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Süddeutsche Erdgasleitung: OB Würzner sieht Planungen kritisch

Bodenuntersuchungen ab Oktober / Trassenalternative abseits der Weinberge ins Verfahren aufgenommen

Für das Land Baden-Württemberg plant die in Stuttgart ansässige Terranets BW GmbH den Bau einer 250 Kilometer langen Erdgasleitung. Diese sogenannte Süddeutsche Erdgasleitung (SEL) soll Erdgas von Hessen über Baden-Württemberg bis nach Bayern transportieren. Vom Bau der SEL im Abschnitt zwischen Mannheim und Hüffenhardt ist auch die Heidelberger Gemarkung betroffen. Im Oktober und November 2022 führt Terranets erste Bohrungen zur Untersuchung der Boden- und Baugrundverhältnisse durch. Pflöcke markieren die Bohrpunkte in Nähe der Feldwege. In Heidelberg sind rund 30 private Grundstücke von der geplanten SEL betroffen. Die Eigentümerinnen und Eigentümer wurden von Terranets BW informiert.

Die Süddeutsche Erdgasleitung würde nach derzeitigem Stand die Stadtteile Emmertsgrund, Rohrbach, Kirchheim und Wieblingen durchlaufen. Auf Bestreben der Stadtverwaltung und der intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung wurde eine weitere Trassenalternative namens „Nußloch Süd“ ins Verfahren aufgenommen, die nicht durch die Weinberge führt. Mit Blick auf die geplante Erdgasleitung steht die Stadt Heidelberg an der Seite der Nachbargemeinden, die sich – ebenso wie bei der sich in Planung befindlichen Bahntrasse – gemeinsam aufstellen, um ihre Interessen zu vertreten.

 „Unser Kurs in Heidelberg ist klar: Wir steuern mit voller Kraft in Richtung der erneuerbaren Energien. Die Versorgung mit Erdgas ist - wie die Energiekrise uns gelehrt hat - nicht mehr zeitgemäß. Wenn dafür eine meterbreite Trasse durch hochsensible Landschaften gezogen werden soll, kann das aus unserer Sicht nicht die Zukunft sein. Wir sehen die Planungen des Vorhabenträgers daher sehr kritisch. Als Beteiligte im Planfeststellungsverfahren setzen wir alle Hebel im Bewegung, dass die schützenswerte Natur rund um Heidelberg und alte Bestände an Weinreben erhalten bleiben. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf: Informieren Sie sich und nutzen Sie die Beteiligungsformate des Vorhabenträgers, etwa über die Projekt-Website“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Die Stadt Heidelberg wird im Planfeststellungsverfahren als Träger öffentlicher Belange beteiligt und kann im Zuge einer Anhörung Einwendungen gegen den Plan erheben. Diese Einwendungen werden bei einem Termin erörtert. Einen grundstücksscharfen Trassenverlauf präsentiert Terranets nach eigenen Angaben Ende 2022. Dann folgt eine zweite Öffentlichkeitsbeteiligung für Bürgerinnen und Bürger. Für die Erteilung der Genehmigung der Trasse ist das Regierungspräsidium zuständig.

Hintergrund

Basis für die Trassensuche der Süddeutschen Erdgasleitung bildet eine 2006 planfestgestellte Trasse, welche die Gemarkungen der Stadtteile Emmertsgrund, Rohrbach, Kirchheim und Wieblingen tangierte. Die Genehmigung ist verjährt. Die Planungen des Unternehmens haben zum Ziel, den Bau bis 2026 abzuschließen. Der Gemeinderat hat sich im Juli 2021 einstimmig gegen die derzeit vorgesehene Trassenführung ausgesprochen.

Informationen zur Planung und eine Online-Beteiligung der Terranets BW GmbH gibt es unter www.terranets-sel.de.

(Erstellt am 27. September 2022)

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