Greta Milán
The Penguin Paradox
Buchrezension von Literaturscout Annemarie
Eine packende Liebesgeschichte mit Tiefgang
In The Penguin Paradox von Greta Milán geht es um Emerie, die als junge Wissenschaftlerin versucht, die Welt und die Liebe rein rational und logisch zu erklären. Während sie in der Antarktis an ihrer Dissertation über die Partnertreue von Pinguinen arbeitet, stellt sie jedoch fest, dass ihre aufgestellten Theorien nicht immer der Realität entsprechen, sobald echte Gefühle ins Spiel kommen.
The Penguin Paradox hat mich positiv überrascht und wegen der abwechslungsreichen Gestaltung direkt in den Bann gezogen. Der Roman ist in einem flüssigen und angenehmen Stil geschrieben. Durch das unregelmäßige Abwechseln der Perspektiven bleibt die Dynamik hoch und man erhält tiefe Einblicke in die verschiedenen Charaktere. Die Chat-Verläufe und persönlichen Notizen der Dissertation lockern den Text wunderbar auf. Man merkt beim Lesen schnell, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Es ist ein echtes „Page-Turner“-Erlebnis, bei dem man richtig mitfiebert.
Leider war einer der großen Spannungsmomente sehr vorhersehbar, aber die Stelle wurde dennoch sehr gut umgesetzt und der Lesefluss wurde nicht gestoppt.
Besonders faszinierend fand ich den Kontrast zwischen der rationalen Welt der Wissenschaft und der unkontrollierbaren Natur der Gefühle.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass wer ein Buch sucht, welches sowohl eine packende Liebesgeschichte als auch eine Geschichte mit Tiefgang ist und einen modernen Twist hat, bei diesem Buch gut aufgehoben ist.
Das Buch
Greta Milán
The Penguin Paradox
Ravensburger Verlag 2025
ISBN 9783473586790
