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Kompetente Hilfe vor Ort: Heidelberger Biberberater stehen Bürgern und Bibern zur Seite

Der Biber ist zurück an Neckar und Nebengewässern – und mit ihm entstehen immer wieder Fragen im Alltag. Woher stammen angenagte Bäume? Was tun bei einem Biberdamm in der Nähe? Die Stadt Heidelberg bietet mit ihren ehrenamtlichen Biberberatern eine verlässliche Anlaufstelle für alle Anliegen rund um den streng geschützten Nager.

Erste Anlaufstelle bei Fragen, Konflikten und Schutzmaßnahmen

Die Biberberater der Stadt Heidelberg stehen Bürgerinnen und Bürgern als erste Anlaufstelle zur Verfügung, wenn es um den Biber und mögliche Konflikte geht. Sie beraten schnell, unkompliziert und fachlich fundiert direkt vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit den Betroffenen praktikable und situationsgerechte Lösungen zu entwickeln, bevor Probleme größer werden.

Zu den Aufgaben der Biberberater gehört die Einschätzung möglicher Konflikte ebenso wie die Unterstützung bei einfachen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt beispielsweise der Schutz einzelner gefährdeter Bäume oder die Ausgabe von kostenfreiem Präventionsmittel wie Zaunmaterial. Viele Herausforderungen lassen sich auf diese Weise frühzeitig und ohne größeren Aufwand lösen.

Person zeigt auf Biberrevier
Einer der beiden ehrenamtliche Biberater, Nidal Saghir, zeigt am Wieblinger Altneckar eines der zahlreichen Biberreviere. Die Biberberater in Heidelberg stehen im Dialog mit Bürgerschaft und Behörden unterstützen mit Aufklärung und Prävention. (Foto: Stadt Heidelberg)

Beobachtung der Biberpopulation – Zusammenarbeit mit Behörden

Neben der Beratung, auch für Ämter und Behörden, übernehmen die Biberberater Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Sie beobachten die Heidelberger Biberpopulation, prüfen Hinweise zu neuen Bibervorkommen und stehen für Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung. Zudem können über sie Anfragen zu Biberführungen am Neckar gestellt werden.

Bei komplexeren Problemstellungen stehen die Biberberater in engem Kontakt mit dem zuständigen Regierungspräsidium oder vermitteln an weitere Fachbehörden, etwa in den Bereichen Naturschutz, Wasserwirtschaft oder Landwirtschaft. Auch Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Naturschutzrecht werden aufgenommen und weitergeleitet.

Exkursionen und Umweltbildung im Programm „Natürlich Heidelberg“

 Die Biberberater bringen sich auch aktiv im städtischen Umweltbildungsprogramm „Natürlich Heidelberg“ ein. Im Rahmen von geführten Exkursionen vermitteln sie Wissen über die Lebensweise des Bibers, seine Rolle im Ökosystem sowie den Umgang mit möglichen Nutzungskonflikten. Das Programm „Natürlich Heidelberg“ bündelt ganzjährig naturkundliche Führungen und Bildungsangebote für alle Altersgruppen und macht Heidelbergs Natur erlebbar. Informationen zum Programm finden sich online unter www.natuerlich.heidelberg.de

Biber am Wasserufer
Biber leben in Heidelberg entlang des Neckarufers. Erkennbar ist das Tier an seinem breiten, flachen Schwanz, der sogenannten Biberkelle, und seinen kräftigen Nagezähnen. Biber werden in Deutschland strenggeschützt und dürfen vom Menschen nicht gestört werden. (Foto: Privat)

Biber sind streng geschützt – Im Zweifel an die Biberberater wenden

Wichtig ist: Der Biber ist eine streng geschützte Tierart. Das Stören, Verfolgen oder Beschädigen von Biberbauten und Dämmen ist gesetzlich verboten und kann als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. Bei Unsicherheiten oder Problemen sollten daher keine eigenständigen Maßnahmen ergriffen werden – stattdessen ist stets der Kontakt zu den Biberberatern zu suchen.

Die Stadt bittet daher um Mithilfe: Verletzte oder tot aufgefundene Biber sollten umgehend gemeldet werden. Auch Hinweise zu neu entdeckten Bibervorkommen sind willkommen und helfen dabei, den Bestand fachlich zu begleiten und Konflikte frühzeitig zu erkennen.

Mehr Informationen sind hier zu finden: www.heidelberg.de/biberberater

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(Erstellt am 11. Februar 2026)

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