Rathaus in Heidelberg

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung
Palais Graimberg - Kornmarkt 5
69117 Heidelberg

Rückblick: Masterplanverfahren Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen

Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Menschen sitzen in einem Kreis
Auftaktveranstaltung Campus INF (Foto: Dittmer)

Wie es in Heidelberg bereits seit langem gute Praxis ist, fand auch zum Masterplan eine frühzeitige Beteiligung der breiten Öffentlichkeit statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Nutzerinnen und Nutzer des Neuenheimer Feldes und der angrenzenden Gebiete, Zivilgesellschaft, politische Vertretungen sowie zahlreiche Expertinnen und Experten konnten sich im Laufe des Planungsprozesses einbringen und mit ihren Ideen die Zukunft der Wissenschaftsstadt Heidelberg aktiv mitgestalten. 

Der gemeinsam getragene Prozess hat bundesweit große Anerkennung erhalten. Das öffentliche Interesse am Masterplanverfahren war sehr hoch. Im Verlauf des Verfahrens haben sehr viele interessierte Menschen an zahlreichen Beteiligungsveranstaltungen teilgenommen – sowohl an Präsenz- als auch an Online-Angeboten. Daraus erwuchsen mehr als tausend Hinweise, mit denen sich die Planungsteams bei der Weiterentwicklung ihrer Entwürfe auseinandersetzen konnten.

Was ist das Ergebnis des Masterplanverfahrens Im Neuenheimer Feld?

Der Masterplan Im Neuenheimer Feld wurde gemeinschaftlich von der Universität, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg mit externen Partnern in den Jahren 2017 bis 2022 unter Einbeziehung der Öffentlichkeit entwickelt. Ziel war es, den Campus Im Neuenheimer Feld als Wissenschafts- und Forschungsstandort von internationalem Rang zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten.  Der Gemeinderat hat den Masterplan am 17. März 2022 beschlossen. Das Ergebnis ist die Synthese aus den beiden Entwicklungsentwürfen der Teams Astoc und Höger.

Im Folgenden finden Sie das Ergebnis des Masterplanverfahrens:

Wie viele Menschen betrifft das?

Im Neuenheimer Feld arbeiten rund 22.000 Beschäftigte, dort studieren rund 16.000 junge Menschen und leben rund 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese Zahlen sind in den vergangenen Jahren stets gestiegen. Hinzu kommen die Besucherinnen und Besucher des Zoos, des Tiergartenbads, der Sportstätten, des Neckarufers und weitere Anlieger.

Spannungsbogen in vier Jahren Öffentlichkeitsbeteiligung

Mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Rahmenvereinbarung durch die drei Projektpartner – Stadt Heidelberg, Universität Heidelberg und das Land Baden-Württemberg – am Montag, 9. Oktober 2017, konnte das Masterplanverfahren offiziell beginnen. Der Masterplanprozess umfasste drei Phasen: den Vorprozess, das Planungsatelier und die Konsolidierungsphase. So sollte trotz des komplexen Prozesses eine schrittweise Abschichtung der Entwürfe und Rückkopplung mit den Planungsteams und mit der Öffentlichkeit gesichert werden. Die gesammelten Einschätzungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden nach jeder Phase, beziehungsweise Stufe (ausgenommen Stufe 1 des Planungsateliers), zusammen mit den Empfehlungen der Expertinnen und Experten und lokaler Fachvertretung sowie den Ergebnissen der Vorprüfungen und Gutachten betrachtet und durch die Projektträger zu einer Beschlussvorlage entwickelt, die der Gemeinderat verabschiedet hat. 

Der folgende Abschnitt bietet einen Überblick über die wichtigsten Gremien und den Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung in den Jahren 2017 bis 2022.

Der Koordinationsbeirat

Die Funktion des Koordinationsbeirats lag in der Entwicklung eines Beteiligungskonzepts und er Ausarbeitung der Art und Weise der Beteiligung sowie in der Begleitung und Steuerung des gesamten Prozesses der Öffentlichkeitsbeteiligung. Dabei sollte von Beginn an die gesamte Breite der Interessen berücksichtigt werden, um eine gelungene Basis für die umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit zu schaffen.

Seit seiner konstituierenden Sitzung im November 2017 leiteten Prof. Dr. Kruse-Graumann und Herr Bujard Vorsitzenden den Beirat. Darüber hinaus waren folgende Institutionen vertreten: Das Bündnis für Bürgerbeteiligung Masterplan Im Neuenheimer Feld, der Verein „Bürger für Heidelberg“ und die Bürgerstiftung, das Deutsche Krebsforschungsinstitut, das Max-Planck-Institut, das ökumenische Seelsorgezentrum, der Sportkreis Heidelberg, die Stadtteilvereine Bergheim, Handschuhsheim, Neuenheim und Wieblingen e.V., die Pädagogische Hochschule sowie die Universität Heidelberg, die studentische Vertretung der Wohnheime INF, der Studierendenrat sowie der Personalrat der Universität Heidelberg, das Universitätsklinikum und der zugehörige Personalrat, der Landesbetrieb Vermögen und Bau BW Amt Mannheim und Heidelberg und der Zoo Heidelberg.

Das Forum

Das Forum bestand aus über 80 festen Mitgliedern und bestand ab seiner konstituierenden Sitzung im Mai 2018. Die Sitzungen des Forums waren öffentlich: Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer waren herzlich dazu eingeladen. Ein Rede- und Stimmrecht hatten in diesem Gremium allerdings nur die festen Forumsmitglieder.

Vertretene Institutionen bestanden aus politischen Gremien aus Stadtteilen und (Jugend-) Gemeinderat, Migrationsbeirat und Beirat von Menschen mit Behinderung, Infrastruktur- und Verkehrsinstitutionen, Forschungseinrichtungen, Sporteinrichtungen, Stadtteilvereinen und -initiativen sowie Interessengruppen, Naturschutzverbänden, Landwirtschaftsverbänden, Universitäts- und Hochschulinstitutionen und -gremien, ansässigen Vereinen, städtischen Ämtern sowie verschiedenen ansässigen Einrichtungen, dem Einzelhandel und Wohnungseigentümern.

Phase 1: Der Vorprozess

Das Masterplanverfahren startete mit dem Vorprozess, in dem die vom Gemeinderat beschlossenen Gremien konstituiert wurden:

Der Koordinationsbeirat nahm am 13. November 2017 seine Arbeit auf, mit Prof. Dr. Lenelis Kruse-Graumann und Albertus L. Bujard als Vorsitzenden. Vertreten waren zahlreiche Organisationen und Institutionen aus Forschung, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Das Ziel des neu konstituierten Beirats war, ein Beteiligungskonzept zu entwickeln, das die gesamte Breite der Interessen berücksichtigt und anschließend dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt werden sollte. Damit wurde die Basis für die umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit geschaffen.

Mit einem Infomarkt startete die Öffentlichkeitsbeteiligung im April 2018. Darauf folgte die erste konstituierende Sitzung des Forums mit 85 Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Ergänzend lief vom 4. bis 21. Mai 2018 eine Online-Beteiligung zur Aufgabenstellung für die Planungsteams zum Masterplanverfahren. Über zwei Wochen hinweg konnte die Öffentlichkeit Anregungen und Kommentare online über die Masterplan-Website abgeben.

Alle Ergebnisse aus dem Forum, der Auftaktveranstaltung und der Online-Beteiligung wurden dokumentiert und flossen in die Aufgabenstellung ein, die der Gemeinderat am 24. Juli 2018 einstimmig beschloss. Damit war der Vorprozess abgeschlossen und vier externe Planungsteams erhielten den Auftrag, erste Ideen für die räumliche Entwicklung des Neuenheimer Felds zu erarbeiten.

Phase 2: Das Planungsatelier

Das Planungsatelier stellte das Herzstück des Verfahrens dar: Vier interdisziplinär besetzte Planungsteams erarbeiteten in drei Stufen einen Entwicklungsentwurf für das Betrachtungsgebiet Im Neuenheimer Feld/Neckarbogen. Angefangen mit mehreren Entwurfsvarianten wurden diese über die drei Stufen weiterentwickelt, Ideen und Planungen mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren und Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, sodass am Ende des Planungsateliers im Juli 2020 je ein Entwicklungsentwurf pro Team als Vorschlag im Raum und zur politischen Entscheidung stand.

Den Beteiligungsprozess hat erneut der Koordinationsbeirat gesteuert. Dabei hat er mehrere öffentliche Beteiligungsveranstaltungen, Sitzungen des Forums und sowie ergänzende Formate geplant und begleitet. Bereits im Oktober 2018 präsentierten vier Planungsbüros ihre ersten Ideen vor rund 450 Gästen, die durch Fragen, Diskussionen und mehrere hundert Rückmeldungen ergänzt wurden. Diese bildeten den Auftakt der Atelierphase und wurden im Forum vertiefend behandelt. In der zweiten Stufe stellten die Büros im Februar 2019 ihre überarbeiteten Ideen vor, die in weiteren öffentlichen Veranstaltungen und Forumssitzungen diskutiert und verglichen wurden. Im Juli 2019 folgte die dritte Stufe, in der die Büros ihre Ansätze zu vier Varianten verdichteten und erneut der Öffentlichkeit präsentierten. Ergänzend bot der Koordinationsbeirat ein neues Format mit externen Expertinnen und Experten an, die über Visionen für den Campus der Zukunft sprachen. Im November 2019 rückten die Mobilitäts- und Verkehrskonzepte in den Fokus.

Phase 3: Die Konsolidierung

Am 23. Juli 2020 beschloss der Gemeinderat, die Konsolidierungsphase im konkurrierenden Verfahren zwischen Astoc und Höger durchzuführen. Beide Teams konkretisierten unabhängig voneinander und im vertraulichen Rahmen ihre Ideen für die Entwicklung des Gebiets.

Der Koordinationsbeirat befasste sich anschließend am 1. Juli 2021 mit der Ausgestaltung der Beteiligungsbausteine dieser Phase. Das Ergebnis: das Masterplanverfahren rundete eine coronabedingt hybride Veranstaltungsreihe ab. Sie umfasste eine öffentliche Veranstaltung mit Live-Übertragung, eine zweitägige Forumssitzung, eine Online-Beteiligung und ein Stadtteilgespräch. Im Rahmen mehrerer Ausstellungen konnten sich Interessierte außerdem vor Ort die Pläne und Modelle anschauen und mit Fachplanerinnen und Fachplanern in Austausch treten.

Am 17. März 2022 hat der Gemeinderat den Masterplan beschlossen. Die Synthese der vorliegenden Entwicklungsentwürfe von Astoc und Höger bildet den Masterplan. In einer Informationsveranstaltung am 6. Mai 2022 wurde breit und öffentlich über die Ergebnisse des Masterplanverfahrens berichtet. 

Öffentlichkeitsbeteiligung im Detail

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Formaten sind in der untenstehenden Übersicht zusammengestellt.

06. Mai 2022 Informationsveranstaltung: Das wurde erreicht
Die Ergebnisse des bis dahin rund fünfjährigen Masterplanverfahrens stand bei der Informationsveranstaltung im Mittelpunkt. Vor Ort führte eine kleine Ausstellung durch die Bestandteile und Phasen der Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Informationsveranstaltung selbst wurde live übertragen und konnte auch online mitverfolgt werden. Dabei wurde zunächst der Gemeinderatsbeschluss präsentiert, bevor im Anschluss die Projektträger, repräsentiert durch den Oberbürgermeister Prof. Würzner, den Universitätsrektor Prof. Eitel, die Staatsekretärin Dr. Splett vom Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg und den Ministerialdirigent Herr Landerer des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Ergebnisse gemeinsam mit den Vorsitzenden des Koordinationsbeirates Frau Prof. Kruse-Graumann und Herr Bujard reflektierten.
 
Die Informationsveranstaltung bot Raum, sich über die Ergebnisse des Masterplanverfahrens sowie nächste Schritte zu informieren, Rückmeldungen zum Verfahren zu geben und sich mit Interessierten in lockerer Atmosphäre zum Verfahren auszutauschen.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (6,8 MB) der Veranstaltung, der Präsentation (6,8 MB) und dem Gemeinderatsbeschluss zum Masterplan Im Neuenheimer Feld.

Zum Anschauen außerdem der Live-Stream der Veranstaltung.
7. April 2022 Zehnte Sitzung des Koordinationsbeirats
Die abschließende Sitzung des Koordinationsbeirats fand öffentlich und hybrid statt. Der Koordinationsbeirat behandelte die Ergebnisse des Gemeinderatsbeschlusses zur Konsolidierungsphase und beriet sich zur öffentlichen Abschlussveranstaltung zum Masterplan. Ein weiterer Themenpunkt betraf die Reflexion des Beteiligungsprozesses im Masterplanverfahren. Diese machte deutlich, dass der Beteiligungsprozess nicht nur außergewöhnlich komplex war, sondern auch als lernender Prozess wichtige Impulse für kommende Vorhaben liefern kann.
12 und 13. Oktober 2021 Neunte und zehnte Sitzung des Forums
Am 12 und 13. Oktober 2021 fanden die neunte und die zehnte Sitzung des Forums öffentlich statt. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse aus der Vorprüfung sowie der Online-Beteiligung diskutierten die Mitglieder zunächst in Kleingruppen, bevor die Beiträge in der zehnten Sitzung des Forums im Plenum diskutiert wurden.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (2,7 MB) der beiden Veranstaltungen und der Präsentation (3,2 MB).
5. Oktober 2021 Stadtteilgespräch zu den Mobilitätsvarianten
Der thematische Schwerpunkt Mobilität und Verkehr wurde in einem Stadtteilgespräch noch einmal vertiefend diskutiert. Dabei wurden die verschiedenen Varianten kurz vorgestellt und im Plenum mit Blick auf Vor- und Nachteile aus der Perspektive des jeweiligen Stadtteils diskutiert.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (1,1 MB) der Veranstaltung und der Präsentation (5 MB).
4. - 7. Oktober 2021 Ausstellung
Zusätzlich zu den Beteiligungsveranstaltungen fand eine Ausstellung der Modelle und Entwürfe der beiden Planungsbüros Astoc und Höger statt. Dabei konnten sich Interessierte einfach umschauen oder zu sechs Zeiten eine fachliche Begleitung in Anspruch nehmen. Auch hier konnten über bereitgestellte Laptops durchgehend Anregungen eingebracht werden.
23. September - 7. Oktober 2021 Online-Beteiligung
Zeitgleich mit der öffentlichen Beteiligungsveranstaltung startete eine zweiwöchige Online-Beteiligung. Auf der Masterplan-Website konnten die Bürgerinnen und Bürger Entwicklungsentwürfe und Planungsunterlagen einsehen und ihre Meinungen und Hinweise abgeben.
23. September 2021 Öffentliche Präsentation der Entwürfe durch die Planungsbüros
Bei der ersten Beteiligungsveranstaltung der Konsolidierungsphase im Masterplanverfahren konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort und via Zoom einen Eindruck der beiden Entwürfe für die Ausgestaltung des Neuenheimer Felds machen. Dabei standen die jeweiligen Planungsbüros auch für Rückfragen zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (89 KB) der Veranstaltung und der Präsentation (2,9 MB).

Zum Anschauen außerdem:
Die Präsentation der Entwürfe
Die Erkenntnisse aus der Vorprüfung
Die Einordnung durch die Projektträger
1. Juli 2021 Neunte Sitzung des Koordinationsbeirats
Nachdem die beiden Planungsbüros Astoc und Höger im Rahmen des konkurrierenden Verfahrens unabhängig voneinander jeweils einen Entwicklungsentwurf erarbeitet hatten, befasste sich der Koordinationsbeirat erneut mit der Ausgestaltung der Beteiligungsbausteine zur Diskussion der Entwürfe in der Öffentlichkeit. Aufbauend auf den zuvor diskutierten Formaten, einer öffentlichen Veranstaltung und einer zeitgleichen Online‑Beteiligung, wurden ergänzend eine Ausstellung sowie ein begleitendes Stadtteilgespräch vorgeschlagen.
19. November 2020 Achte Sitzung des Koordinationsbeirats
Der Gemeinderatsbeschluss vom 23. Juli 2020, wonach in der Konsolidierungsphase zwei konkurrierende Entwicklungsentwürfe durch die Büros Astoc und Höger erarbeitet werden sollten, sowie die pandemiebedingten Veränderungen der Arbeitsbedingungen, führten zu veränderten Aufgaben für die Konsolidierungsphase. Die öffentliche Sitzung des Koordinationsbeirats wurde erstmals digital durchgeführt. Das ursprünglich vorgesehene, nicht‑öffentliche Werkstattgespräch entfiel aufgrund des konkurrierenden Verfahrens. An einer späteren Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung sowie einer Onlinebeteiligung wurde festgehalten.
6. Februar 2020 Siebte Sitzung des Koordinationsbeirats
Nach einem Blick auf den aktuellen Verfahrensstand, reflektierten die Mitglieder des Koordinierungsbeirates die Beteiligungsformate aus der 3. Stufe des Planungsateliers. Anschließend wurde über das Beteiligungskonzept für die Konsolidierungsphase beraten. Ein zentraler Aspekt bestand darin, den Eindruck zu vermeiden, dass das Beteiligungsverfahren bereits abgeschlossen sei. Dies sollte durch eine aktive Informationsweitergabe sowie durch weitere zielgruppengerechte Formate gewährleistet werden. Als Beteiligungsbausteine wurden eine öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung des Entwicklungsentwurfs auf Grundlage der Ergebnisse der Atelierphase, ein nicht-öffentliches Werkstattgespräch zwischen den Planungsfachleuten und den Mitgliedern des Forums sowie eine öffentliche Sitzung des Forums vorgeschlagen.
12. und 19. Dezember 2019 Siebte und achte Sitzung des Forums
In zwei öffentlichen Sitzungen befasste sich das Forum ebenfalls vertiefend mit den Ergebnissen der Verkehrsmodelle. Dabei hatten die Mitglieder die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Planungsbüros ins Gespräch zu kommen und Rückfragen zu stellen.

Weitere Informationen dazu im Protokoll der ersten Sitzung (715 KB) und im Protokoll der zweiten Sitzung (815 KB).

Außerdem die Plakate zur Vorprüfung (10,5 MB), die eine Zusammenfassung aller Versionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten abbilden und offene Fragen und Rückmeldungen (180 KB) aus dem Forum.
28. November 2019 Verkehrskonzepte auf dem Prüfstand
Nach dem Sichten und Diskutieren der Gesamtentwürfe für die Zukunft des Neuenheimer Felds blickten rund 200 Besucherinnen und Besucher explizit auf die Mobilitätskonzepte. Nach einer Prüfung der Verkehrskonzepte durch den  externen Gutachter Frank Zimmermann vom Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme Dresden (IVAS) zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit wurde deutlich, dass alle vier Konzepte grundsätzlich geeignet waren, den Autoverkehr im Neuenheimer Feld deutlich zu reduzieren.
Auch die klimaökologische Betrachtung der verschiedenen Varianten war Teil der Veranstaltung.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (1020 KB) der Veranstaltung sowie in der Stellungnahme (2,1 MB) externer Expertinnen und Experten.
11. November 2019 Sechste Sitzung des Koordinationsbeirats
Zum Ende der 3. Stufe des Planungsateliers tagte der Koordinationsbeirat erneut im Heidelberger Rathaus. Die in dieser Stufe durchgeführte Veranstaltung und Online-Beteiligung, die Sitzungen des Forums sowie das Format mit externen Expertinnen und Experten wurden rückblickend beleuchtet. Anschließend erfolgte ein Ausblick auf die kurz darauf folgende öffentliche Veranstaltung.
16. Juli 2019 Sechste Sitzung des Forums
In der öffentlichen Sitzung des Forums zur letzten Stufe der Phase des Planungsateliers beschäftigten sich die Forumsmitglieder noch einmal tiefergehend mit den vier Lösungsansätzen der Planungsbüros, die zuvor in der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt wurden.

Weitere Informationen dazu im Protokoll (380 KB) der Veranstaltung.
9. - 28. Juli 2019 Online-Beteiligung
Als ein Baustein der 3. Stufe des Planungsateliers fand eine Online-Beteiligung statt. Ziel war es, eine räumlich und zeitlich unabhängige Möglichkeit zur Kommentierung und Diskussion der vier Planungsentwürfe anzubieten. Die Online-Beteiligung wurde geführt anhand einer Übersichtskarte und standardisierten Fragen. Die Interessierten wurden dabei aufgefordert, Ihre Hinweise zu dem Planungsentwurf mitzuteilen und ihren Hinweis einer Kategorie zuzuordnen.

Weitere Informationen im Auswertungsbericht (1,2 MB) der Online-Beteiligung.
9. Juli 2019 Öffentliche Veranstaltung: Entwicklungsperspektiven
Diese Beteiligungsveranstaltung läutete die dritte Stufe „Entwicklungsperspektiven“ der Atelierphase des Masterplanverfahrens ein. Dazu fassten die jeweiligen Planungsbüros ihre beiden Ansätze in nur einem Entwurf zusammen, so dass in dieser Stufe vier Varianten diskutiert wurden.
Am 9. Juli 2019 stellten die Büros ihre Entwürfe erneut der Öffentlichkeit vor, wobei Bürgerinnen und Bürger Rückfragen stellen, sowie die Ansätze diskutieren und kommentieren konnten.

Weitere Informationen im Protokoll (691 KB) der Veranstaltung.

Die Präsentationen der Planungsbüros zum Download und zum Anschauen:
Büro Astoc: Video und Erläuterungen
Büro Møller: Video und Erläuterungen
Büro Heide: Video und Erläuterungen
Büro Höger: Video und Erläuterungen
4. Juli 2019 Die Stadt und ihre Orte für die Wissenschaft von Morgen
Bei der Beteiligungsveranstaltung konnten die Besucherinnen und Besucher im Masterplanverfahren einmal über den Tellerrand Heidelbergs hinausblicken. Der Koordinationsbeirat bot ein neues Format an, bei dem externe Expertinnen und Experten wie der Sozialwissenschaftler Prof. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin oder die Verkehrsplanerin Prof. Regine Gerike von der TU Dresden über ihre Visionen vom Campus der Zukunft sprechen.
Dabei konnten die Gäste schon während der Vorträge über Smartphones, Tablets oder Laptop-Stationen Fragen an die Vortragenden schicken.
3. Juni 2019 Fünfte Sitzung des Koordinationsbeirates
Die fünfte Sitzung des Koordinationsbeirats fand zum Ende der zweiten Stufe des Planungsateliers in der ehemaligen Mathebibliothek auf dem Neuenheimer Feld statt. Nach einem Rückblick auf die Beteiligungsformate, waren in der fünften Sitzung des Koordinationsbeirates wichtige Entscheidungen für die dritte Stufe des Planungsateliers zu treffen. Neben einer öffentlichen Veranstaltung und einer begleitenden Online-Beteiligung, wurde auch über eine Veranstaltung mit externen Expertinnen und Experten diskutiert.
1. März 2019 Fünfte Sitzung des Forums
Die fünfte öffentliche Sitzung war inhaltlich an die vierte angegliedert und fand deshalb nur zwei Wochen später statt. Hier wurden die acht Entwürfe der Planungsbüros anhand verschiedener Lösungsansätze miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile der vierten Forumssitzung diskutiert.

Mehr dazu im Protokoll (3,3 MB).
20. Februar 2019 Vierte Sitzung des Forums
Bei der vierten öffentlichen Sitzung des Forums wurden die acht überarbeiteten Ideen der Planungsbüros, die auch auf der Beteiligungsveranstaltung vorgestellt wurden, vertiefend behandelt. Verschiedene Vor- und Nachteile der einzelnen Entwürfe wurden im Hinblick auf übergeordnete Themenfelder in Kleingruppen erarbeitet, um diese in einem zweiten Teil zusammenzubringen.

Mehr dazu im Protokoll (540 KB).
12. Februar 2019 Öffentliche Veranstaltung: Perspektiven für das Neuenheimer Feld
Im Februar erreichte die Phase des Planungsateliers die zweite Stufe: Die Planungsbüros stellten ihre vertieften Ansätze und überarbeiteten Ideen erneut der Öffentlichkeit vor. Anschließend standen die Teams für Rückfragen, Anregungen und Diskussionen offen. Ziel der Veranstaltung war die Weiterentwicklung der verschiedenen Ansätze sowie eine Herausarbeitung der Kernaussagen und Unterschiede der verschiedenen Entwürfe.

Ein Überblick über die Entwürfe ist im Stadtblatt (2,7 MB) zu finden.
Weitere Informationen im Video MRN News oder der Fotodokumentation der Poster (13,1 MB) auf der Veranstaltung.

Die Präsentationen der Planungsbüros zum Download und Anschauen:
Büro Astoc: Video und Erläuterungen (19 MB)
Büro Møller: Video und Erläuterungen (1,8 MB)
Büro Heide: Video und Erläuterungen (49 KB)
Büro Höger: Video und Erläuterungen (2,1 MB)

Einschätzung der Projektpartner zu den Präsentationen als Video.
26. November 2018 Vierte Sitzung des Koordinationsbeirats
Im November fand eine weitere öffentliche Sitzung des Koordinationsbeirats statt, zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren. Die Anwesenden blicken zunächst auf die Beteiligungsformate der ersten Stufe des Planungsateliers zurück und entwickelten konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung für die zukünftigen Stufen. Es wurde beschlossen, externe Expertinnen und Experten stärker in den Dialog einzubeziehen. Darüber hinaus wurde erneut darauf hingewiesen, dass vielfältige Blickwinkel wichtig für den Beteiligungsprozess sind.
5. November 2018 Dritte Sitzung des Forums
Die dritte öffentliche Sitzung des Forums fand statt, in der die Mitglieder die ersten Entwürfe der Planungsbüros diskutierten und vertiefend behandelten. Wie in der öffentlichen Beteiligungsveranstaltung wurden auch hier Rückmeldungen eingeholt, die im Anschluss den Büros ungewichtet übergeben wurden. Neben der Beteiligungsveranstaltung machte diese Forumssitzung den zweiten Teil der Stufe 1 „Erste Ideen“ des Planungsateliers aus.

Weitere Informationen im Protokoll (628 KB) der Veranstaltung.
17. Oktober 2018 Ein Blick in die Werkstatt
Die öffentliche Beteiligungsveranstaltung stellte einen Teil der ersten von insgesamt drei Stufen der Atelierphase des Masterplanverfahrens dar. In der Stufe 1 „Erste Ideen“ konnten Besucherinnen und Besucher bereits im Arbeitsprozess mitreden und erste Einblicke erhalten.

Vor Ort stellten vier ausgewählte Planungsbüros vor rund 450 Gästen ihre ersten Ideen für die Zukunft des Neuenheimer Felds vor. Mit zwei Varianten pro Büro kamen dabei verschiedenste Ansätze zusammen. Im Anschluss standen die Planerinnen und Planer den Gästen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Mehrere hundert Rückmeldungen und Anmerkungen kamen zusammen, die gesammelt und dokumentiert an die Planungsbüros zurückgegeben wurden, damit diese die Anregungen in weitere Ausarbeitung miteinbeziehen konnten.

Weitere Informationen dazu im Video MRN News oder im Protokoll (773 KB) der Veranstaltung.

Die Präsentationen der Planungsbüros zum Download:
Präsentation Büro ASTOC (19,6 MB)
Präsentation Büro Møller (4,5 MB)
Präsentation Büro Heide (13,1 MB)
Präsentation Büro Höger (10,8 MB)
11. Juni 2018 Dritte Sitzung des Koordinationsbeirats
Im Juni tagte der Koordinationsbeirat ein drittes Mal öffentlich im Heidelberger Rathaus. Neben einem Rückblick auf die Öffentlichkeitsarbeit in der ersten Phase des Masterplanverfahrens wurde vor allem das Beteiligungskonzept für die zweite Phase, das sogenannte Planungsatelier in der Sitzung diskutiert. Das Ziel lautete, dass auch die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, mit mehreren Planungsteams ins Gespräch zu kommen und zusätzliche Ideen und Anmerkungen einzubringen. Im Anschluss an die Sitzung legte der Koordinationsbeirat das vorgeschlagene Beteiligungskonzept dem Gemeinderat vor.
18. Mai 2018 Zweite Sitzung des Forums
Das Forum traf sich im Mai zur Fortsetzung seiner konstituierenden Sitzung, um sich detailliert mit der Aufgabenstellung für die Planungsbüros zu befassen.

Um möglichst vielfältige Ergänzungen, Anregungen und Kommentare zur Aufgabenstellung zu erhalten, kamen die Forumsmitglieder gleich nach Sitzungsbeginn zur Arbeit in kleinen Vierergruppen zusammen. Deren zufällige Zusammensetzung ermöglichte auch den intensiven Austausch zwischen Forumsmitgliedern mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen auf das Neuenheimer Feld. An vier Thementischen wurden die Ergebnisse der Kleingruppen zu den Bereichen Mobilität, Städtebau, Freiraum und Technischer Infrastruktur zusammengetragen. Anschließend wurden die Eingaben im Plenum vorgestellt.

Alle Eingaben des Forums – wie auch die Rückmeldungen aus der Auftaktveranstaltung und der Online-Beteiligung – wurden im Anschluss dokumentiert, geprüft und flossen in die weitere Bearbeitung der Aufgabenstellung mit ein. Eine umfassende Aufgabenstellung wurde dem Gemeinderat am 24. Juli zum Beschluss vorgelegt.

Mehr Informationen dazu in der Präsentation (402 KB) oder im Protokoll (402 KB) der Veranstaltung.
04. - 21. Mai 2018 Online-Beteiligung
Über zwei Wochen im Mai lief die Online-Beteiligung zur Aufgabenstellung für die Planungsteams zum Masterplanverfahren. Über zwei Wochen hinweg konnte die Öffentlichkeit Anregungen und Kommentare online über die Masterplan-Website eingeben. Dabei konnten auch bereits abgegebene Beiträge nach Schlagwörtern oder thematischem Bezug gefiltert werden.

Zu den Ergebnissen (1,1 MB)
4. Mai 2018 Erste Sitzung des Forums
Anfang Mai kam das „Forum“ zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Forum bestand aus über 80 festen Mitgliedern, die verschiedene Einrichtungen, Institutionen und Gruppen im Neuenheimer Feld und den angrenzenden Stadtteilen repräsentieren.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren zu der öffentlichen Sitzung eingeladen. Rede- und Stimmrechte waren jedoch den festen Mitgliedern des Forums vorbehalten. Thema der Sitzung war insbesondere die Aufgabenstellung für die Planungsteams.

Mehr Informationen dazu in der Präsentation  (918 KB)oder im Protokoll (858 KB) der Veranstaltung. (beim Protokoll noch Namen rausnehmen?)
11. April 2018 Erste Beteiligungsveranstaltung: Auftaktveranstaltung
Mit der ersten Beteiligungsveranstaltung fiel der Startschuss für die Öffentlichkeitsbeteiligung im Masterplanverfahren Im Neuenheimer Feld. Die Resonanz auf die Auftaktveranstaltung war groß: Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um sich über das Masterplanverfahren zu informieren und erste Vorschläge zu formulieren, mit welchen Fragen sich die Planungsteams beschäftigen sollen.

Die Veranstaltung bestand zunächst aus einem Info-Markt, in dessen Rahmen Einrichtungen, Institutionen, Vereine und Gruppen ihre Gedanken zur Zukunft des Neuenheimer Felds vorstellen konnten. Karten, Luftbilder und Modelle luden die Teilnehmenden zum Gespräch ein. Im Anschluss äußerten sich die Projektträger von Stadt, Universität und Land zur Bedeutung des Masterplanverfahrens für die Zukunft der Wissenschaftsstadt Heidelberg sowie zu ihrem Wunsch nach einem konstruktiven Planungsprozess des Miteinanders.

Nach der Erläuterung der Projektphasen durch die Managerin des Masterplanverfahrens konnten Fragen direkt mit den Vertretungen von Stadt, Land und Universität geklärt werden.

Zuletzt gab es einen Impulsvortrag zum Thema „Horizont 2050+“ von Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Die Denkanstöße konnten im Anschluss in Kleingruppen weitergedacht und diskutiert werden. Genannte Anregungen bezogen sich beispielsweise auf die Themenbereiche der Nachhaltigkeit, des Mobilitätsmanagements und die Einbeziehung angrenzender Stadtteile in den Planungsprozess. Alle Anregungen wurden dokumentiert und im Anschluss in die Erarbeitung eines Planungsverfahrens aufgenommen.

Weitere Informationen dazu im Video MRN News.
19. Februar 2018 Zweite Sitzung des Koordinationsbeirats
Im Februar fand die zweite öffentliche Sitzung des Koordinationsbeirats „Masterplan Im Neuenheimer Feld“ statt, zu der Interessierte eingeladen waren. In dieser Sitzung stand vor allem das Konzept für den Start der Öffentlichkeitsbeteiligung im Fokus. Der Beirat entwickelte eine gemeinsame Empfehlung für den Gemeinderat zur ersten Phase (Vorprozess). Zentraler Punkt der Empfehlung war eine Berücksichtigung der gesamten Breite von Interessen in der Ausarbeitung des Beteiligungskonzepts.
13. November 2017 Erste Sitzung des Koordinationsbeirats
Der Koordinationsbeirat entwickelte und steuerte das Beteiligungsverfahren rund um das Neuenheimer Feld.

Am 13. November 2017 fand die konstituierende Sitzung des Beirats statt, in der Prof. Dr.  Lenelis Kruse-Graumann und Albertus L. Bujard zu Vorsitzenden des Gremiums gewählt wurden. Außer den Vorsitzenden, die die weiteren Sitzungen leiteten, waren verschiedene Organisationen und Institutionen vertreten, darunter das Bündnis für Bürgerbeteiligung Masterplan Im Neuenheimer Feld, der Verein „Bürger für Heidelberg“, Forschungseinrichtungen, Universitäts- und Hochschulorgane sowie studentische Vertretungen, Stadtteilvereine, Sportkreise, Kliniken, der Zoo und das Amt Vermögen und Bau Baden-Württemberg. In der ersten Sitzung des Beirates ging es insbesondere um das gegenseitige Kennenlernen sowie eine Vorstellung der Struktur des Masterplanverfahrens. Außerdem wurden erste Anregungen zur Beteiligung gesammelt.

Das Ziel des neu konstituierten Beirats war, die Beteiligung auf Augenhöhe zu gestalten, damit man trotz Kontroversen offen miteinander spricht.

Politik

Am Ende jeder Phase stand eine Gemeinderatsentscheidung über die mit Öffentlichkeitsbeteiligung erzielten Ergebnisse und über den Start der jeweils nächsten Projektphase. Alle Vorlagen finden Sie weiter unten nach Jahren sortiert.

2022

2021

2020

2019

2018

2017

2016

2015

×