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Aktuelle Informationen zu den Sanierungsarbeiten
Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH informiert auf ihrer Seite immer über den aktuellen Stand und die Bauphasen. mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Mobilität
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-30500
Fax 06221 58-30599

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Gewerbetreibende wenden sich bei Fragen bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg

Weitere Informationen für Gewerbetreibende

Dossenheimer Landstraße (Foto: Heidelberg)

Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße

Baubeginn in der Dossenheimer Landstraße ab 4. März 2024 - Infoveranstaltungen Anfang Februar

Flyer 'Dossenheimer Landstraße' zum Download (PDF) (11,427 MB)

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) baut ab März 2024 in voraussichtlich zweieinhalb Jahren Bauzeit neue Straßenbahngleise und zwei barrierefreie Haltestellen in der Dossenheimer Landstraße. Gemeinsam mit der Stadt Heidelberg und der Stadtwerke Heidelberg GmbH werden zudem der Kanal, die Versorgungsleitungen sowie Fahrbahnen und Geh- und Radwege erneuert.

Die Dossenheimer Landstraße ist zwischen Hans-Thoma-Platz und Fritz-Frey-Straße in einem desolaten Zustand und kann die stetig gewachsenen Verkehrsmengen (rund 23.000 Kraftfahrzeuge am Tag) kaum noch tragen. Das große und wichtige Infrastruktur-Projekt bietet die Chance, den Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmenden deutlich attraktiver zu machen – was angesichts der aktuellen Verkehrsmengen eine große Herausforderung darstellt.

Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen

Heidelberger Hauptverkehrsachse aus und in Richtung Norden, die Dossenheimer Landstraße, soll saniert und umgestaltet werden. Es stehen mehrere dringende Bauarbeiten an:

  • Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) saniert die Gleisanlagen der Straßenbahnen (Linien 5, 24 und 26) und baut die beiden Haltestellen Biethsstraße und Burgstraße barrierefrei um.
  • Die Stadtbetriebe Heidelberg wollen den unter den Gleisen liegenden Abwasserkanal erneuern.
  • Die Stadtwerke Heidelberg werden im Gehwegbereich verschiedene Leitungen erneuern.
  • Auch die Fahrbahnen und Gehwege der Dossenheimer Landstraße müssen dringend saniert werden. Es soll außerdem ein sicheres Angebot für den Rad- und Fußverkehr geschaffen werden. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei bis zweieinhalb Jahre.

Infoveranstaltungen am 6. und 7. Februar

Der Bauablauf ist in sechs räumliche Abschnitte, sogenannte Bauphasen, gegliedert, in denen aufeinanderfolgend gebaut wird. Über den genauen Ablauf und die Einschränkungen während der Bauzeit informieren rnv und Stadt auch in zwei Informationsveranstaltungen:

  • Für Bürgerinnen und Bürger findet die Info-Veranstaltung am Mittwoch, 7. Februar 2024, ab 18:30 Uhr im Carl-Rottmann-Saal, Dossenheimer Landstraße 15, 69121, Heidelberg statt.
  • Speziell für die örtlichen Gewerbetreibenden findet am Vortag, 6. Februar, 18:30 Uhr, ebenfalls im Carl-Rottmann-Saal eine Informationsveranstaltung der rnv und des Amts für Wirtschaftsförderung statt.

Arbeiten in sechs Bauphasen und Umbauwochen

Die Arbeiten in der Dossenheimer Landstraße beginnen am 4. März im Umfeld des Hans-Thoma-Platzes. Im Zuge vorbereitender Arbeiten wird beispielsweise an der Ecke Dossenheimer Landstraße / Angelweg eine dauerhaft Ladezone für Gewerbetreibende eingerichtet und die Umleitungsbeschilderung aufgestellt. Ab Freitag, 22. März, abends, bis einschließlich Freitag, 29. März, findet die erste richtige Umbauwoche statt. Dafür werden der Straßenbahnverkehr unterbrochen, die Gleise in der ersten Bauphase entfernt und die Voraussetzungen für den eingleisigen Straßenbahnbetrieb während der Bauzeit geschaffen.

Überblick über die einzelnen Bauphasen (Foto: RNV)

Für die Dauer dieser Sperrung wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Von wenigen kurzzeitigen Ausnahmen abgesehen wird der Straßenbahnbetrieb während der zweieinhalbjährigen Bauphase aufrechterhalten. Zwischen Heidelberg und den Gemeinden an der Bergstraße wird zudem die Kapazität durch zusätzliche und größere Fahrzeuge sowie zusätzliche Fahrten nach Schriesheim erhöht, um Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg vom Auto auf die Bahn leicht zu machen.

In den darauffolgenden Bauphasen 1 bis 3 wird im Bereich zwischen dem nördlichen Ende des Hans-Thoma-Platzes und Alexander-Colin-Straße gearbeitet. Dabei werden jeweils die alten Gleise entfernt, Tiefbauarbeiten an Kanal und Versorgungsleitungen durchgeführt, neue Gleise und Haltestellensteige gebaut und neue Straßen-, Geh- und Radwegebeläge hergestellt.

Nach etwa eineinhalb Jahren wandert die Baustelle in den nördlichen Bereich zwischen Alexander-Colin-Straße und Haltestelle Burgstraße. In den folgenden Bauphasen 4 bis 6 finden Arbeiten analog der Bauphasen 1 bis 3 statt.


Mit der Straßenbahn trotzdem zuverlässig unterwegs

Während der Bauzeit kann die Dossenheimer Landstraße – mit Ausnahme der Umbauwochen zwischen den einzelnen Bauphasen – weiterhin von der Bahn befahren werden. Die Fahrgastkapazitäten werden ausgeweitet. Detaillierte Fahrgastinformationen veröffentlicht die rnv frühzeitig in allen gängigen digitalen Fahrplanauskünften, auf der Website www.rnv-online.de/verkehrsmeldungen, in der Start.Info-App (für iOS und Android). Außerdem gibt es zeitnah einen aFlyer für alle Bürgerinnen und Bürger in digitaler Form und Papierform.


Einschränkungen für den Autoverkehr – Handschuhsheim erreichbar

Für die Dauer der Bauzeit ist die Dossenheimer Landstraße für den Durchgangsverkehr von Norden gesperrt. Autofahrerinnen und -fahrer mit Ziel Neuenheimer Feld oder Innenstadt nutzen die großräumige Umleitung über die Autobahnen A5 und A656 (Ausfahrt Heidelberg). Es wird empfohlen, so früh wie möglich von der B3 auf die A5 zu wechseln. Die Durchfahrt durch die Dossenheimer Landstraße aus Süden kommend in Richtung Dossenheim, Schriesheim und Weinheim bleibt offen. Es ist jedoch mit baustellenbedingten Einschränkungen zu rechnen. Daher wird auch hier empfohlen, die Baustelle großräumig über die A5 zu umfahren.

Die Stadtteilmitte und örtliche Gewerbetreibende in Handschuhsheim bleiben auch während der Bauzeit über kleinräumige Umleitungen erreichbar. Anlieger werden über Einschränkungen rechtzeitig vorab informiert. Die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und die Müllentsorgung bleiben während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.


Informationen für Gewerbetreibende

Die städtische Wirtschaftsförderung und die rnv stehen bereits seit längerem in engem Austausch mit den Betrieben vor Ort. Ein Runder Tisch der Gewerbetreibenden ist eingerichtet. Für die betroffenen Anliegerinnen/Anlieger und die Betriebe wird es einen Baustellenbeauftragten bei der rnv als Ansprechpartner geben. Vor Baubeginn ist zudem eine Infoveranstaltung zum Bauablauf geplant.

Es greift der Baustellenunterstützungsfonds. Die Stadt Heidelberg schaut sich zudem an, wie die Linksabbiegesituation von Norden kommend nach dem Ende der Bauarbeiten verbessert werden kann. Die Geschäfte werden während der Bauphasen erreichbar sein. Informationen für Kundinnen und Kunden werden noch kommuniziert und zur Verfügung gestellt.


Gesamtprojekt

Der Heidelberger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 29. Juni 2023, mehrheitlich bei zwei Neinstimmen insgesamt rund 15 Millionen Euro dafür freigegeben. Noch offen sind aber Fördermittelanträge, die beim Land gestellt werden, sowie die Folgekosten für die Instandhaltung der Fahrgastunterstände und vorgesehenen Grünflächen.

Das Infrastrukturprojekt ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Heidelberg, der Stadtwerke Heidelberg, der Heidelberger Straßen- und Bergbahn GmbH und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv). Vorhabenträgerin ist die rnv GmbH. Die Stadtbetriebe Heidelberg werden den vorhandenen Kanal (Kosten rund 3,5 Millionen Euro) sowie die Wasserleitung (Kosten rund 870.000 Euro) austauschen. Die Finanzierung des Kanals sowie der Wasserleitung läuft über den Wirtschaftsplan der Stadtbetriebe.


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