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Es geht wieder los: Tigermücke bekämpfen!

Saison der Population von Mai bis September – Mehrere Heidelberger Stadtteile befallen – Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten

Bild einer Tigermücke
Bild einer Tigermücke (Foto: Shutterstock)

Der Frühling bringt Wärme und Vorfreude auf den Sommer – mit Nebenwirkungen: Nun hat auch die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) wieder Saison. Die ursprünglich aus Südostasien stammende, aggressive Mückenart verbreitet sich zunehmend auch im Südwesten Deutschlands. Gründe dafür sind Klimaerwärmung und auch die internationale Mobilität der Menschen. Deshalb wieder der Aufruf an alle: Helfen Sie mit, die aggressiven Insekten zu stoppen! Das ist mit etwas Konsequenz möglich – spezielle Teams handeln und beraten auch dieses Jahr entsprechend vor Ort.

Seit dem ersten Auftreten in Heidelberger Stadtteilen im Jahr 2016 wird die Asiatische Tigermücke systematisch überwacht und bekämpft. Durch gezielte Maßnahmen konnten die Populationen bereits in einigen Gebieten dezimiert oder ganz verdrängt werden. Andere Stadtteile wurden jedoch neu befallen. Da sie ihren "Wirten" sogar bis ins Auto folgt, wird die Tigermücke sowohl im Stadtgebiet verbreitet, als auch immer wieder eingeschleppt. Da die Art auch tagsüber stechaktiv ist, verleidet sie Anwohnern und vor allem Gartenpächtern den Aufenthalt im Freien. Die Mücke kann jedoch auch tropische Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Viren übertragen. Diese Gefahr ist in Deutschland momentan noch sehr gering, kann jedoch mit heißeren Sommern zunehmen.

Maßnahmen zur Eindämmung der Population

Neue oder anhaltende Populationen der invasiven Mückenart werden daher wieder in den betroffenen Stadtgebieten bekämpft. Zudem werden Einschleppungspunkte im Rhein-Neckar-Kreis und die Population der Tigermücken mit einem Fallensystem wissenschaftlich überwacht. Die Maßnahmen müssen bereits im Frühjahr beginnen, da nur so die erste Generation der Mücken am Ausfliegen und der weiteren Eiablage gehindert werden kann.

Bekämpfung, wissenschaftliche Überwachung und prophylaktische Maßnahmen führen Mitarbeiter der ICYBAC GmbH – ein Tochterunternehmen der KABS e.V. – im Auftrag der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist durch. Die Gebietsbetreuer tragen einheitliche Firmen-Bekleidung und weisen sich mit einem Schreiben des Ordnungsamtes und ihrem Personalausweis aus. Die Bekämpfung verursacht keine Kosten für betroffene Anwohner.

Ab Anfang Mai besuchen die Mitarbeiter die betroffenen Grundstücke – und kommen je nach Befallsintensität im ca. 3- bis 4-wöchigem Rhythmus wieder. Dabei gehen die Gebietsbetreuerinnen und -betreuer mit den Anwohnern ihre Außengelände ab, klären sie über prophylaktische Maßnahmen auf und behandeln potenzielle Brutstätten mit B.t.i., beantworten natürlich auch alle Fragen zur Bekämpfung.

Zusätzlich werden sogenannte B.t.i.-Tabletten ausgeteilt, die Anwohner zur Behandlung möglicher Brutstätten selbst einsetzen können. Der biologische Wirkstoff wirkt sehr selektiv, ist biologisch abbaubar und völlig unbedenklich.

Beiträge zur effektiven biologischen Bekämpfung

Denn nur im Larvenstadium, in dem sich die Art noch im Wasser befindet und entwickelt, kann das Insekt effektiv biologisch bekämpft werden. Dafür müssen in Gärten und Außenbereichen alle Wasseransammlungen ausfindig gemacht werden, in denen mindestens eine Woche Wasser stehen kann, denn diese dienen der Tigermücke als Brutstätte. Die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier am Rand der Gefäße ab. Sobald sich in den Gefäßen Gieß- oder Regenwasser sammelt und die Eier benetzt, können sich die Larven entwickeln.

Das können Sie tun:

Vermeiden Sie Wasseransammlungen, die über 5 Tage stehen bleiben können. Entleeren Sie das Wasser (regelmäßig), decken betreffende Gefäße lückenlos ab oder behandeln das Wasser in 2-wöchigem Rhythmus mit B.t.i.-Tabletten. Belebte Teiche und auch fließende Gewässer sind keine Brutstätten!

Hintergrundinfos zum Mittel B.t.i.

B.t.i. ist ein Protein, das von einem Bodenbakterium produziert wird. Es wird erst im Darm von Mücken zu einem biologischen Wirkstoff umgewandelt und tötet die Mückenlarven dadurch ab. Es wird seit Jahrzehnten weltweit wie auch in der Stechmückenbekämpfung am Rhein eingesetzt und ist für andere Insekten, Tiere, Menschen und Pflanzen völlig ungiftig.
 
Informationen über das Aussehen der Tigermücke und weitere Infos zur Bekämpfung auch auf der Website www.rhein-neckar-kreis.tigermuecke.info 

(Erstellt am 06. Mai 2022)

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