Erstmals Feministische Wochen in Heidelberg

Frauengesundheit bei Veranstaltungen vom 1. bis 16. März im Fokus

Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März finden erstmals die „Feministischen Wochen“ in Heidelberg statt. 

Das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg bündelt in diesem Zeitraum die vielfältigen Veranstaltungen zahlreicher Kooperationspartnerinnen und -partner und schafft einen gemeinsamen Rahmen, um feministische Themen in der Stadt sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen vom 1. bis 16. März steht das Thema Frauengesundheit.

Frauen sitzen an rundem Tisch und diskutieren
Zum Thema Gleichstellung fanden in den vergangenen Jahren viele Veranstaltungen in Heidelberg statt, etwa die Frauenkonferenz 2024. (Foto: Susanne Arndt)

V on mentaler Gesundheit über Körperbilder, Wechseljahre und medizinische Versorgung bis hin zu Gewaltprävention und Care-Arbeit – das umfangreiche Programm der Feministischen Wochen  vom 1. bis 16. März macht sichtbar, wie eng gesellschaftliche Ungleichheiten und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Es reicht von praktischen Gesundheitsangeboten über wissenschaftliche Impulse bis hin zu kulturellen und historischen Veranstaltungen, die Frauenperspektiven sichtbar machen. Zahlreiche Vorträge, Workshops, Filmvorführungen und Diskussionsrunden laden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich zu informieren und mitzudiskutieren. 

„Frauengesundheit ist kein Randthema, sondern ein Gradmesser für Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.

Sandra Arendarczyk, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, erklärt zum neuen Veranstaltungsformat: „Wir wollen Frauenthemen in Heidelberg nicht nur an einem besonderen Tag, sondern umfassender in den Fokus rücken. Die Feministischen Wochen sind dafür eine neue Plattform“.

Jansen am Rednerpult
Bürgermeisterin Stefanie Jansen eröffnet am 1. März die ersten Feministischen Wochen in Heidelberg. (Foto: Susanne Arndt)

Auftakt am 1. März

Den Auftakt macht am Sonntag, 1. März, um 19 Uhr im Klub K des Karlstorbahnhofs die Veranstaltung „Zwischen Feed und Frauenbild – wie viel Einfluss hat Social Media?“. Expertinnen aus Medizin, Jugend- und Gesundheitsarbeit diskutieren, wie soziale Medien Körperbilder prägen und welchen Einfluss das insbesondere auf die psychische Gesundheit junger Frauen hat. 

Auszug aus dem Programm

  • Montag, 9. März, 17 bis 18.30 Uhr, online : „Gleiche Behandlung – gleiche Wirkung? – Der Gender Health Gap in Medizin und Therapie“. Anmeldung über pretix.eu/KGK/sgkgd.
  • Mittwoch, 4. März, 18 bis 21 Uhr, pro familia Beratungsstelle Heidelberg, Hauptstraße 79: Brustselbstuntersuchung. Anmeldung erforderlich.
  • Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, GLORIA-Kino, Hauptstraße 146: „We Want Sex“: Filmvorführung mit Gespräch
  • Montag, 16. März, 20 Uhr, Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3: „Beklaute Frauen – Die Show“: Multimedialer Abend mit Leonie Schöler zu kaum bekannten Frauen, deren Biografien eng mit der Region verbunden sind. 

Das vollständige Programm www.heidelberg.de/frauentag