Laura Therese Schran - Hidden Horses
Eine städtische Ausstellung der Reihe ,,Sammlung HD reformuliert"
Eröffnung: Freitag, 9. Januar 2026, 20 Uhr
Ort: Forum für Kunst Heidelberg, Heiliggeiststraße 21, 69117 Heidelberg
Grußwort: Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts Heidelberg
Einführung: Susan Besara, Bereich Bildende Kunst, Kulturamt Heidelberg
Musik: Elisa Herbig, Singersongwriterin und Cellistin
Vom 9. Januar 2026 an zeigt das Kulturamt im Forum für Kunst Heidelberg unter dem Titel „Hidden Horses“ Arbeiten der Künstlerin Laura Therese Schran. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Sammlung HD reformuliert“, mit der das Kulturamt Heidelberg aktuelle künstlerische Positionen fördert und die städtische Sammlung im Kontext gegenwärtiger Fragestellungen neu beleuchtet.
Für die Vorbereitung der Ausstellung setzte sich die Künstlerin in einen intensiven Dialog mit Werken der städtischen Sammlung. Die von ihr getroffene Auswahl verknüpft sie mit der Bedeutung einer subtilen Form von Intimität und Verletzlichkeit.
In ihrer Arbeit erforscht Schran, wie allgegenwärtig Verletzlichkeit das Menschsein prägt und welche Mechanismen entstehen, um sie zu verbergen. Sie fragt, was geschieht, wenn Verletzlichkeit sichtbar wird, und was danach bleibt. Der Titel „Hidden Horses“ steht dabei sinnbildlich für Erinnerungen, Empfindungen und Kräfte unter der Oberfläche. Das Pferd fungiert für die Künstlerin als Symbol unserer Zeit – einer Zeit, in der Themen wie Dressur und Angepasstsein, Kontrolle und Funktion, aber auch Natürlichkeit, Wildheit, Ausbruch, Nähe und Distanz aufeinandertreffen und das Spektrum menschlicher Gefühle widerspiegeln.
Mit Arbeiten aus der Sammlung von: Manfred Esser, Hanna Nagel, A. Wahlström, Werner von Scheidt, Rosa Zettl
Die Künstlerin
Laura Therese Schran (1989 in Gießen) lebt und arbeitet in Wiesenbach bei Heidelberg. Sie studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und absolvierte ein Auslandssemester in Malerei und Druckgrafik an der Hungarian University of Fine Arts in Budapest. Seit 2016 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und arbeitet zudem als Pädagogin in Heidelberg.



