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rnv-Betriebshof von oben (Foto: Buck)

rnv-Betriebshof

Betriebshof wird an der Bergheimer Straße neugebaut

Der Gemeinderat hat im Juli 2021 einen Grundsatzbeschluss zur Weiterentwicklung des Betriebshofs gefasst. Demnach soll der Betriebshof am alten Standort Bergheimer Straße neu gebaut werden, mit einer großen Grünfläche an Stelle der heutigen Emil-Maier-Straße. Zudem sollen dezentrale Abstellanlagen für acht Bahnen bei der Haltestelle Rohrbach-Süd sowie für 18 Bahnen bei der Haltestelle Berufsschule in Wieblingen geschaffen werden. Die Entscheidung fiel mit 30 Ja-Stimmen zu 6 Nein-Stimmen.

Übersicht über die Planung des rnv-Betriebshofes

Das ist geplant: Betriebshof mit Werkstatt und Abstellfächen in einem geschlossenen Betriebshofsgebäude

Der Grundsatzbeschluss sieht den Neubau des Betriebshofs am Altstandort vor, mit Werkstatt und Abstellflächen in einem geschlossenen Betriebshofsgebäude. Das verringert den Lärm für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die Ein- und Ausfahrt ist entlang der Karl-Metz-Straße vorgesehen. Wichtiges Merkmal ist die neue große Grünfläche unter Einbeziehung der Emil-Maier-Straße. Für das benachbarte Areal Richtung Czernyring, auf dem heute das Dezernat 16 steht, sind weiterhin alle Nutzungsoptionen möglich. Hier könnte ein attraktives Kreativquartier mit Gewerbeflächen und Wohnungsbau entstehen.

Dezentrale Abstellmöglichkeiten

Die dezentralen Abstellanlagen in Wieblingen und Rohrbach-Süd werden bereits während der Neubauarbeiten als Ausweichflächen benötigt, aber auch darüber hinaus, um alle Fahrzeuge für die planmäßige Erweiterung des rnv-Fuhrparks unterzubringen. Sie dienen dem notwendigen Ausbau des Heidelberger ÖPNV. Durch die Reduzierung der Abstellfläche in Rohrbach-Süd können der „Soldatenweg“ und die landwirtschaftlichen Flächen erhalten werden. Mit den dezentralen Abstellanlagen werden die Bedarfe abgedeckt und die gewünschten städtebaulichen Aufwertungsimpulse für Bergheim-West erzielt.

Entsprechend eines gemeinsamen Antrags aus der Mitte des Gemeinderats sollen die Ausmaße des Neubaus an der Bergheimer Straße möglichst geringgehalten werden, um eine Vernetzung zwischen dem Areal des Dezernat 16 und dem Landfriedgelände zu ermöglichen. Hierfür sollen auf der neuen Abstellanlage in Wieblingen mehr Straßenbahnen – 18 Stück – untergebracht werden. Das alte OEG-Gleis in Höhe des Berufsförderungswerkes soll dafür genutzt werden. Die neue Grünfläche im Bereich Emil-Maier-Straße soll nach Möglichkeit auf der östlichen Seite von einem Gebäude flankiert werden, das den Park auf adäquate Weise bespielt. In den Obergeschossen sollte preisgünstiges Wohnen untergebracht werden. Die dezentrale Abstellanlage in Rohrbach-Süd soll ohne Überdachung hergestellt werden. Zusätzlich soll eine weitere Abstellanlage auf dem Eternit-Gelände geprüft werden, um den perspektivischen Zuwachs an Bahnen unterzubringen.

Wie geht es weiter?

Als nächstes wird die Entwurfsplanung für den Neubau und die Abstellanlagen erstellt. Dann folgen Planfeststellungsverfahren mit Bürgerbeteiligung, die voraussichtlich rund drei Jahre dauern. Frühestens 2025 kann mit dem Neubau des Betriebshofs begonnen werden.

Mehr Informationen zu den Beratungen in den Gremien gibt es im Informationssystem für Bürgerinnen und Bürger

Überblick

So könnte der alte Betriebshof künftig aussehen (Visualisierung: GDLA)

Eine Übersicht über die Beratungen zum rnv-Betriebshof, zum bisherigen Prozess und zum Zukunftskonzept für Bergheim gibt es hier.


Bürgerentscheid

So könnte der alte Betriebshof künftig aussehen (Visualisierung: GDLA)

2018 hatte der Gemeinderat ein Zukunftskonzept für Bergheim beschlossen. Ein Kernstück davon war die Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf eine Teilfläche des Großen Ochsenkopfs. Gegen diesen Beschluss wandte sich ein Bürgerentscheid.