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„Historischer Pfad“ im Stadtwald neu gestaltet: Einladung zur Wanderung am 30. Oktober

Originalschauplätze des Dreißigjährigen Krieges / neue Infotafeln mit 3D-Visualisierungen

Die Erstürmung der Stadt Heidelberg durch Tilly im Dreißigjährigen Krieg liegt 400 Jahre zurück. Aus diesem Anlass hat die Forstabteilung des städtischen Landschafts- und Forstamtes in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum und mit Fördermitteln des Naturparks Neckartal-Odenwald den „Historischen Pfad“ erneuert. Der Wanderweg führt entlang archäologischer Geländedenkmäler aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Stadt hat die Wegeführung neu gestaltet, die noch erhaltenen, historischen Mauerreste der militärischen Vorwerke erschlossen und die Infotafeln entlang des Wegs aktualisiert und vervollständigt. An insgesamt zehn Stationen erläutern Infotafeln die Verteidigungsanlagen der Stadt und die befestigten Stellungen der Angreifer. Die darauf abgebildeten 3D-Visualisierungen hat die Manfred Lautenschläger-Stiftung ermöglicht. Sie sind Teil der virtuellen 3D-Rekonstruktion des gesamten Stadtbildes um 1620, das man auf der HD Discovery Station im Kurpfälzischen Museum erkunden kann.

Einladung zu Eröffnungswanderung

Die Stadt und ihre Kooperationspartner laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Eröffnungswanderung am Sonntag, 30. Oktober 2022, um 11 Uhr ein. Nach der Begrüßung vor dem Juristischen Seminar (Friedrich-Ebert-Anlage 6) mit Prof. Dr. Frieder Hepp und Dr. Tobias Schöneweis, beide vom Kurpfälzischen Museum, sowie Thorsten Stephan und Tillmann Friederich vom städtischen Forstamt startet die geführte Wanderung durch den Stadtwald. Die Tour dauert etwa zwei Stunden und endet am Schloss-Wolfsbrunnen-Weg unterhalb der Molkenkur. Bei starkem Regen fällt die Wanderung aus. Für die teilweise unbefestigten Waldwege wird gutes Schuhwerk empfohlen. Der Startpunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen (Haltestelle Seegarten oder Gaisbergstraße)

Eine visuelle Darstellung eines Schlosses
3D-Visualisierung des Trutzkaisers und der Heidelberger Vorstadt. (Foto:
Kurpfälzisches Museum/Rendering MESO digital interiors)

Die Belagerung Heidelbergs

Im Jahr 1619 wurde Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz als Protestant zum König von Böhmen gewählt und verlegte seine Residenz von Heidelberg nach Prag. Die Schlacht am Weißen Berg beendete sein Königtum nach nur einem Jahr. Als „Winterkönig“ von seinen katholischen Gegnern verspottet, musste er mit seiner Familie ins Exil gehen um den Kriegswirren zu entfliehen. Für die Kurpfalz waren die Folgen dieser Niederlage verheerend: Die Residenzstadt Heidelberg wurde zum tragischen Schauplatz des Dreißigjährigen Krieges. Juli 1622 begann die Belagerung Heidelbergs durch kaiserlich-bayerische Truppen unter General Tilly. Am 16. September drangen die Belagerer in die Stadt ein und zwangen die Garnison am 19. September 1622 zur Kapitulation. Der „Historische Pfad“ orientiert sich an zeitgenössischen Darstellungen und Berichten.

Foto zum Download 

(Erstellt am 26. Oktober 2022)

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