Für den Standort liegen fachliche Untersuchungen vor, darunter naturschutzfachliche Prüfungen und Windmessungen. Eine wichtige fachliche Grundlage ist zunächst der Windatlas Baden-Württemberg. Er weist den Lammerskopf als gut geeigneten Standort für Windenergie aus. Diese Einschätzung wurde durch konkrete Windmessungen weiter untermauert: In 175 Metern Höhe wurde eine auf ein durchschnittliches Windjahr umgerechnete mittlere Windgeschwindigkeit von 6,4 Meter pro Sekunde ermittelt. Damit zählt der Lammerskopf zählt zu den besten Windkraftstandorten in der Region. Der zu erwartende Stromertrag wäre am Lammerskopf 72 Prozent höher als an einem Messstandort in der Ebene, an dem eine Vergleichsmessung durchgeführt wurde.
Hinzu kommt das naturschutzfachliche Gutachten. Es kommt zu dem Ergebnis, dass es am Lammerskopf geeignete Teilbereiche für Windkraftanlagen gibt, ohne die Schutzziele der betroffenen Schutzgebiete zu beeinträchtigen. Hintergrund ist, dass sich auf der Fläche Überschneidungen mit einem Landschaftsschutzgebiet und einem Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiet ergeben. Nach den vorliegenden Untersuchungen sind dort aber Teilflächen identifiziert worden, auf denen Windkraft grundsätzlich möglich wäre.
Zusammen mit den Ergebnissen der Windmessungen ist das aus Sicht der Stadt eine wichtige Grundlage, warum der Lammerskopf weiterhin zu den besten Potenzialflächen für Windkraft auf Heidelberger Gemarkung zählt.