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Alte Brücke: Pfeiler-Sanierung in vollem Gange

Austausch von schadhaftem Sandstein / Arbeiten werden im Oktober 2022 fertiggestellt

Baustelle an einem Pfeiler der Alten Brücke
Von links: Michael Dursy, Steinmetz und Inhaber eines Fachplanungsbüros, Marcel Schneider, Bauleiter der Firma Hülskens Wasserbau in Wesel, Ralph Bräunlich, Tiefbaumt Stadt Heidelberg, EBM Jürgen Odszuck, Klaus-Peter Hofbauer, Amtsleiter Tiefbauamt Stadt Heidelberg (Foto: Rothe)

Die Alte Brücke ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Heidelbergs. Um das aus dem Jahr 1788 stammende barocke Bauwerk zu erhalten und umfassend zu sanieren, hat die Stadt Heidelberg zahlreiche Maßnahmen auf der Agenda, die vor allem die Pfeiler-Elemente unterhalb der Wasseroberfläche sowie vier Balkone an der Brücke betreffen. Seit dem 4. April 2022 werden drei weitere Pfeiler saniert, die Pfeiler 3, 4 und 5 von der Altstadtseite aus gezählt. Abgeschlossen werden die Pfeiler-Sanierungen im Oktober 2022. Bei Fertigstellung werden dann vier der insgesamt acht Pfeiler saniert sein. Zur Verfügung stehen dafür 5,4 Millionen Euro. 1,16 Millionen Euro stammen aus der Förderung nach dem Kommunalen Sanierungsfonds Brücken des Landes Baden-Württemberg.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Als eines der bekanntesten Wahrzeichen Heidelbergs ist es uns als Stadt ein besonderes Anliegen, die Alte Brücke in gutem Zustand zu erhalten. Um das zu erreichen, setzen wir alle Hebel in Bewegung. Denn bei einem historischen Bauwerk fallen regelmäßig Arbeiten an. Sehr dankbar sind wir daher für die Fördersumme des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 1,16 Millionen Euro. Die Sanierungsarbeiten in diesem Jahr gehen gut voran und wir freuen uns, dass sich die Alte Brücke bald wieder den Menschen unserer Stadt und aus aller Welt in saniertem Zustand präsentiert.“

Fugensanierung, Austausch von Sandstein und Verlegung eines Betonkranzes

Foto vom Schutzkasten
Blick von oben in trockengelegten Schutzkasten (Foto: Rothe)

Um die Pfeiler-Elemente unterhalb der Wasserlinie zu sanieren, müssen diese trockengelegt werden. Ein eigens für diese Maßnahme konstruierter 35 Tonnen schwerer Schutzkasten aus Stahl wurde dafür mit Hilfe von Spezialtauchern unter der Wasseroberfläche an einen Pfeiler montiert. Durch das Abpumpen des Wassers aus dem Schutzkasten können die Pfeiler trockengelegt werden. Nach der Bestandsaufnahme der Schäden erfolgt die schrittweise Sanierung. Bis zu sieben Bauarbeiter sind täglich mit der Sanierung eines Pfeilers beschäftigt. Entstandene Hohlräume und schadhafte Fugen werden mit speziellem Fugenmörtel geschlossen. Das angewendete Verfahren und die Produkte werden in Abstimmung mit der Denkmalbehörde eingesetzt. Zudem erfolgt ein Austausch von schadhaftem Sandstein mit neuem Neckartaler Sandstein sowie die Anbringung eines Fundamentbalkens an den Pfeiler zum Schutz der Pfeiler. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die schadhaften Anprallwinkel erneuert.

Hintergrund: Schäden unter der Wasseroberfläche

Hintergrund der Maßnahme ist, dass bei den Bauwerksprüfungen 2008 und 2015 Schäden unterhalb der Wasserlinie erkannt worden sind. Neben Rissen an Pfeilern und fehlenden Stahlklammern wurden 70 Zentimeter tiefe Fugen unter der Wasserlinie festgestellt, die im Laufe der Zeit von der Strömung ausgewaschen worden sind. 2001, 2002, 2006 und 2008 wurden bereits umfassende Sanierungsmaßnahmen ausgeführt.

Sanierung über Wasseroberfläche: Balkone werden jetzt saniert

Im Zuge der regelmäßigen Hauptprüfung an der Alten Brücke wurden im August 2021 bauliche Mängel an vier Balkonen festgestellt. Um jegliche Gefahr auszuschließen, hat die Stadt Heidelberg die Balkone vorsorglich gesperrt. Diese müssen abgestützt werden. Der zweite Balkon auf der Ostseite der Alten Brücke wird bereits über Stahlrohre abgestützt. Die weitere Abstützung der Balkone wird im Zuge der Pfeiler-Sanierung der Alten Brücke sukzessiv umgesetzt. Zurzeit wird ein Gutachten über die Balkone erstellt. Nach der Erstellung des Gutachtens wird die Planungsleistungen für die Balkonsanierung vergeben.

Foto 1 zum Download

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(Erstellt am 10. Mai 2022)

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