bad Dürkheim versorgte der Bezirksverband Pfalz die Gruppe am Pfalzmuseum für Naturkunde, in Ludwigshafen und Mannheim standen Radschnellverbindungen im Fokus – mit einer Pause im Bootshaus am Neckar. Beim Zieleinlauf in Heidelberg präsentierte die Stadt die fast fertiggestellte Gneisenaubrücke am Hauptbahnhof als Teil der geplanten Nord-Süd-Achse von der Bahnstadt bis ins Neuenheimer Feld. Sie soll künftig eine wichtige Rad- und Fußquerung für die gesamte Region schaffen.
38 Prozent aller innerstädtischen Wege in Heidelberg werden mit dem Fahrrad zurückgelegt – bundesweit ein Spitzenwert.
