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OB Würzner übergab Spende an das Childhood-Haus am Universitätsklinikum Heidelberg

Geschenk anlässlich des 80. Geburtstages von Königin Silvia von Schweden

Oberbürgermeister Eckart Würzner hat dem Childhood-Haus am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) am Donnerstag, 11. April 2024, eine Spende aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln in Höhe von 1.500 Euro übergeben. Er überreichte den symbolischen Spendencheck an Dr. Stephanie Karch, Leiterin des Childhood-Hauses Heidelberg, und Professor Dr. Georg Friedrich Hoffmann, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am UKHD. Die Spende ist ein Geschenk anlässlich des 80. Geburtstages von Königin Silvia von Schweden im vergangenen Dezember – die gebürtige Heidelbergerin und Ehrenbürgerin der Stadt hatte das Childhood-Haus Heidelberg im Jahr 2019 eingeweiht. Als Gründerin der World Childhood Foundation ist ihr der Schutz von Kindern vor körperlicher und sexualisierter Gewalt ein besonderes Anliegen. Der Spendenbetrag wird der Arbeit mit den Kindern am Childhood-Hauses Heidelberg dienen.

Menschen im Gespräch
Oberbürgermeister Eckart Würzner (rechts) spendete dem Childhood-Haus 1.500 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln. Hier bei der Übergabe in den Räumen des Childhood-Hauses mit Leiterin Dr. Stephanie Karch und Professor Dr. Georg Friedrich Hoffmann, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg. (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg)

„Das Childhood-Haus in Heidelberg hat Vorbildcharakter“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner: „Hier erhalten Kinder und Jugendliche medizinische, psychologische und sozialpädagogische Hilfe, wenn ihnen Schreckliches widerfahren ist, sie sexuelle oder körperliche Gewalt ertragen mussten. Zugleich erfolgen hier unter einem Dach mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Betroffenen die notwendigen Untersuchungen und Dokumentationen, damit die Täter nicht ungestraft davonkommen. Ich danke allen, die sich im Childhood-Haus in Heidelberg für die Kinder und Jugendlichen engagieren und freue mich, mit meiner Spende die Einrichtung unterstützen zu können.“

„Wir danken Herrn Würzner sehr für seine Unterstützung“, sagte Dr. Stephanie Karch, Leiterin des Childhood-Hauses Heidelberg, Universitäts-Kinderklinik Heidelberg. „Spendengelder erlauben uns, flexibel auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien einzugehen. Beispielsweise können wir damit ein Essen besorgen, wenn sich ein Termin verzögert, spontan neue Kleidung beschaffen oder bei einem kurzfristigen Termin ein Taxi für die Heimfahrt organisieren.“

Das Childhood-Haus am Universitätsklinikum Heidelberg

Das Childhood-Haus Heidelberg in der Voßstraße 2 im Stadtteil Bergheim ist eine zentrale ambulante Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt beziehungsweise Vernachlässigung geworden sind. Betroffene erhalten in der Einrichtung Hilfe und Unterstützung. Zudem erfolgt dort die für ein strafrechtliches Verfahren erforderliche medizinische Untersuchung und rechtsmedizinische Dokumentation in einer kinderfreundlichen Umgebung mit speziell geschultem Fachpersonal. Im Childhood-Haus Heidelberg arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik eng mit der Polizei und Justiz zusammen.

In Abhängigkeit des jeweiligen Falls erfolgen sozialpädagogische und psychologische Beratungen vor Ort und/oder es werden möglichst passgenaue und heimatnahe Hilfen initiiert. Zusammen mit den kooperierenden Institutionen der Jugendhilfe, Polizei und Justiz können nach Strafanzeige weitere Schritte in einem geschützten Umfeld erfolgen. Die Kriminalpolizei hat die Möglichkeit, die Kinder audiovisuell zu vernehmen in eigens dafür geschaffenen kinderfreundlichen Räumen.

Dabei steht der bestmögliche Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Angehörigen im Vordergrund. Eine möglichst angstfreie Umgebung und ein entwicklungsangepasster Umgang sollen den Betroffenen in einer belastenden Situation einen geschützten Raum geben und den Kontakt zu den verschiedenen Institutionen erleichtern. Wiederholte belastende und zeitraubende Vorstellungen und Befragungen können vermieden werden.

In Heidelberg ist unter der Trägerschaft des Universitätsklinikums Heidelberg gemeinsam mit der World Childhood Foundation das erste Childhood-Haus in Baden-Württemberg entstanden. Initiiert wurde das Childhood-Haus Heidelberg durch die World Childhood Foundation, ermöglicht durch die bedeutende Förderung der Klaus Tschira Stiftung. Das Childhood-Haus Heidelberg wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg.

(Erstellt am 12. April 2024)

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