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Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
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69117 Heidelberg
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Das war 2025: Jahresrückblick des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft

Jedes Jahr ist geprägt von etablierten, aber auch von neuen Projekten und natürlich von unserem Kerngeschäft – dem Kontakt mit Unternehmen, dem Finden von Lösungen, dem Einsatz für einen starken Wirtschaftsstandort. Bevor es ins neue Jahr geht, möchten wir einmal kurz innehalten und auf 2025 zurückblicken. Was konnte das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft erreichen und begleiten? Welche Projekte haben Premiere gefeiert, welche konnten weitergeführt werden? Welche Impulse konnten gesetzt werden? Eine Auswahl unserer Meilensteine des Jahres.

Drei Männer und eine Frau stehen in einem Büroraum. Der Eine Mann zeigt auf etwas, wo die anderen hinschauen.
Landesministerin Nicole Razavi besuchte den hip und bekam eine Führung von Oberbürgermeister Eckart Würzner (r.). (Foto: Stadt Heidelberg)

Heidelberg Innovation Park. Heidelbergs Campus für Biotechnologie, Lebenswissenschaften und IT hat sich 2025 ordentlich weiterentwickelt. So wurden beispielsweise die Somerville-Arkaden, die ehemaligen Stallungen, fertiggestellt. Hier sind nun kreative Unternehmen sowie Gastronomiebetriebe eingezogen und sorgen für Leben am zentralen Platz im hip. Für das Neubauprojekt „PROXY“ wurde der erste Spatenstich gesetzt. Mit diesem Gebäude entstehen im Passivhausstandard gebaute moderne Büroflächen, eine Kindertagesstätte, digitale Dienstleistungsangebote sowie ein Café und Serviced Apartments. Im LAB22 sind in diesem Jahr die ersten beiden Mieter eingezogen. Viel Besuch auf dem hip gab es anlässlich der hip-conference „AI Science for Business“. Außerdem war Nicole Razavi, Landesministerin für Landesentwicklung und Wohnen, zu Gast und schaute sich den hip als Best Practice für flächeneffiziente Gewerbegebiete an.

Economy-Park Heidelberg-Leimen. Gute Nachrichten für das Interkommunale Gewerbegebiet Heidelberg-Leimen: Es erhält 120.000 Euro Förderung vom Land. Das ist die höchste Fördersumme, die das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen im Zuge des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ in 2025 vergeben hat. Das Geld dient der Einstellung einer kommunalen Flächenmanagerin oder eines kommunalen Flächenmanagers direkt beim Zweckverband. Der Economy Park wird an der Grenze beider Städte entwickelt. Mit einer Fläche von rund 100 Hektar – etwa 140 Fußballfelder – ist es das größte interkommunale Gewerbegebiet in Baden-Württemberg.

Vier Männer und eine Frau stehen vor einem Gebäude. Sie halten ein Schild in den Händen, auf dem "Fachkräftehaus" steht.
Die Eröffnung des Fachkräftehauses in der Römerstraße. (Foto: Rothe)

Fachkräfte und Ausbildung. Wohnraum ist für Fachkräfte und Nachwuchstalente ein essenzielles Thema. Hier konnte in diesem Jahr einiges erreicht werden, denn gemeinsam mit unserem Partner, den Heidelberger Diensten, haben wir ein Fachkräftehaus sowie das Ausbildungshaus II in der Römerstraße eröffnet. Möblierte Studios werden dort von verschiedenen Unternehmen für ihre Mitarbeitenden und Auszubildenden angemietet. Doch zurückgelehnt haben wir uns danach keinesfalls, sondern bei einem Workshop zum Thema Mitarbeitendenwohnen Unternehmen, Institutionen und Immobilienentwickler zusammengebracht. Das Bündnis für Ausbildung und Arbeit hat 2025 unter anderem bei einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Fachkräfte für Heidelberg – direkte Unterstützung bei der qualifizierten Einwanderung“ mitgewirkt. In die zweite Runde ist der Karrieretag „explore us - #findedeineberufung“ gegangen. Diesmal haben sich im Gewerbegebiet Rohrbach-Süd die Türen der teilnehmenden Unternehmen für alle Interessierten sowie potenzielle neue Mitarbeitende geöffnet. Die etablierte Veranstaltung der Heidelberger Ausbildungs- und Studientage stand 2025 zum ersten Mal unter dem neuen Titel mit dem Zusatz für Studienangebote. Die Messe mit mehr als 60 teilnehmenden Unternehmen fand wieder eine große Resonanz.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Rasen. Sie haben alle eine gelbe Leiter in der Hand.
In der Bahnstadt zeigen jetzt gelbe Leitern, wo ein Geschäft ist. (Foto: Rothe)

Einzelhandel. Eine gute Nachricht in 2025 war eine Studie, nach der Heidelberg deutschlandweit auf Platz eins der vielfältigsten Einkaufsstraßen liegt. Diese Vielfalt zu erhalten ist eines der Ziele, die wir verfolgen – auch abseits der Altstadt in den Stadtteilen. Dazu stärken wir vor allem die Gemeinschaft der Händlerinnen und Händler und setzen gemeinsame Marketingaktionen mit um. In der Bahnstadt ist dazu die Aktion „Gelbe Leitern“ an den Start gegangen. Vor allen teilnehmenden Betrieben sorgt nun eine gelbe Leiter für Sichtbarkeit und kann von den Unternehmen ganz individuell geschmückt und gestaltet werden. Auch Kirchheim und Ziegelhausen haben auf sich aufmerksam gemacht. Dort fand zum ersten Mal die Aktion „Heimat shoppen“ statt, bei der die Betriebe mit speziellen Aktionen gezeigt haben, was sie alles bieten. Eine weitere Premiere war die Einführung der „Stillen Stunde“ beim Modehaus Niebel. Damit soll beispielsweise Menschen im Autismus-Spektrum, hochsensiblen Personen oder Menschen mit neurologischen Erkrankungen entspanntes Einkaufen ohne Reizüberflutung ermöglicht werden. Die Gewerbetreibenden in der Dossenheimer Landstraße haben 2025 einen wichtigen Meilenstein hinter sich gebracht, nämlich die Halbzeit der Umgestaltung der Straße, die mit baustellenbedingten Beeinträchtigungen einher geht. Im Advent gab es eine Neuerung in der Altstadt: Die Weihnachtsbeleuchtung wurde in einigen Seitengassen um einen strahlenden Schriftzug ergänzt.

Zukunftsfelder und Gründung. Heidelberg liegt bei der Start-up-Gründungen pro Kopf deutschlandweit vorne. Zu diesem Ergebnis kam 2025 der Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ vom Startup-Verband und Startupdetector. Ein herausragendes Zeichen für das starke Gründungs-Ökosystem. Gründer und junge Unternehmen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwerkstatt finden seit diesem Jahr in der Marlene42, dem Kreativwirtschaftszentrum in der Heidelberger Südstadt, neue Flächen und Räume, die sie mieten können. Zukunftsfelder wie Lebenswissenschaften sind in Heidelberg stark. Ein Beweis dafür waren die Deutschen Biotechnologietage, die dieses Jahr im Heidelberg Conference Center die Spitzen der Branche zusammengebracht hat. Den ersten Geburtstag hat das Green Industry Cluster gefeiert, das Unternehmen im zukunftsträchtigen Bereich Greentech verbindet.

Eine Gruppe von Menschen steht in einer Halle. Alle lachen.
In entspannter Atmosphäre macht die Zusammenarbeit doppelt Spaß, das zeigt unser Format "NetzWerk" immer wieder. (Foto: Sabine Arndt)

Unternehmensservice. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft waren auch 2025 nahe dran und haben insgesamt 250 Unternehmensbesuche gemacht, um im direkten Austausch Bedarfe aufzunehmen und gezielt zu unterstützen sowie gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Weitere Kontakte wurden beim Branchentreffen Hotellerie und Gastronomie sowie bei der Veranstaltung „NetzWerk“ bei der Firma Autz + Herrmann gepflegt.

Auszeichnungen. Die vielfältige Heidelberger Wirtschaft hat auch 2025 das ein oder andere Jubiläum gefeiert. Einige davon waren für die Stadt Anlass, die höchste Auszeichnung für Unternehmen, nämlich das Heidelberger Wirtschaftssiegel, zu verleihen. Insgesamt acht Firmen konnten sich über diese Ehrung freuen, vom großen Konzert zum Mittelständler, vom Handwerk bis zum Automobilzulieferer: ABB, hte, Bierther, das Café Frisch, cbs Corporate Business Solutions, BorgWarner, die Krausgruppe sowie die Karl Oswald GmbH & Co. KG.

(Erstellt am 18. Dezember 2025)

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