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Autofahrer aufgepasst: Amphibienwanderung in Heidelberg beginnt wieder

Tausende Tiere ziehen zu ihren Laichplätzen

Jedes Frühjahr beginnt in Heidelberg ein besonderes Naturschauspiel: Sobald die Temperaturen mild genug sind und die Witterung feucht, machen sich Tausende Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Hierzu zählen Kröten, Frösche, Salamander und Molche. Um die gefährdeten Tiere zu schützen, ergreift die Stadt in Zusammenarbeit mit dem NABU Heidelberg umfangreiche Maßnahmen. Durch angepasste Geschwindigkeit können auch Autofahrer einen Beitrag zum Amphibienschutz leisten.

Mit Beginn der Amphibienwanderung sind in den Abend- und Nachtstunden zahlreiche ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer entlang der Straßen unterwegs. Sie sind bereits in den frühen Morgenstunden aktiv und sammeln die Tiere an den mobilen Schutzzäunen ein, um sie zu ihren Laichplätzen zu tragen. 2025 wurden allein in Heidelberg circa 7.000 Amphibien, darunter Erdkröten und Feuersalamander von Helfern betreut. Im Bereich der Deponie Feilheck wurden zusätzlich über 6.000 Erdkröten von freiwilligen Helfern bei ihrer Wanderung sicher begleitet.

Straßensperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen

In Nächten mit einer verstärkten Wandertätigkeit der Amphibien sind in Schlierbach bestimmte Straßenabschnitte für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das betrifft die Straßen am Schlierbachhang, beim Rondell, an der Wolfsbrunnensteige und am Klingelhüttenweg entlang der Waldgrenze. Die Sperrungen sind in der Regel von 18 Uhr bis 6.30 Uhr bzw. mit dem Beginn der Sommerzeit ab dem 29. März von 19 Uhr bis 7.30 Uhr gültig. Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert.

An anderen Straßenabschnitten im Stadtgebiet gelten Tempolimits. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Amphibien vor dem Straßenverkehr zu schützen. Das Umweltamt der Stadt bittet Autofahrerinnen und Autofahrer, auf Strecken mit Hinweisschildern die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und besonders vorsichtig zu fahren. Die Hinweisschilder zur Amphibienwanderung samt Geschwindigkeitsbegrenzungen bleiben bis zum 31. Mai 2026 bestehen.

Zum Schutz von Feuersalamandern werden Spaziergänger, Jogger, Radfahrer und Jäger gebeten, auf Waldwegen nach Einbruch der Nacht und bei feuchter Witterung besondere Rücksicht zu nehmen.

Wo befinden sich ausgeschilderte Krötenwanderstrecken in Heidelberg?

  • Altstadt: zwischen EMBL und Boxberg, vom Kohlhof in Richtung Waldhilsbach, sowie entlang des Schlosswolfsbrunnenwegs
  • Emmertsgrund
  • Kirchheim: Bereich der ehemaligen Deponie Feilheck
  • Rohrbach: Panoramastraße
  • Schlierbach
  • Weststadt: am Steigerweg
  • Wieblingen: westlich von Heidelberg-Grenzhof im Bereich der ehemaligen Kiesgrube
  • Ziegelhausen

Freiwillige Helfer gesucht

Für die nächtlichen Sammelaktionen werden noch weitere freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 06221/7360671 oder per E-Mail an info@nabu-heidelberg.de melden. Für den Bereich Ziegelhausen freut sich Naturschutzwart Wilfried Müller (wildesheidelberg@gmx.de) über Unterstützung.

(Erstellt am 18. Februar 2026)

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