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Heidelberg forstet auf: Erste „Klimawäldchen“ werden gepflanzt

Rund 300 junge Bäume stehen nun auf dem Pfaffengrunder Platz am Südende des Kranichwegs – sie bilden eines von Heidelbergs ersten „Klimawäldchen“. Konkret handelt sich hier um 80 bis 120 Zentimeter hohe junge Bäume der Arten Rotbuche, Rot-Eiche, Trauben-Eiche, Stiel-Eiche, Schwarznuss, Sommerlinde und Winterlinde. Raoul Schmidt-Lamontain, Klimabürgermeister der Stadt Heidelberg, setzte gemeinsam mit Mitarbeitern des Landschafts- und Forstamtes beziehungsweise des Regiebetriebs Gartenbau am Freitag, 8. April, die letzten Bäume ein.

Drei Männer beim Einpflanzen von Bäumen

Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain sagte: „Ich freue mich, dass die ersten Klimawäldchen nun wachsen und gedeihen können. Die verschiedenen Baumarten wurden mit Bedacht ausgewählt, sodass über die Jahre eine waldähnliche Struktur entsteht. Die Klimawäldchen werden das Mikroklima verbessern und leisten einen Beitrag zum Schutz der Biodiversität. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, weitere geeignete und verfügbare Flächen zu finden, was angesichts der großen Nutzungskonkurrenz, die innerstädtisch herrscht, eine große Herausforderung ist.“

Ein Gehölzsaum fasst den Platz nun so ein, dass rund drei Viertel des Areals bepflanzt sind. Über die kommenden Jahre hinweg soll nun ein kleiner Wald entstehen. Das verbleibende Viertel besteht aus einer Boule- und einer Rasenfläche. Die Boulefläche wird in naher Zukunft aufgearbeitet, mit Bänken und Werkzeugkästen ergänzt und eingezäunt, um sie vor Verunreinigungen aller Art zu schützen.

In der Bahnstadt wurden über 70 Bäume gepflanzt

Überdies wurde ein weiterer Grünstreifen im Spitzgewann in der Bahnstadt mit über 70 Bäumen bepflanzt. Diese Fläche war zuvor mit standortfremden Blaufichten versehen, die in den vergangenen Hitzesommern teilweise abgestorben und generell nicht mehr zukunftsfähig waren. Dort wurden nicht nur neue Bäume gesetzt, sondern es sollen auch noch Blühsträucher und vereinzelte Obstbäume gepflanzt werden – als Ergänzung zu den nahegelegenen Kleingärten sowie landwirtschaftlich genutzten Flächen. Am Nordende des Flurstücks hat die Stadt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität eine Tisch-Bank-Kombination vorgesehen.

Die „Klimawäldchen“ sollen das Mikroklima in den Stadtteilen verbessern und innerstädtischen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten. Die Wäldchen sind ein Baustein innerhalb der 30 konkreten Vorschläge des großen Klimaschutz-Aktionsplans der Stadt Heidelberg. Insgesamt wurden am Kranichweg rund 2.600 Quadratmeter bepflanzt, am Spitzgewann etwa 2.100 Quadratmeter.

Schwierige Suche: Innerstädtisch gibt es nicht viele freie Flächen

Die Flächen im Pfaffengrund und in der Bahnstadt gehören der Stadt. Deshalb konnten die Bäume dort schnell und ohne großen Abstimmungsaufwand gepflanzt werden. Denn die Flächensuche ist unter anderem für die Wäldchen schwierig, da es innerstädtisch nicht viele freie und geeignete Flächen gibt. Zudem existieren teilweise sich widersprechende Ansprüche, beispielsweise landwirtschaftliche Interessen, Umweltbelange, Vorrangzonen für den Hochwasserschutz oder Festlegungen aus früheren Planungen.

#hd4climate: Heidelberg ist Vorreiter beim Klimaschutz

Heidelberg will seine Vorreiterrolle im Umwelt- und Klimaschutz weiter ausbauen. Auf seinem Weg zur Klimaneutralität hat Heidelberg im November 2019 einen großen Klimaschutz-Aktionsplan mit 30 konkreten Vorschlägen aufgelegt. Dieser Aktionsplan legt Ziele und Prioritäten innerhalb des „Masterplan 100% Klimaschutz“ fest (www.heidelberg.de/masterplan100). Die Vorschläge betreffen alle Lebensbereiche, von Bauen und Wohnen, Ernährung und Konsum über die naturnahe Stadtgestaltung bis hin zur Mobilität (#hd4climate).

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(Erstellt am 11. April 2022)

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