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Laufender Schulbus (Foto: Dorn)

Sicherheitsaudit
Sichere Straßen und Wege, vor allem für die Kinder: Das ist das Ziel des Sicherheitsaudits der Stadt Heidelberg.
mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Gemeindevollzugsdienst (GVD)
Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-30520 und -30523

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 5830500
Fax 06221 58-30599

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Überwachungskräfte des GVD sind täglich im Einsatz, um den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. (Foto: Rothe)

Mehr Verkehrssicherheit für alle

Sicherheitsaudit

Eine der derzeit wichtigsten Maßnahmen ist das Sicherheitsaudit. Mit dem Audit werden alle potenziellen Gefahrenstellen auf Kinder- und Schulwegen sowie rund um Senioreneinrichtungen in Heidelberg untersucht. Mit der Durchführung hat die Stadtverwaltung das Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation (bueffee) GbR aus Wuppertal beauftragt. Kleinere Maßnahmen, die sich als sinnvoll und machbar erweisen, sollen sofort umgesetzt werden. Größere und langfristige Maßnahmen werden zunächst in den gemeinderätlichen Gremien diskutiert.

Eines aber ist allen Maßnahmen gemeinsam: Sie nützen nur dann etwas, wenn die Regeln von allen Verkehrsteilnehmern eingehalten werden. Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes (GVD) zuständig.

Aufgaben des Gemeindevollzugsdienstes (GVD)

Kontrollen, konsequentes Abschleppen, Geschwindigkeitsmessungen: Der GVD überwacht in erster Linie den ruhenden Verkehr, verteilt Knöllchen und lässt Fahrzeuge abschleppen, wenn diese den Verkehr behindern. 

Fahrzeuge, die ordnungswidrig und verkehrsgefährdend parken, stellen häufig ein Sicherheitsrisiko dar – für alle Verkehrsteilnehmenden. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, geht die Stadt Heidelberg künftig noch konsequenter gegen das Falschparken vor. Und setzt dafür auf den direkten Draht zu Anwohnerinnen und Anwohnern: Diese können jetzt über eine neue zentrale Kontaktstelle auf Falschparkende hinweisen, die die Verkehrssicherheit gefährden. Unter den Telefonnummern 06221-58-30520 und 58-30523 sowie per E-Mail an verkehrsueberwachung@heidelberg.de können Bürgerinnen und Bürger unter Angabe von Ort und Datum sowie Kontaktdaten den städtischen GVD direkt kontaktieren.

Es wird insbesondere bei folgenden Verkehrsverstößen abgeschleppt:

  1. Behinderndes Gehwegparken
  2. Parken auf Radwegen / Fahrradschutzstreifen
  3. Fünf-Meter-Bereich (an Kreuzungen)
  4. Parken auf Behindertenparkplätzen
  5. Parken vor Feuerwehrzufahrten
  6. Parken vor Aus- und Einfahrten
  7. Grundsätzlich verkehrsbehinderndes Parken im Verkehrsraum (zum Beispiel: Sicherstellung von Rettungswegen oder wenn die Durchfahrtsbreite von 3,05 Metern deutlich unterschritten wird)

Überwachungsschwerpunkte

Der GVD hat vor allem zentrumsnahe Stadtteile im Blick, da diese durch das hohe Verkehrsaufkommen als besonders gefahrenträchtig gelten. Außerdem ist der GVD verstärkt an Schulen und Kindertagesstätten aktiv, um die Verkehrssicherheit für Kinder zu verbessern: In der Einschulungswoche zeigen die GVD-Kräfte Grundschülerinnen und -schülern zum Beispiel, wie sie eine Straße sicher überqueren und sich im Straßenverkehr richtig verhalten. Weitere Schwerpunkte werden durch Überwachungswünsche der Bürgerinnen und Bürger, Mitteilungen über Verkehrsstörungen sowie Aufträge der Verkehrspolizei festgelegt.

Sicherheitsbilanz 2019

Messung der Geschwindigkeit

Icon Ampel

Im Jahr 2019 hat der GVD insgesamt 1099 mehrstündige mobile Geschwindigkeitsmessungen in Heidelberg durchgeführt. Das sind durchschnittlich fünf Messungen pro Tag. Die Geschwindigkeitsmessungen finden vor allem in Tempo-30-Zonen und in verkehrsberuhigten Bereichen statt. Das Umfeld von Kitas und Schulen, Pflegeheimen und anderen sozialen Einrichtungen steht dabei besonders im Fokus: Rund die Hälfte der insgesamt 180 Messstellen befinden sich im Umkreis von Schulen und Kindertagesstätten. Auch Unfallschwerpunkte oder Bürgerbeschwerden werden bei der Auswahl der Messstellen berücksichtigt. Insgesamt wurden 2019 in Heidelberg 333.864 Fahrzeuge kontrolliert, von denen 23.952 zu schnell fuhren (7 Prozent). Heidelberg hat auch ein neues Messgerät angeschafft: Mit dem unauffälligen Gerät kann der GVD nun auch mobile Einsätze mit größerem „Überraschungseffekt“ durchführen.

Verwarnungen

Icon Mitarbeiter Gemeindevollzugsdienst

Insgesamt 134.844 Knöllchen wurden 2019 durch den GVD verteilt, davon allein 35.539 in der Altstadt (26 Prozent). 1.305 Verwarnungen kamen bei zwei Schwerpunktaktionen über jeweils eine Woche in der Altstadt zusammen.
 

Abschleppungen

Icon Abschleppdienst

Schnell von A nach B kommen – das wollen alle Verkehrsteilnehmer. Damit das Thema Sicherheit nicht zu kurz kommt, greift die Stadt regulierend ein. Beispielsweise mit Tempolimits und verkehrsberuhigten Bereichen, mit einer übersichtlichen Radwegeführung, mit  kinderfreundlicher Verkehrsplanung oder mit einem dynamischen Parkleitsystem - um nur einige Maßnahmen zu nennen. Permanent arbeitet die Stadt daran, die komplexe Verkehrssituation in Heidelberg zu optimieren.

Insgesamt 452 Mal musste der GVD im Jahr 2019 Autos abschleppen lassen, davon allein 58 Prozent (263 Autos) in der Altstadt. 87 der Abschleppmaßnahmen 2019 erfolgten bei den beiden Schwerpunktaktionen. Gegenüber 2018 konnten die Abschleppzahlen im November und Dezember 2019 mehr als verdoppelt werden – von 50 auf insgesamt 119 Fahrzeuge.