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Hölderlin-Gymnasium (Foto: Stadt Heidelberg)

Schulsanierungen

Millionen für Schulmodernisierung

Mehr als 200 Millionen Euro hat die Stadt Heidelberg in den vergangenen zehn Jahren in die Modernisierung der 36 öffentlichen Schulen investiert. 2019/2020 sind weitere rund 27 Millionen eingeplant. Darüber hinaus schlägt die Stadtverwaltung im selben Zeitraum weitere 11,5 Millionen Euro für die Bauunterhaltung vor.

Um die zur Verfügung stehenden Mittel dort einzusetzen, wo aus fachlicher Sicht der derzeit größte Bedarf besteht, hat die Verwaltung für den Gemeinderat die sogenannte „5 + 2“-Liste erarbeitet. Sie enthält die fünf Großprojekte, die bis 2023 mit Priorität umgesetzt werden sollen sowie zwei, deren Umsetzung bereits zuvor vom Gemeinderat beschlossen worden war. 

Die 5+2-Projekte im Einzelnen

  • Hölderlin-Gymnasium

Als erste Maßnahme aus dem 5+2-Paket wird die Sanierung des Hölderlin-Gymnasiums umgesetzt: Hier steht die Generalsanierung und Erweiterung der sechs Bestandsgebäude in der Altstadt an. Der Profilausbildung der Schule im Bereich Theaterpädagogik soll bei der Modernisierungsmaßnahme besonders Rechnung getragen werden. Im November 2018 fiel der Startschuss, die Fertigstellung ist für September 2021 geplant. Voraussichtliche Kosten 17,4 Millionen Euro plus 2,2 Millionen Euro für die Anmietung von Containern als Zwischenlösung.

  • Marie-Baum-Schule

Die berufliche Schule in Wieblingen wird seit September 2018 um einen eingeschossigen Bau mit fünf Klassenzimmern und Toiletten erweitert und ist so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. Ende 2019 soll die Erweiterung abgeschlossen sein. Ein zweiter Rettungsweg soll bis Ende 2020 fertig sein. 

  • Waldparkschule

In der Gemeinschaftsschule auf dem Boxberg, 2017 mit dem deutschen Schulpreis ausgezeichnet, sollen die Essenssituation und der Brandschutz verbessert werden. Unter anderem ist der Neubau einer Mensa mit 150 Sitzplätzen geplant. Der Neubau hat im März 2019 begonnen, im Sommer 2020 soll der Bau fertiggestellt sein; voraussichtliche Kosten: 3 Millionen Euro.

  • Bunsen-Gymnasium

2016 wurden hier nach umfangreicher Erweiterung die naturwissenschaftlichen Fachklassen eingeweiht, die Ausstattung ist auf Universitätsniveau. Jetzt stehen im Gymnasium in Neuenheim die Arbeiten für den Ganztagsbetrieb an. 300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 nutzen das Angebot jährlich. Dafür werden die leerstehenden Räume des ehemaligen naturwissenschaftlichen Bereichs umgebaut. Mit der Fertigstellung wird bis Februar 2021 gerechnet; voraussichtliche Kosten: 3,4 Millionen Euro.

  • Willy-Hellpach-Schule

In der Südstadt zwischen Römerstraße und Rohrbacher Straße möchte die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Schulen, mit Planern und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Lernen und Leben neu denken. Der „Schulcampus Mitte“ könnte zeigen, wie die Schule der Zukunft aussieht und zugleich das Leben der Süd- und der Weststadt bereichern und neu miteinander verbinden. Statt der ursprünglich für 2019 vorgesehenen Sanierung der Willy-Hellpach-Schule soll das Schulareal zwischen Südstadt und Weststadt insgesamt neu gedacht werden. Dort befinden sich außer der Hellpach-Schule auch die Pestalozzi-Grundschule, das Helmholtz-Gymnasium und in direkter Nachbarschaft das Haus der Jugend. Für das Campusgelände wird derzeit die sogenannte “integrative Entwicklungsplanung“ durchgeführt, will heißen: Städtebau, Freianlagenplanung und Hochbau arbeiten parallel an der Entwicklung des Campus. Die Ergebnisse sollen in die Auslobung von getrennten Wettbewerben fließen.

  • Mönchhofschule

In der Neuenheimer Grundschule soll der Pavillon abgerissen werden und ein Neubau für Betreuung und Mensa entstehen. Voraussichtliche Bauzeit: März 2020 bis Juli 2021. Voraussichtliche Kosten: 4 Millionen Euro.

  • Geschwister-Scholl-Schule

Sporthalle und Umkleiden der Gemeinschaftsschule in Kirchheim stammen aus dem Jahre 1964. Beide sollen erneuert werden. Voraussichtliche Bauzeit: November 2019 bis Juni 2021; voraussichtliche Kosten 4,8 Millionen Euro.

Digitalisierung

Auch das Thema Digitalisierung wird die Stadt in den kommenden Jahren weiter beschäftigen. Hier ist Heidelberg im interkommunalen Vergleich auf einem bereits guten Stand. Bis Ende 2020 sollen alle Heidelberger Schulen ans Glasfasernetz angeschlossen sein. Aktuell sind es bereits 24 der 36 öffentlichen Schulen. 71 Prozent der Schulräume sind vernetzt, über die Hälfte der Klassenzimmer verfügt über Präsentationstechniken.