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Empfehlung: Hunde im Wald anleinen

Infektion mit sogenannter Pseudowut bei Wildschwein nachgewiesen

Im südlichen Stadtwald nahe dem Königstuhl wurde bei einem Wildschwein die Infektion mit der Aujeszkyschen-Krankeit nachgewiesen. Die auch als Pseudowut bekannte Krankheit befällt in erster Linie Schweine. Sie ist auch für Hunde gefährlich und verläuft bei diesen immer tödlich. Für den Menschen besteht keine Gefahr durch den Erreger. Aufgrund der möglichen Gefährdung durch möglicherweise weitere erkrankte Wildschweine im Wald und anschließenden Randgebieten, empfiehlt die Stadtverwaltung Hundehalterinnen und -haltern dringend, ihre Hunde bis auf weiteres anzuleinen, um eine Infektion zu vermeiden.

Aufgrund der bereits geltenden Maßnahme zur Eindämmung der Schweinepest (www.heidelberg.de/schweinepest) ist das Risiko eine Ausbreitung der Pseudowut relativ gering. Dennoch gilt nun insbesondere: Der Fund eines verendeten Wildschweines (Fallwild/Unfallwild) sollte umgehend unter Nennung der GPS-Koordinaten gemeldet werden. Diese erleichtern es dem Bergeteam, den Kadaver zu finden. Während der üblichen Dienstzeiten stehen hierfür die Veterinärabteilung per E-Mail an veterinaeramt@heidelberg.de oder unter Telefon 06221 58-17051 sowie die Wildtierbeauftragte Luisa Wissutschek per E-Mail an luisa.wissutschek@heidelberg.de oder unter Telefon 06221 58-28056 zur Verfügung.

Wichtig: Den Kadaver nicht berühren und ausreichend Abstand halten, um keine Erreger zu verbreiten.

(Erstellt am 05. Juni 2026)

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