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Planausschnitt des Kinderstadtplans - Universitätsplatz  (Grafik: Fuchs)

Kinderstadtplan

Plätze (auch mit Spielmöglichkeit)


In Heidelberg gibt es viele tolle Plätze zum Spielen und Rasten. Dabei hat jeder Platz seine Geschichte. Hier könnt ihr erfahren, welche Funktion die Plätze vor langer Zeit erfüllten und wie sie sich auch weiterhin noch verändern. Ihr werdet staunen.

Adenauerplatz
Zentral in Heidelberg liegt diese Oase inmitten des lauten Verkehrsgewimmels. Abkühlung an heißen Sommertagen findet ihr am riesigen Scheithauer-Brunnen. Doch auch die Treppen am Neptun-Brunnen, über die ihr zur Unterführung gelangt, laden zur schattigen Rast nach einem anstrengenden Stadtbummel ein.
 
Kartenausschnitt mit Adenauerplatz (Grafik: Fuchs)
Anatomiegarten
Am Anatomiegarten findet man eine in Bronze gegossene Heidelberger Berühmtheit: den Erfinder des Bunsenbrenners Robert Wilhelm Bunsen. Hinter den drei Figuren steht der Friedrichsbau, in dem Bunsen als Chemiker mit seinen vielen Experimenten so manche kleine Explosion verursacht hat.
Kartenausschnitt mit Anatomiegarten (Grafik: Fuchs)
Anna-Blum-Platz
Anna Blum war die erste Ehrenbürgerin von Heidelberg und lebte um 1900 im Haus Theaterstraße 10. Als sie ihr Haus der Stadt Heidelberg vermachte, hätte sie sich wohl auch nicht träumen lassen, dass aus ihrem „Garten“ mal der Anna-Blum-Platz werden sollte und viele Autos darauf parken. Vor einigen Jahren wurde der Parkplatz zur Freude aller Kinder durch einen Spielplatz ersetzt. 
Kartenausschnitt mit Anna-Blum-Platz (Grafik: Fuchs)
Bismarckplatz
Der Bismarckplatz ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Von hier aus erreicht man mit Bus oder Straßenbahn jeden anderen Stadtteil. Unübersehbar ist der große Dulger-Brunnen, der seine silbernen Wellenarme in alle Richtungen ausstreckt.

Wo heute das Dröhnen der wartenden Busse, das Brummen der Autos, das Stimmengewirr der Passanten oder das Quietschen der Straßenbahnen den Platz beherrschen, befand sich vor langer Zeit noch dichter Wald. Auch nach der Stadtgründung hatte dieser Platz ganz verschiedene Gesichter.

Ursprünglich verlief die Stadtmauer mit einem tiefen Graben entlang der Sofienstraße bis hinab zum Neckar. Nur einen Meter unter euch liegt das ehemalige Grabentor verschüttet. Später wurde am nördlichen Ende des Platzes ein großes Hafenbecken für die Neckarschiffe ausgehoben. Da die Einfahrt viel zu schmal war, konnte kein frisches Flusswasser hineinspülen und schon bald begann der Hafen zu versumpfen und sehr übel zu riechen. Das stank den Heidelbergern so sehr, dass sie das Becken mit allerlei Stadtmüll wieder auffüllten. Eine Schicht besteht z.B. nur aus alten Bierkrügen! Nach zehn Jahren war der Hafen verschwunden und der heutige Bismarckgarten wurde angelegt.

Auf dem Weg dorthin kommt ihr am Lindinger-Brunnen vorbei, auf dessen quadratischen Steinen schon manch einer von den plötzlich hoch schießenden Wasserfontänen überrascht wurde.
Gleich dahinter findet ihr auf einem fünf Meter hohen Granitsockel das überlebensgroße Marmor-Denkmal des Namensgebers dieses Platzes. Unbeirrbar wacht er nun seit mehr als hundert Jahren hier und könnte euch sicher so einige Geschichten erzählen.

An diesem Platz beginnt auch einer der beiden Rundgänge, mit denen ihr die Heidelberger Altstadt erforschen könnt.
Kartenausschnitt mit Bismarckplatz (Grafik: Fuchs)
Friedrich-Ebert-Platz
Fast zwei Jahre war der Platz zwischen Plöck und Friedrich-Ebert-Anlage eine große Baustelle. Im Sommer 2009 wurde dort eine moderne Tiefgarage mit drei Ebenen eröffnet. Seit Fertigstellung des Platzes findet darauf am Dienstag und Freitag ein bunter Wochenmarkt statt.
Kartenausschnitt mit Friedrich-Ebert-Platz (Grafik: Fuchs)
Heumarkt
Wo Große Mantelgasse und Untere Straße aufeinander treffen, findet man den Heumarkt mit dem Sume-Brunnen. Kleine und Große Mantelgasse verdanken ihre Namen der Tatsache, dass sich hier die alte Stadtmauer wie ein Mantel an die Häuser schmiegte.

Wenn ihr durch die Kleine Mantelgasse geht, zeigen euch die Zunftzeichen über den Türen an, welchem Handwerk die früheren Bewohner nachgegangen sind.
Kartenausschnitt mit Heumarkt (Grafik: Fuchs)
Jubiläumsplatz
Auf dem Platz vor der Stadthalle wurde vor langer Zeit Holz gelagert. Als die Universität 1886 ihren 500. Geburtstag feierte und eine große Festhalle aus Holz errichtet wurde, bekam der Platz an dieser Festhalle seinen Jubiläums-Namen – und behielt ihn auch. Heute findet ihr dort viele Bänke unter den lauschigen Bäumen, die ein schönes Wasserspiel umringen.
 
Kartenausschnitt mit Jubiläumsplatz (Grafik: Fuchs)
Karlsplatz
Auf dem großen Platz an der Hauptstraße habt ihr einen wunderbaren Blick zum Schloss hoch. Vor über 200 Jahren gab es dort noch ein Kloster mit vielen Mönchen. Heute dürft ihr euch vor allem auf die Eisbahn freuen, die dort jedes Jahr während des Weihnachtsmarktes aufgebaut wird.
Kartenausschnitt mit Karlsplatz (Grafik: Fuchs)
Kornmarkt
Vor langer Zeit wurde auf dem Markt neben dem Rathaus mit Milch und Kraut gehandelt. Heute laden auf dem Platz viele Bänke zur Rast ein. Vielleicht bringt ihr die faulen Tauben um den zentralen Muttergottesbrunnen zum Flattern oder ihr winkt dem Oberbürgermeister, dessen Räume in Richtung Kornmarkt liegen.
 
Kartenausschnitt mit Kornmarkt (Grafik: Fuchs)
Kra(h)nenplatz
Wenn ihr vom Uniplatz aus in Richtung Marstallhof spaziert, gelangt ihr erst einmal direkt auf den Krahnenplatz. Vor Jahrhunderten war an dieser Stelle im Nordwesten des Alten Zeughauses ein Drehkran. Dort legten Schiffe an und brachten vor allem Bauholz, das mithilfe des Krans an Land gehoben wurde.

Während der Theatersanierung (bis 2012) wurde der Krahnenplatz zum Spielplatz umgebaut, da der Spielplatz Theaterstraße (Anna-Blum-Platz) während der Bauzeit geschlossen werden musste.
 
Kartenausschnitt mit Krahnenplatz (Grafik: Fuchs)
Marktplatz
Auf dem Marktplatz wurde im Mittelalter allerhand zum Tausch angeboten und öffentlich Gericht gehalten. In Buden an der Heiliggeistkirche wurden duftendes frisches Brot und Brezeln verkauft. Noch heute sind in den Mauern der Kirche neben den Fensterläden die eingeritzten „Brezelmaße” zu sehen. Wehe dem Bäcker, dessen Brezeln kleiner geraten waren! Ihm drohte der „Driller”, ein runder Gitterkäfig, den jeder Vorübergehende zum Drehen bringen konnte, bis dem Eingesperrten ganz flau wurde.
Kartenausschnitt mit Marktplatz (Grafik: Fuchs)
Marsiliusplatz
Dieser Platz zwischen dem Universitätsplatz und der Jesuitenkirche wurde nachdem
Gründungsrektor der Heidelberger Universität Marsilus von Inghen benannt.
Kartenausschnitt mit Marsiliusplatz (Grafik: Fuchs)
Märzgarten
Hier haben sich früher die Ritter auf ihrem Turnierplatz im prächtigen Herrengarten ausgetobt. Für Durstige plätschert hier den ganzen Sommer über ein Trinkwasserbrunnen. Ein großer Spielplatz bietet Spaß für kleine und größere Kinder.
Kartenausschnitt mit Märzgarten (Grafik: Fuchs)
Montpellierplatz
Es handelt sich um einen kleinen Platz an der Unteren Neckarstraße. Viel grüner Rasen und ein dichtes Blätterdach unter den Bäumen erwarten euch dort direkt neben der Stadthalle.
Kartenausschnitt mit Montpellierplatz (Grafik: Fuchs)
Neckarmünzplatz
An dem verkehrsreichen Platz unter dem Schloss befindet sich eine Haltestelle für die Touristenbusse. Früher lag der Platz direkt unter den Heidelberger Mühlen, und es legten Flöße dort vor Anker. Damals war der Platz also genauso wichtig und geschäftig wie heute.
Kartenausschnitt mit Neckarmünzplatz (Grafik: Fuchs)
Richard-Hauser-Platz
Dort steht die imposante Jesuitenkirche in der Heidelberger Altstadt.
Kartenausschnitt mit Richard-Hauser-Platz (Grafik: Fuchs)
Theaterplatz
Auf dem Theaterplatz stand früher ein Kapuzinerkloster. Seinen Namen verdankt der Platz allerdings dem Städtischen Theater, das dort steht.
Kartenausschnitt mit Theaterplatz (Grafik: Fuchs)
Universitätsplatz
Unter den Pflastersteinen des Universitätsplatzes ruhen die Grundmauern des zerstörten, ehemals großen und sehr reichen Augustinerklosters. 
Solltet ihr eine Kopfbedeckung tragen, dann haltet sie jetzt gut fest, denn oft weht hier der heftige „Heidelberger Talwind”. Besonders in den Abendstunden strömt kühle Luft von den Bergen abwärts und wirkt in der heißen Jahreszeit wie ein riesiger Ventilator für die ganze Altstadt.

Vorne links am Universitätsplatz, schräg gegenüber der Sparkasse, steht ein reich verziertes Eckhaus mit einer Abbildung des alten Mitteltors. Wer nach Heidelberg einreisen wollte, wurde kritisch von den Torwächtern überprüft. Viele Jahre später wurde die Durchfahrt für die meisten Fahrzeuge zu schmal und es wurde abgerissen. Auf die große Uhr am Torturm wollten die Heidelberger nach dessen Abriss aber keinesfalls verzichten und so wurde diese kurzerhand am Gebäude der Alten Universität angebracht.
Kartenausschnitt mit Universitätsplatz (Grafik: Fuchs)