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3,9 Millionen Euro für die Konversion in der Südstadt

Stadt Heidelberg erhält Geld aus der Städtebauförderung

Das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat den Städten und Gemeinden im Land in diesem Jahr rund 237 Millionen Euro für städtebauliche Maßnahmen genehmigt – und 3,9 Millionen Euro gehen nach Heidelberg. Somit hat die Stadt bisher insgesamt 7,38 Millionen Euro vom Land bewilligt bekommen. Das Land fördert damit die Konversion der ehemaligen US-Army-Areale in der Heidelberger Südstadt – konkret beispielsweise den Neu- und Umbau von Erschließungsanlagen oder die Sanierung von Bestandsgebäuden, insbesondere den neuen Karlstorbahnhof. Bei der bereits seit 2016 laufenden städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme entstehen unter anderem rund 1.400 neue Wohnungen – sowohl in sanierten Häusern als auch im Neubau.

Mit der Städtebauförderung von Land und Bund werden in diesem Jahr in Baden-Württemberg insgesamt 313 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen gefördert. Heidelberg erhält dabei die zweithöchste Einzelförderung – nur das Projekt „Kaiserstraße“ in Karlsruhe hat mit 4,8 Millionen Euro eine noch höhere Summe bewilligt bekommen. „Das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, die Belebung der Innenstädte sowie Maßnahmen zum Klimaschutz stehen im Mittelpunkt des Städtebauförderungsprogramms 2022. Die Städtebauförderung, die im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feierte, erweist sich einmal mehr als verlässlicher Partner der Kommunen“, erklärt Landesministerin Nicole Razavi.
 

„Heidelberg hat durch den Abzug der US-Armee rund 200 Hektar Entwicklungsfläche gewonnen. Die Stadt realisiert auf diesen Flächen innovative Wohnquartiere und Wirtschaftsflächen. Wir freuen uns darüber, dass unsere Vorhaben immer wieder durch die Städtebauförderung unterstützt werden. Land und Bund tragen somit einen Teil zu einer gelingenden Stadtentwicklung bei“, erklärt Wolfgang Polivka, Leiter des Amtes für Finanzen, Liegenschaften und Konversion bei der Stadt Heidelberg.

(Erstellt am 10. Juni 2022)

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