Stadtspitze unterzeichnete aktualisierte EU-Gleichstellungscharta

Die Stadt setzt erneut ein deutliches Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit. 

Oberbürgermeister Eckart Würzner und Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit, haben im Beisein der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Sandra Arendarczyk am Montag, 24. November, die aktualisierte Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet.

Jansen, Arendarczyk und OB lächeln bei der Unterzeichnung in die Kamera
Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Gleichstellungsbeauftragte Sandra Arendarczyk und OB Würzner bei der Unterzeichnung der aktualisierten Charta. (Foto: Philipp Rothe)

Neuer runder Tisch

Gleichzeitig soll im Frühjahr 2026 ein runder Tisch zur Geschlechtergerechtigkeit eingerichtet werden, um den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft weiter zu stärken. Der runde Tisch soll künftig zweimal jährlich tagen. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen zu identifizieren, Handlungsempfehlungen zu entwickeln und die Umsetzung der Gleichstellungsziele zu begleiten. Bereits über 25 Institutionen sind in den vorbereitenden Beteiligungsprozess eingebunden.

Aktuelle Herausforderungen

Heidelberg war 2007 eine der ersten Kommunen, die die EU-Gleichstellungscharta unterzeichnet hatten. Die überarbeitete Charta greift neue gesellschaftliche Herausforderungen auf, darunter digitale Gewalt, Carearbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, intersektionale Diskriminierung sowie die Verbindung von Klima, Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit.

„Mit der Unterzeichnung der neuen Charta und der Einrichtung des runden Tisches schaffen wir einen Raum, in dem Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam an Fortschritten arbeiten können. Geschlechtergerechtigkeit ist ein strategisches Ziel. Sie gehört in die Mitte der politischen Entscheidungen, nicht an den Rand“, so Jansen.

Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/gleichstellung