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Screenshot der neuen hip-Website.

Website hip 
Ein Hotspot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Auf der rund 14 Hektar großen Fläche wächst in den kommenden Jahren der Heidelberg Innovation Park (hip). Mehr dazu gibt es auf der Website www.hip-heidelberg.com

Neubauten wachsen in die Höhe
Ein Ideenquartier für die digitale Zukunft – das wird der Heidelberg Innovation Park (hip). Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat das Areal besucht und sich einen Eindruck von den Baufortschritten gemacht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Bürgermeister Hans-Jürgen Heiß (Foto: Diemer)
Hans-Jürgen Heiß
Bürgermeister
Rathaus - Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-13000

Bauarbeiten auf den Patton Barracks von oben. (Foto: Buck)

hip / Patton Barracks

Ein Hotspot für Innovationen der Technik

Die Digitalisierung ist die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts. Im Heidelberg Innovation Park entstehen Lösungen für die digitale Welt. Kurze Wege, eine offene Campus-Atmosphäre mit attraktiven Treffpunkten und flexible Nutzungsmodelle in den Gebäuden fördern ein intensives Zusammenwirken von kreativen Köpfen.

(Foto: Diemer)

ZEITSTRAHL

Was bisher geschah


Heidelberg Innovation Park

Seit 2017 wächst der hip auf der rund 15 Hektar großen Fläche der ehemaligen Patton Barracks. Das Areal liegt verkehrsgünstig an der Speyerer Straße und direkt neben dem neuen Zukunftsstadtteil Bahnstadt. Der Hauptbahnhof ist fußläufig erreichbar, mehrere Straßenbahn- und Bushaltestellen sind direkt am Gelände. Zuletzt wurde die Entwicklung der Konversionsfläche vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg mit drei Millionen Euro gefördert.

Die erste Firma ist im April 2019 in den hip gezogen. Kurz darauf folgten die Digital-Agentur der Stadt Heidelberg und der vom Land geförderte Digital-Hub kurpfalz@bw der Metropolregion Rhein-Neckar. Beide unterstützen direkt auf dem hip Start-ups und etablierte Unternehmen in ihrer weiteren Expansion.

Alle Gebäude im hip erhalten über Glasfaser Zugang zur Breitbandversorgung. Auch neue Organisationsformen der Arbeit – wie Coworking-Spaces oder ein Makerspace – werden berücksichtigt. Es werden regelmäßige, gemeinsame Veranstaltungen und Vorträge, Foren und Präsentationen initiiert. Und: Es wird eine parkeigene App geben, in der sich die hip-Unternehmen vorstellen und vernetzen können. Das gesamte Umfeld des hip soll dazu beitragen, dass aus Ideen und Gedankenspielen gemeinsame Projekte zwischen Industrie, Forschung und Wirtschaft entstehen. Schließlich ist das Motto des Innovationsparks „work connected“.

Übersichtsplan hip: (1) Großsporthalle (2) Parkhaus (3) Stallungen/ Mary-Somerville-Park (4) Business Development Center (5) Patton Park (6) Neubau ERNW GmbH (7) iWerkx (8) HEG (9) Sino German Hi-Tech Park (10) DAI Begeisterhaus (11) AMERIA/ Städtische Nutzungen

Patton Square und Freiräume

Rendering Patton Square (Hosoya Schäfer Architects)
Visualisierung des Patton Square (Hosoya Schäfer Architects)

Eine Landschaftsachse ist das zentrales Bindeglied zwischen Ost- und Westteil des hip. An dieser Achse liegt der zentrale Patton Square (3). Der Platz selbst ist ein Angebot an Besucher, Mitarbeiter und Passanten, sich dort zu treffen, zu kommunizieren und zu arbeiten. Auf dem Platz sind Sitz- und Arbeitsinseln sowie eine Cafébestuhlung vorgesehen.

Das alte Stallungsgebäude (3) bleibt erhalten und soll mit den dort beheimateten Startups das Umfeld aktivieren. Es soll künftig unter anderem mit Gastronomie und Dienstleistungsangeboten einen Beitrag zur Belebung des Mary-Somerville-Platzes leisten. Am nördlichen Ende der Landschaftsachse weitet sich der Raum zur breiten, sonnigen Wiesenfläche – dem Patton Park (5).

Zudem sollen auf dem Parkgelände rund 30.000 Quadratmeter Grün- und Freiflächen durch das Berliner Büro Sinai geplant werden. Der Entwurf von Sinai überzeugt insbesondere durch die Verbindung der beiden Plätze, Mary-Somerville-Platz und BDC HD Plaza, mit dem hip Landschaftspark Süd zu einem zentralen Ensemble und stellt insgesamt innerhalb der städtebaulichen Rahmenbedingungen eine gelungene Einheit von Freiraum und Städtebau her.

Das BDC wird im Herbst 2019 bezogen. (Foto: TF GmbH)
Das BDC wurde im Herbst 2019 bezogen. (Foto: TF GmbH)

Business Development Center

Ein erster Meilenstein im hip ist das  Business Development Center (4). Im September 2019 sind die ersten jungen Start-ups und Ausgründungen aus der Forschung in das rund 4.000 Quadratmeter umfassende Gebäude gezogen. Das BDC HD ist ein multifunktionales Büro- und Laborgebäude für Gründer aus dem Hochtechnologie-Bereich. Bei einem Erweiterungsbedarf des BDC kann nördlich davon ein zweites Gebäude (4) errichtet werden.

Innovation Industry

Der Bereich „Innovation Industry“ bietet flexible Baufelder für große und mittelgroße Firmen. Ein hoher Grad an Flexibilität, Skalierbarkeit und die Sichtbarkeit zur Speyerer Straße zeichnen diesen Entwicklungsbereich aus.

Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit

Im Sino German High-Tech Park (9) sollen sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen großer chinesischer Firmen, Wirtschaftszonen, Forschungsinstitutionen sowie Entwicklungsplattformen von Städten und Verbänden ansiedeln. Das Ziel ist ein Gründer-, Entwicklungs- und Innovationzentrum, das eine Brückenfunktion zwischen Deutschland und China einnehmen soll.

Neues im Bestand

Die ehemalige Chapel wird saniert und dient in einer ersten Phase als Informations- und Quartierszentrum. Rund um die Chapel werden einige Bestandsgebäude nachgenutzt. In ein Bürogebäude (11) sind 2019 die ersten Mieter eingezogen – darunter die Digital-Agentur der Stadt Heidelberg, die Firma AMERIA und der vom Land Baden-Württemberg geförderte Digital-Hub kurpfalz@bw der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Deutsch-Amerikanische Institut plant in direkter Nachbarschaft ein sogenanntes Begeisterhaus (10). Auf 1.200 Quadratmeter Nutzfläche entsteht hier ein für alle offenes Haus, das zugleich Werkstatt, Denkatelier und Begegnungsstätte sein soll. Das DAI spricht von einer Institution, die allen Bürgerinnen und Bürgern jeder Nationalität und Herkunft offensteht, Wissen allen zugänglich macht und Freiheit und Kreativität erleben lässt. Die Umbauarbeiten haben im Sommer 2020 begonnen. Die Eröffnung ist für Herbst 2021 geplant.

Großsporthalle

Breiten- und Spitzensport bekommen ein neues Zuhause: An der Speyerer Straße ist die neue Großsporthalle (1) für bis zu 5.000 Zuschauer . Sie dient vorrangig dem Vereins- und Schulsport, verfügt aber auch über die nötige Infrastruktur für hochklassige Wettbewerbe, Profisportveranstaltungen und Fernsehübertragungen. Neben der Halle entsteht ein Parkhaus (2) mit 672 Park- und 750 Fahrradstellplätzen sowie zahlreichen Elektroladestationen. Das Parkhaus ist für Besucher von Veranstaltungen in der Großsporthalle und als Quartiersgarage für den hip vorgesehen.

Innenraum der neuen Großsporthalle SNP dome im Heidelberg Innovation Park.
Der SNP dome im Heidelberg Innovation Park (hip) ist mittlerweile fertiggestellt. (Foto: Stadt Heidelberg)

Neubau ERNW GmbH

Die Spezialisten für IT-Sicherheit der ERNW Enno Rey Netzwerke GmbH haben im September 2020 bei ihrem Neubau (6) Richtfest gefeiert. ERNW ist das erste privatwirtschaftliche Unternehmen, das einen Neubau auf dem hip realisiert. Nach Fertigstellung des Hauses um den Jahreswechsel 2021/2022 bietet es auf vier Etagen und rund 3.100 Quadratmetern Platz für über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Untergeschoss befindet sich eine Tiefgarage.

iWERKx

Ein neues Zentrum für junge Unternehmen aus dem Technologie-Bereich: das wird das iWerkx (7). Seine Heimat wird es in einem aufwändig sanierten Bestandsgebäude mit architektonisch anspruchsvollem Anbau und attraktiven Außenflächen im östlichen Teil des hip finden. Hier soll ein Platz entstehen, wo sich junge Hi-Tech-Firmen ansiedeln wollen, um erfolgreich zu arbeiten.

e+KUBATOR

Mit dem e+KUBATOR (8) wird ein Gebäude geschaffen, in dem der notwendige Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigt wird. So werden vom e+KUBATOR aus künftig neben den Solaranlagen und Ladesäulen der Heidelberger Energiegenossenschaft auch die Smart Meter von Discovergy betrieben, CoWorking-Bereiche vom Breidenbach bereitgestellt, die Elektrofahrräder von Coboc entwickelt, sowie Ökostrom von den Bürgerwerken angeboten. Mit dem e+KUBATOR entsteht ein Reallabor, in dem die Stadt ihre Zukunftstechnologien zeigen und erlebbar machen kann.

Weitere Infos

Städtebauliches Konzept Patton Barracks 

Website hip

Infomaterial zu hip / Patton Barracks

Fotostrecken hip / Patton Barracks