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Laufender Schulbus (Foto: Dorn)

Sicherheitsaudit
Sichere Straßen und Wege, vor allem für die Kinder: Das ist das Ziel des Sicherheitsaudits der Stadt Heidelberg.
mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Gemeindevollzugsdienst (GVD)
Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-30520 und -30523

Zur Ämterseite

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 5830500
Fax 06221 58-30599

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Gesucht: das neue Gesicht der Heidelberger Verkehrssicherheit. (Foto: Dittmer)

Wettbewerb: das neue Gesicht der Heidelberger Verkehrssicherheit

Stadt sucht ab sofort „Kleine Heidelbergerin und Kleinen Heidelberger“ für Fotoaufnahmen

Sie sorgten im Herbst 2019 für Aufsehen: Die beiden Holzfiguren „Kleine Heidelbergerinnen“, die das städtische Amt für Verkehrsmanagement anlässlich des Sicherheitsaudits in der Klingentorstraße aufgestellt hatte. Binnen kurzer Zeit waren sie gestohlen worden – und tauchten Ende des Jahres nach einem Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung wieder auf. Die Mädchenfigur, die mit der linken Hand ein „Stopp“ signalisiert, wirkt lebensecht und soll bei Autofahrenden für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Erste Untersuchungen belegen einen positiven Effekt: Tatsächlich sank die Durchschnittsgeschwindigkeit des Verkehrs an den Stellen, an denen die Figuren aufgestellt waren.
 
Bewerben können sich Heidelberger Mädchen und Jungen bis 12. Februar 2021 (Frist verlängert!)
 
Deshalb will die Stadt im Frühjahr 2021 weitere Figuren im Stadtgebiet aufstellen. Mit einem Novum: Sie sollen dann ein in Heidelberg lebendes Mädchen zeigen – und einen Jungen. Das Amt für Verkehrsmanagement startet dazu einen Wettbewerb: „Wer wird das neue Gesicht der Heidelberger Verkehrssicherheit?“ Bewerben können sich Familien, die die folgenden Kriterien erfüllen:
 
- Wohnsitz in Heidelberg
- eine Tochter/ein Sohn im Alter zwischen 6 und 11 Jahren
 
Der Wettbewerb startet ab sofort. Einsendeschluss ist Freitag, 12. Februar 2021. Eine stadtinterne Jury unter Vorsitz von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Dezernent für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, wird die Bewerbungen sichten. Die Bekanntgabe der Gewinnerin und des Gewinners ist für Mitte Februar geplant. Im Anschluss finden die Fotoaufnahmen statt; spätestens im April sollen die Figuren an neuralgischen Punkten im Heidelberger Stadtgebiet aufgestellt werden. Sie sollen dann einige Jahre genutzt werden.
 
Erforderliche Bewerbungsunterlagen
 
Für die Bewerbung müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:
 
- ein Foto der Tochter/des Sohnes, gern mit einer entsprechenden Geste wie bei der „Kleinen Heidelbergerin“,
- eine ausgefüllte Erklärung, dass die Bewerbenden die Datenschutzregelungen zur Kenntnis genommen haben,
- eine kurze Begründung des Kindes, warum es mitmachen möchte,
- eine kurze Aussage des Kindes, warum es findet, dass die „Kleine Heidelbergerin/der Kleine Heidelberger“ wichtig ist und auf was die Figur hinweisen sollte,
- die Zustimmung der Eltern
   o zur Teilnahme des Kindes am Wettbewerb,
   o zur Durchführung des Fotoshootings und
   o zur anschließenden Verwendung des Fotos durch die Stadt Heidelberg für die Kinderfiguren.
 
Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt, die Richtlinien des Datenschutzes werden befolgt. Die Einverständniserklärung sowie die Datenschutzregelungen finden Sie hier (97,7 KB). Die Bewerbungen können per E-Mail an kinderfigur@heidelberg.de geschickt werden oder postalisch an: Amt für Verkehrsmanagement, Stichwort: „Kinderfigur“, Gaisbergstraße 11, 69115 Heidelberg.

Es können nur vollständige Bewerbungsunterlagen berücksichtigt werden.

Mehr zum Thema Verkehrssicherheit

Aufgaben des Gemeindevollzugsdienstes (GVD)

Kontrollen, konsequentes Abschleppen, Geschwindigkeitsmessungen: Der GVD überwacht in erster Linie den ruhenden Verkehr, verteilt Knöllchen und lässt Fahrzeuge abschleppen, wenn diese den Verkehr behindern. 

Fahrzeuge, die ordnungswidrig und verkehrsgefährdend parken, stellen häufig ein Sicherheitsrisiko dar – für alle Verkehrsteilnehmenden. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, geht die Stadt Heidelberg künftig noch konsequenter gegen das Falschparken vor. Und setzt dafür auf den direkten Draht zu Anwohnerinnen und Anwohnern: Diese können jetzt über eine neue zentrale Kontaktstelle auf Falschparkende hinweisen, die die Verkehrssicherheit gefährden. Unter den Telefonnummern 06221-58-30520 und 58-30523 sowie per E-Mail an verkehrsueberwachung@heidelberg.de können Bürgerinnen und Bürger unter Angabe von Ort und Datum sowie Kontaktdaten den städtischen GVD direkt kontaktieren.

Dies gilt aber nur für akute Fälle! Falls Sie als Bürgerin oder Bürger im Nachhinein eine entspreche Verkehrsgefährdung anzeigen möchten, können Sie dies im Rahmen einer Privatanzeige tun. Die Zuständigkeit dafür liegt beim Rechtsamt der Stadt Heidelberg, Abteilung Ordnungswidrigkeiten (E-Mail: Ordnungswidrigkeiten@heidelberg.de). Für eine Privatanzeige muss das Formular „Anzeige einer Verkehrsordnungswidrigkeit“ ausgefüllt und an die genannte E-Mail-Adresse geschickt werden. Das Formular finden Sie (in alphabetischer Reihenfolge) hier

Es wird insbesondere bei folgenden Verkehrsverstößen abgeschleppt:

  1. Behinderndes Gehwegparken
  2. Parken auf Radwegen / Fahrradschutzstreifen
  3. Fünf-Meter-Bereich (an Kreuzungen)
  4. Parken auf Behindertenparkplätzen
  5. Parken vor Feuerwehrzufahrten
  6. Parken vor Aus- und Einfahrten
  7. Grundsätzlich verkehrsbehinderndes Parken im Verkehrsraum (zum Beispiel: Sicherstellung von Rettungswegen oder wenn die Durchfahrtsbreite von 3,05 Metern deutlich unterschritten wird)

Überwachungsschwerpunkte

Der GVD hat vor allem zentrumsnahe Stadtteile im Blick, da diese durch das hohe Verkehrsaufkommen als besonders gefahrenträchtig gelten. Außerdem ist der GVD verstärkt an Schulen und Kindertagesstätten aktiv, um die Verkehrssicherheit für Kinder zu verbessern: In der Einschulungswoche zeigen die GVD-Kräfte Grundschülerinnen und -schülern zum Beispiel, wie sie eine Straße sicher überqueren und sich im Straßenverkehr richtig verhalten. Weitere Schwerpunkte werden durch Überwachungswünsche der Bürgerinnen und Bürger, Mitteilungen über Verkehrsstörungen sowie Aufträge der Verkehrspolizei festgelegt.

Sicherheitsbilanz 2019

Messung der Geschwindigkeit

Icon Ampel

Im Jahr 2019 hat der GVD insgesamt 1099 mehrstündige mobile Geschwindigkeitsmessungen in Heidelberg durchgeführt. Das sind durchschnittlich fünf Messungen pro Tag. Die Geschwindigkeitsmessungen finden vor allem in Tempo-30-Zonen und in verkehrsberuhigten Bereichen statt. Das Umfeld von Kitas und Schulen, Pflegeheimen und anderen sozialen Einrichtungen steht dabei besonders im Fokus: Rund die Hälfte der insgesamt 180 Messstellen befinden sich im Umkreis von Schulen und Kindertagesstätten. Auch Unfallschwerpunkte oder Bürgerbeschwerden werden bei der Auswahl der Messstellen berücksichtigt. Insgesamt wurden 2019 in Heidelberg 333.864 Fahrzeuge kontrolliert, von denen 23.952 zu schnell fuhren (7 Prozent). Heidelberg hat auch ein neues Messgerät angeschafft: Mit dem unauffälligen Gerät kann der GVD nun auch mobile Einsätze mit größerem „Überraschungseffekt“ durchführen.

Verwarnungen

Icon Mitarbeiter Gemeindevollzugsdienst

Insgesamt 134.844 Knöllchen wurden 2019 durch den GVD verteilt, davon allein 35.539 in der Altstadt (26 Prozent). 1.305 Verwarnungen kamen bei zwei Schwerpunktaktionen über jeweils eine Woche in der Altstadt zusammen.
 

Abschleppungen

Icon Abschleppdienst

Schnell von A nach B kommen – das wollen alle Verkehrsteilnehmer. Damit das Thema Sicherheit nicht zu kurz kommt, greift die Stadt regulierend ein. Beispielsweise mit Tempolimits und verkehrsberuhigten Bereichen, mit einer übersichtlichen Radwegeführung, mit  kinderfreundlicher Verkehrsplanung oder mit einem dynamischen Parkleitsystem - um nur einige Maßnahmen zu nennen. Permanent arbeitet die Stadt daran, die komplexe Verkehrssituation in Heidelberg zu optimieren.

Insgesamt 452 Mal musste der GVD im Jahr 2019 Autos abschleppen lassen, davon allein 58 Prozent (263 Autos) in der Altstadt. 87 der Abschleppmaßnahmen 2019 erfolgten bei den beiden Schwerpunktaktionen. Gegenüber 2018 konnten die Abschleppzahlen im November und Dezember 2019 mehr als verdoppelt werden – von 50 auf insgesamt 119 Fahrzeuge.