Ankauf von Patrick-Henry-Village kann weitergehen

Stadt und Bund haben Letter of Intent unterzeichnet

Das Bundesministerium der Verteidigung, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Stadt Heidelberg haben sich auf die zukünftige Nutzung von Patrick-Henry-Village verständigt. 

Vertreter unterzeichneten am Montag, 27. Juli, eine Absichtserklärung. Damit ist ein Meilenstein für die künftige Entwicklung der Fläche erreicht. Die Stadt Heidelberg wird nun wieder den Ankauf und die Entwicklung des 16. Heidelberger Stadtteils vorantreiben.

Gruppenfoto mit unterschriebenem Letter of Intent
Ministerialdirigent Jörg Hingott (Bundesministerium der Verteidigung; von links), OB Würzner und Jörg Musial, Leiter der Sparte Verkauf (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) unterzeichnen eine Absichtserklärung zur PHV-Entwicklung. (Foto: Philipp Rothe)

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte auf Betreiben des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) angesichts des sicherheits- und verteidigungspolitisch notwendigen Aufwuchses der Bundeswehr im Oktober 2025 den Verkauf von Liegenschaften zunächst gestoppt. Nach mehreren Monaten vertrauensvoller Abstimmungen, die darauf abzielten, die städtebaulichen Planungen der Stadt im Patrick-Henry-Village (PHV) mit den Flächenbedarfen der Bundeswehr in Einklang zu bringen, konnte eine Absichtserklärung in Form eines Letters of Intent (LoI) erarbeitet werden. Das BMVg hat ein Interesse an der Nutzung von Teilflächen des PHV, schließt jedoch eine klassische Kasernennutzung aus.

„Die unterzeichnete Absichtserklärung zeigt eindrucksvoll, dass wir mit den vertrauensvollen Gesprächen im Rahmen der Standortgespräche den richtigen Weg nehmen. Das Ergebnis ist eine einvernehmliche Lösung für das Patrick-Henry-Village, mit dem wir allen Interessen gerecht werden“, sagte Ministerialdirigent Jörg Hingott, Stellvertreter des Hauptabteilungsleiters Aufwuchs im BMVg.

„Diese Einigung ist eine großartige Nachricht für Heidelberg. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine Lösung zu finden, die den unterschiedlichen Interessen gerecht wird und für alle Beteiligten tragfähig ist. Damit können wir PHV endlich weiterentwickeln und eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte unserer Stadt mit neuer Dynamik voranbringen. Zugleich eröffnet der künftige Bundeswehrstandort zusätzliche Chancen für Kooperationen – insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, IT und Cybersicherheit. So stärken wir Heidelberg als Stadt der Innovation und gestalten gemeinsam die Zukunft“, freut sich Oberbürgermeister Eckart Würzner.

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