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Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd

Zum Stück von Henner Kallmeyer und zur Inszenierung am Theater Heidelberg

von den Heidelberger Literaturscouts Anna P. und Miruna P.

Modern, abwechslungsreich und erfrischend

von Anna P. zum Dramentext Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd von Henner Kallmeyer

Foto: Susanne Reichardt

„Einer ist immer stärker und dann ein anderer und am Ende sitzen zwei in einem Pferd, und um sie herum geht alles kaputt“, Spourgitis
 
Zwei Kinder im trojanischen Pferd. Die eine aus Griechenland, der andere aus Troja. Draußen wird gekämpft. Deshalb sollten sie auch kämpfen, oder? Was sonst? Sie kennen nichts anderes. Oder doch nicht kämpfen? Eine Diskussion zwischen zwei Kindern, die im trojanischen Krieg aufgewachsen sind, manchmal mischt sich auch noch Hermes ein.
 
Henner Kallmeyer hat es geschafft, das Theaterstück „Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd“, welches 2024 sogar für den Mülheimer KinderStückePreis nominiert war, trotz des ernsten Themas witzig zu schreiben und den Fokus auf das Gute, die letztendliche Freundschaft der beiden Kinder, zu legen.
 
Das Theaterstück wird ab 10 Jahren empfohlen und das merkt man an der einfachen, alltäglichen und tatsächlich modernen Sprache, die den Schauplatz und die Ereignisse der Antike verständlich macht, wieder aufleben lässt und durch die man sich auch oder gerade in heutiger Zeit in der Geschichte wiederfinden kann.
Dem Lesenden wird auf jeden Fall eine wichtige Botschaft vermittelt: Am Ende des trojanischen Krieges wusste niemand mehr so richtig, warum dieser eigentlich geführt wurde, es gab kein Ziel mehr, nur noch Chaos. Das vermitteln einem die Charaktere, eine der beiden Hauptpersonen hat beispielsweise noch nie das Meer gesehen, obwohl er direkt am Meer wohnt, dieses ist jedoch sein gesamtes Leben von den griechischen Schiffen verdeckt gewesen.
 
Besonders gefallen hat mir auch das Bonusmaterial, welches „Sätze, mit denen man den trojanischen Krieg sofort beendet. (Oder gar nicht erst beginnen lässt)“, „Das Leben des Achill“ und „Das Pferd des Odysseus“ enthält und ebenfalls sehr lustig zu lesen ist.
 
Insgesamt ist das Stück aber nicht nur unterhaltsam und gleichzeitig Anregung zum Nachdenken, sondern man lernt auch noch etwas dabei.
Eine absolute Empfehlung für alle, die eine moderne, abwechslungsreiche und erfrischende Sicht der Dinge suchen und vielleicht ihr Wissen über die griechische bzw. römische Mythologie aufbessern wollen.

Unterhaltsam und spannend

von Miruna P. zur Inszenierung Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd im Zwinger 3 in Heidelberg

Foto: Susanne Reichhardt 

Ich fand die Aufführung vom Theaterstück „Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd“ wirklich gelungen. Man konnte von Anfang an leicht die Geschichte verstehen und sich mit den Figuren Briseis und Spourgitis identifizieren. Am besten fand ich, dass die Figuren authentisch wirkten – sofort hatte man den Eindruck, dass man sie irgendwie kennt und mit ihnen sympathisiert. Der Spannungsbogen der Aufführung hat sich dazu auch bis zum Ende gestreckt, so war das Theaterstück sehr unterhaltsam und spannend. Ich würde „Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd“ auf jeden Fall an alle weiterempfehlen, die einen Abend voller Abenteuer, Geschichte und Humor genießen möchten.

Das Theaterstück
Henner Kallmeyer
Troja! Blinde Passagiere im trojanischen Pferd
S.Fischer Verlag GmbH, Theater und Medien 2023

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