Stadt lädt zur fünften Veranstaltung der Reihe „Stadtentwicklung im Dialog“ am 21. Mai
Kooperation als Ressource – Stadt gemeinsam gestalten
Wie kann es gelingen, Städte auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen aktiv, lebendig und zukunftsfähig zu gestalten? Welche Rolle spielen dabei Kooperationen zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und engagierten Initiativen? Diesen Fragen widmet sich die fünfte Veranstaltung der Reihe „Stadtentwicklung im Dialog“ am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Print Media Academy in Heidelberg.
Unter dem Titel „Kooperation als Ressource – Stadt gemeinsam gestalten“ steht das gemeinsame Handeln im Mittelpunkt. Denn viele aktuelle Herausforderungen lassen sich besser bewältigen, wenn unterschiedliche Akteure ihre Perspektiven, Ideen und Kompetenzen einbringen. Kreative Lösungen und auch ungewöhnliche Ansätze zeigen, welches Potenzial in einer kooperativen Stadtentwicklung steckt – und wie dadurch neue Wege eröffnet werden können.
Den inhaltlichen Einstieg bietet ein Impulsvortrag des Sozialwissenschaftlers Sebastian Beck vom Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung in Berlin. Er beleuchtet, was es braucht, um Stadt „gemeinsam zu machen“, welche Rollen die verschiedenen Beteiligten einnehmen und wie langfristig tragfähige Kooperationen entstehen können. Im Anschluss werden drei ganz unterschiedliche Praxisbeispiele vorgestellt, die zeigen, wie Kooperation vor Ort schon jetzt konkret gelebt wird:
- Gesa Hatesohl berichtet über das Hansaforum Münster, ein Projekt der gemeinwohlorientierten Quartiersentwicklung, das gemeinsam mit den Menschen vor Ort umgesetzt wird.
- Valentin Rühlmann stellt die Altenburger Zukunftsfabrik FACKtory vor, die jungen Menschen Raum für Mitgestaltung und eigene Ideen bietet.
- Ein Heidelberger Beispiel bringen Freya Magnet, Shooresh Fezoni und Jasper Schmidt vom Verein gegen Müdigkeit ein: Sie zeigen, wie ein herausfordernder Stadtraum durch gemeinsames Engagement neu gedacht und gestaltet werden kann.
Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an die breite Öffentlichkeit – an Fachleute ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Neben spannenden Einblicken und inspirierenden Projekten steht vor allem der Austausch im Mittelpunkt: Im Anschluss an die Beiträge gibt es ausreichend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 18. Mai 2026 per E-Mail an stadtentwicklung@heidelberg.de oder über die Webseite der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de/stadtentwicklungimdialog möglich. Die Veranstaltung wird zudem als Fortbildung für Architektinnen und Architekten sowie Mitglieder der Kammer anerkannt.

