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Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 63 00 00

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Ausblick: Was in der Heidelberger Wirtschaft und Wissenschaft 2023 wichtig wird

Heidelberg zählt zu den drei zukunftsfähigsten Städten Deutschlands, wie das Städteranking der „Wirtschaftswoche“ 2022 erneut gezeigt hat. Das soll auch so bleiben – dafür setzt sich das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg auch 2023 ein. Ziel ist es, den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Heidelberg weiter auszubauen und zu sichern. Dafür bringt das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft zahlreiche Projekte auf den Weg und unterstützt diverse Initiativen. 

Im Vordergrund ein rotes Fernglas, im Hintergrund Heidelberg und der Neckar von oben.
Wirtschaft und Wissenschaft im Blick. (Foto: Schwerdt/Heidelberg Marketing GmbH)

Unter dem Dach der Wirtschaftsoffensive setzt die Wirtschaftsförderung unter anderem folgende Schwerpunkte:

Sicherung des Mittelstandes: Die Mittelstandsoffensive soll Unternehmen in der Energiekrise unterstützen, die Stadt hat dafür ein Bündel an Maßnahmen für sofortige Hilfen als auch zum Aufbau von Resilienz erarbeitet – von Beratungsangeboten bis hin zu Förderprogrammen.

Zukunftsorientierte Ausrichtung: Unternehmen aus Zukunftsbranchen und system-relevante Betriebe sollen bei der Ansiedlung gezielt unterstützt werden. Hierbei liegt ein Fokus auf dem Aufbau von Kreislaufwirtschaft sowie dem Ausbau der Branchen Bioökonomie und Greentech, auch in Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Mannheim.

Wirtschaftsflächenentwicklung: Die Entwicklung neuer Wirtschaftsflächen ist begrenzt, daher hat die Innenentwicklung der vorhandenen Gewerbegebiete Priorität. Gerade die Konversionsflächen, wie der Heidelberg Innovation Park (hip) oder Patrick Henry Village (PHV), bieten Potenzial. Auch das Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet Heidelberg-Leimen eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten.

Stärkung des Einzelhandels: Mit Hilfe von eingeworbenen Bundes- und Landesmitteln sowie städtischen Initiativen wird der Einzelhandel weiter unterstützt. Dazu soll unter anderem das Förderprogramm für den inhabergeführten Einzelhandel und das Lebensmittelhandwerk weitergeführt werden. (Der Gemeinderat muss dem noch zustimmen). Mit der Teilnahme am Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ soll die Attraktivität und Anziehungskraft der Heidelberger Innenstadt neu positioniert und nachhaltig gestärkt werden. Zur Strategie gehören auch Initiativen wie Stadtteilfeste, ein Seitengassenfest, die Aktion „Seitensprüche“ sowie Pop-up Stores, um gezielt die Aufmerksamkeit auf verschiedene Zonen zu richten und die Vielseitigkeit des Angebots zu erhöhen. Ein Fokus liegt auch auf den Stadtteilen, deren Attraktivität und Versorgung gestärkt werden sollen.

Förderung der Gründer- und Start-up-Szene: Um den Standort nachhaltig zu stärken, sollen gezielt Start-ups aus zukunftsorientierten Branchen gefördert werden, um den Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu verstärken. Die Ansiedlung und der Ausbau des Inkubators BioLabs auf dem Heidelberg Innovation Park (hip) bietet optimale Bedingungen für Start-ups aus dem Lifescience-Bereich. Im September 2023 ist die Infomesse „Start Rhein-Neckar“ in Heidelberg zu Gast. Dort gibt es Weiterbildungsangebote und die Möglichkeit zum Netzwerken für Gründerinnen und Gründer, Start-ups und Selbstständige.

Wissenschaft: Die Heidelberger Start-up-Szene ist eng mit der Heidelberger Wissenschaft verbunden. Viele Gründungen stammen aus dem lebenswissenschaftlichen Bereich. Darauf zielt auch die Life-Science-Alliance. Nach der offiziellen Gründung im Dezember steht 2023 der weitere Ausbau wissenschaftlicher Projekte im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird mit gezielten Kommunikations-Initiativen die Heidelberger Wissenschaft in die Stadt und Stadtgesellschaft getragen. So werden Nachrichten aus der Heidelberger Wissenschaft demnächst über die Citylight-Boards im Stadtgebiet gesendet. Im Neuenheimer Feld geht der Ausbau unter anderem im Klinikbereich weiter. Ein Beispiel ist das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ), das Ende 2022 den ersten Spatenstich feierte.

Fachkräftesicherung: Im 2022 neu gegründeten Bündnis für Ausbildung und Arbeit werden gemeinsam Lösungen und Strategien entwickelt von denen Wirtschaft und Wissenschaft am Standort Heidelberg gerade in puncto Fachkräftesicherung profitieren. Weitere Initiativen in diesen Bereich sind die Ausbildungstage als Ausbildungsmesse sowie die Verleihung der Ausbildungspreise zur Würdigung besonderer Leistungen.

Stärkung des internationalen Netzwerkes: Der Wirtschaftsaustausch zwischen Heidelberg und den Partnerstädten soll gezielt ausgebaut werden. Dazu gehören auch Serviceangebote für internationale Unternehmen und deren Beschäftigte, wie das International Business House.

(Erstellt am 13. Januar 2023)