Förderungen von Bund und Land

Insgesamt 22,83 Millionen Euro

Grafik, die die Fördermittel zeigt, die in die neue Südstadt geflossen sind.

Die Entwicklung der Konversionsfläche in der Südstadt war für die Zukunft der Stadt von zentraler Bedeutung. Mit der „Konversion Südstadt“ wurde nicht nur ein ehemaliges Areal neu genutzt, sondern ein gesamter Stadtteil nachhaltig gestärkt und weiterentwickelt. Dass hierfür umfangreiche Fördermittel von Bund und Land bereitgestellt wurden, unterstreicht die große städtebauliche, soziale und gesellschaftliche Relevanz dieses Projekts. Insgesamt standen 22,83 Millionen Euro aus verschiedenen Förderprogrammen von Bund, Land und Stadt zur Verfügung – eine Unterstützung, die für die erfolgreiche Umsetzung essenziell war.

Schwerpunkt städtebauliche Erneuerung

Ein Schwerpunkt lag auf der städtebaulichen Erneuerung. Über die Programme „Stadtumbau West“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ flossen rund 10,88 Millionen Euro in die Modernisierung und qualitative Aufwertung des Quartiers. Ergänzt wurde dies durch gezielte Investitionen in die soziale Infrastruktur: Aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ wurden 1,85 Millionen Euro für das Bürgerzentrum Südstadt (Chapel) bereitgestellt, das als zentraler Treffpunkt das soziale Miteinander im Stadtteil stärkte.

Auch überregional bedeutsame Projekte profitierten von der Förderung. So wurde das Bauprojekt „DER ANDERE PARK“ im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 5,9 Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus flossen erhebliche Mittel in Bildung und Sport: Für den Erwerb und Umbau der Mark-Twain-Schule zur Julius-Springer-Schule standen 3,97 Millionen Euro aus der Schulhausbauförderung zur Verfügung, weitere 232.500 Euro wurden für die Sanierung der Mark-Twain-Sporthalle bereitgestellt.

70 Prozent Bezahlbarer Wohnraum

In der Südstadt wurde dabei in erheblichem Umfang bezahlbarer Wohnraum geschaffen und bereitgestellt; rund 70 Prozent der entstehenden Wohnungen können diesem Segment zugeordnet werden. Zugleich ist es gelungen, das Areal trotz des Fokus auf Erschwinglichkeit ansprechend zu gestalten. Für die Umsetzung des Projekts waren die zur Verfügung gestellten Städtebaufördermittel von entscheidender Bedeutung.

Was ist die Städtebauförderung überhaupt?

Damit die Städte die neuen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützt der Bund die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit Programmen zur Städtebauförderung. Dazu gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen gemäß Artikel 104 b Grundgesetz, die durch Mittel der Länder und Kommunen ergänzt werden. Die Bundesfinanzhilfen werden den Ländern auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung (VV Städtebauförderung) zur Verfügung gestellt.

Ziele der Städtebauförderung sind

  • Stärkung von Innenstädten und Ortszentren in ihrer städtebaulichen Funktion, auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.
  • Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten, wie zum Beispiel Wohnungsleerstand oder Brachflächen in Innenstädten, insbesondere von Industrie-, Konversions- und Bahnflächen.
  • Städtebauliche Maßnahmen zur Behebung sozialer Missstände

Zur Verwirklichung dieser Förderziele hat der Bund folgende Programme aufgesetzt

  • Lebendige Zentren - Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne.
  • Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten

Weitere Infos zur Städtebauförderung

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