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Wirtschaft am Fluss: Als Unternehmen in die Bewerberrolle gehen

Marc Massoth steht vor einem Publikum und spricht zu diesem.
Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, moderierte die Veranstaltung. (Foto: Sabine Arndt)

Eine Unternehmenskultur der besonderen Art stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Wirtschaft am Fluss“. Das Format des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft bietet Impulse zu aktuellen Themen und vernetzt die Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft Heidelbergs. Die Teilnehmenden kommen dabei alle zwei Jahre auf dem Schiff „Königin Silvia“ der Weissen Flotte zusammen. Dieses Mal berichtete Referent Gunnar Barghorn von seinem Konzept des Humanunternehmertums, das den Menschen ins Zentrum der Unternehmenskultur stellt.

Was im ersten Moment trocken klingt, brachte Gunnar Barghorn in erfrischender norddeutscher Manier an die Zuhörerinnen und Zuhörer. Er leitet seit 1998 sein Metallbauunternehmen mit 100 Mitarbeitenden in Brake in der Nähe von Bremen. In seinem Vortrag lud er das Publikum ein, einen Perspektivwechsel zu vollziehen – weg von der Haltung, Menschen müssten sich beim Unternehmen bewerben, hin zum Gedanken, dass sich das Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitenden bewirbt. „Ihr stellt das Produkt Arbeitsplatz zur Verfügung, also sorgt dafür, dass es ein Must-have-Produkt ist“, erklärte er. Gunnar Barghorn erläuterte den Bewerbungsprozess, der unter anderem darin besteht, dass Bewerberinnen und Bewerber nicht selbst Zeugnisse einreichen, sondern Zeugnisse von Mitarbeitenden der Barghorn GmbH zugeschickt bekommen, die diese ihrem Arbeitgeber ausgestellt haben.

Referent Gunnar Barghorn spricht in ein Mikrofon.
Referent Gunnar Barghorn hatte spannende Ansätze dabei. (Foto: Sabine Arndt)

Gunnar Barghorn lud dazu ein, Führung als Dienstleistung zu verstehen, die Türen öffnet und Optionen schafft – und damit den Mitarbeitenden ermöglicht, sich zuzutrauen, selbst Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen. In seiner authentischen Art machte er auch Mut, hinter der Tatsache zu stehen, dass nicht jede Firma für jeden Mitarbeiter oder jede Mitarbeiterin geeignet ist. Durch seine Unternehmenskultur schafft er es, Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, die für ihre Arbeit brennen. Die durchaus provokanten neuen Ansichten sorgten für interessierte Nachfragen aus dem Publikum. Sie waren auch beim anschließenden zwanglosen persönlichen Austausch ein gerne genutzter Aufhänger.

„Veranstaltungen wie diese sind für mich als Wirtschaftsförderer nicht nur nette Ausflüge, sondern als Netzwerktreffen wichtiger Baustein eines erfolgreichen Wirtschaftsstandorts. Denn wenn wir uns kennen und schätzen, können wir voneinander lernen und uns aufeinander verlassen“, ließ Marc Massoth die Gäste zum Abschied wissen.

(Erstellt am 30. Juli 2024)

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