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Bundesverdienstkreuz an Armin Konrad verliehen

Große Verdienste um Biodiversität, Umwelt- und Naturschutz sowie Erhalt der heimischen Vogelwelt

Armin Konrad aus Heidelberg hat für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement und seine Rolle als Initiator, Multiplikator und Brückenbauer zahlreicher Naturschutzprojekte das Bundesverdienstkreuz erhalten. Der 71-Jährige setzt sich seit mehreren Jahrzehnten für die Erforschung und den Erhalt der baden-württembergischen Vogelwelt ein und engagiert sich beim Naturschutzbund Heidelberg (NABU), als Naturschutzwart der Stadt Heidelberg sowie in der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württemberg. Darüber hinaus war er Mitbegründer der Ornithologischen Arbeitsgruppe Rhein-Neckar. Er ist einer der wichtigsten und engagiertesten Akteure des Naturschutzes im Großraum Heidelberg.

Oberbürgermeister Eckart Würzner sagte bei der Verleihung am Donnerstag, 13. März 2025, im Gebäude Prinz Carl: „Es ist mir eine Ehre, Armin Konrad heute das Bundesverdienstkreuz zu überreichen. Sein außergewöhnlicher Einsatz für den Naturschutz und seine unermüdliche Arbeit im Bereich der Vogelwelt haben unsere Gemeinschaft nachhaltig bereichert. Durch seine zahlreichen Projekte und Initiativen hat er nicht nur die Artenvielfalt gefördert, sondern auch viele Menschen inspiriert, sich für den Umweltschutz zu engagieren. Armin Konrad ist mit seinem Fachwissen und seinem Bestreben, stets den Dialog zu suchen und zwischen verschiedenen Interessengruppen zu vermitteln, ein Vorbild und verdient höchste Anerkennung.“

Oberbürgermeister Eckart Würzner, ein Mann mit Urkunde und eine Fraue mit Blumenstrauß sind zu sehen.
Armin Konrad (Mitte) wurde im Beisein seiner Ehefrau Elke Oeldorf und zahlreicher Gäste für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement und seine Rolle als Initiator, Multiplikator und Brückenbauer zahlreicher Naturschutzprojekte mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Oberbürgermeister Eckart Würzner überreichte die Auszeichnung im Spiegelsaal des Prinz Carl. (Foto: Rothe)

Engagierter Naturschützer – ein Leben für die Natur

Bereits während seiner Zeit als Lehrer engagierte sich Armin Konrad für den Naturschutz. Als Fachberater für Biologie und Chemie machte er Naturschutzprojekte für Schülerinnen und Schüler greifbar. Im Hector-Seminar des Bunsen-Gymnasiums Heidelberg förderte er besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften. Vor seinem Ruhestand initiierte er zahlreiche Naturschutzprojekte und Arbeitskreise am Gymnasium in Hockenheim.

Seit 2012 ist Armin Konrad Naturschutzwart der Stadt Heidelberg und Mitglied der städtischen Naturschutzrunde. Als Vertreter des NABU beim städtischen Umweltbildungsprogramm „Natürlich Heidelberg“ arbeitet er an Flyern, Broschüren und Informationstafeln im Geo- und Naturpark mit. 2017 gründete er den NABU-Arbeitskreis „Feldflur“, der sich dem Artenschwund in landwirtschaftlichen Flächen widmet. Hier bringt er Akteure unterschiedlichster Interessengruppen zusammen, um gemeinsam Lösungen für den Artenschutz zu finden. Im März 2018 wurde Armin Konrad zum Vorstandsvorsitzenden des Naturschutzbundes Heidelberg gewählt. Unter seiner Führung richtete sich der NABU neu aus und stellte aktuelle Studien in den Fokus. Er förderte den Austausch 16 aktiver Arbeitskreise und initiierte Projekte zum Schutz bedrohter Tierarten.

Herausragender Beitrag zur Erforschung und Erhaltung der Vogelwelt

Besonders hervorzuheben sind die Biodiversitätsstrategie, die auch vom Gemeinderat beschlossen wurde, und sein internationales Engagement in Montenegro, wo er 96 Vogelarten dokumentierte. 2014 gründete er gemeinsam mit zwei weiteren Akteuren die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft-Rhein-Neckar (OAG) und leitete zahlreiche Projekte zur Kartierung und zum Schutz von Vogelarten. Armin Konrad ist zudem Begründer aller Schutzbemühungen für das Rebhuhn im Rhein-Neckar-Kreis und Mitbegründer der Bemühungen zum Haubenlerchenschutz. Seine Projekte umfassen die Analyse der Raumnutzung nordischer Gänse und die Abstimmung eines naturschutzverträglichen Pflegeregimes des Landgrabens.

Seit 2008 ist Armin Konrad ein engagiertes Mitglied der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württemberg (OGBW), die sich der wissenschaftlichen Erforschung der Vogelwelt und der Publikation der Ergebnisse widmet. Von Beginn an hat er sich in überdurchschnittlichem Maße eingebracht und maßgeblich zur Erstellung einer zentralen Datenbank beigetragen, die Millionen von Daten zur Vogelwelt des Landes sammelt. Als einer der Datenbank-Administratoren ist er für die Verwaltung und Weiterentwicklung der Datenbank verantwortlich. Armin Konrad initiierte die Onlineplattform „Ornithologie Nordbaden“, um die heimische Vogelwelt noch besser erforschen und schützen zu können. Wissenschaftlich tätig, erstellte er Verbreitungskarten und Texte für das Grundlagenwerk „Avifauna Baden-Württembergs“. Als Regionalkoordinator betreut er Vogelbeobachtende und organisiert Wasservogelzählungen.

Aufgrund seines Engagements wurde er in den Beirat der OGBW gewählt. Er ist Mitautor von Werken über Nicht-Singvögel und weiteren Publikationen. Armin Konrad hat durch seine ehrenamtliche Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung und Erhaltung der Vogelwelt geleistet und sich um den Umwelt- und Naturschutz verdient gemacht.

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(Erstellt am 17. März 2025)

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