Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Koordinationsteam der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg
Dr. Andrea Edel, Phillip Koban, Claudia Kramatschek, Stefan Kaumkötter
Kulturamt der Stadt Heidelberg
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg

Poesie unterwegs 2024

Lesungsreihe im Heidelberger Hauptbahnhof

Heidelberg feiert das Jubiläum „Zehn Jahre UNESCO City of Literature“ mit über das ganze Jahr verteilten Veranstaltungen. Eine besondere Reihe unter dem Titel „Poesie unterwegs: Kurzlesungen im Hauptbahnhof“ lädt Reisende, Heidelberger Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte zu einem Marathon mit Kurzlesungen von Poetry Slam bis Lyrik in der Bahnhofshalle ein. Auf einer mobilen Bühne mitten im Bahnhofsgetummel präsentieren jeden Freitag im Juni von 15 bis 17 Uhr jeweils bis zu zehn Autorinnen und Autoren aus der UNESCO City of Literature Heidelberg Texte aus ihren Werken. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist frei.

Die Lesungsreihe wird von der Deutschen Bahn, ´Mein Einkaufsbahnhof´, in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg veranstaltet.

Lesereihe am Freitag, den 21. Juni von 15-17 Uhr

Autoren und Autorinnen (in alphabetischer Reihenfolge)

Erik Bassermann

Erik Bassermann (Foto: privat).
Foto: privat

Erik Johann Bassermann, geboren 2003 in Starnberg, studiert Medizin in Heidelberg. Im Jahr 2019 erreichte er den zweiten Platz beim Poetry Slam "Klimapoeten". Sein Frühstudium in Nordischer und Klassischer Philologie an der LMU München schloss er parallel zum Abitur 2021 ab. Im Anschluss zog er für ein Jahr in die Arktis, wo er Polarexpeditionen unternahm und den Gedichtband "Eiswelten" verfasste, bevor er als Guide vom Königlichen Hof in Oslo beschäftig wurde. Als Sohn einer norwegischen Sopranistin/Pianistin und eines deutschen Opernsängers widmet er sich neben dem Klavierspielen auch dem Gesang. Als Bass/Bariton war er unter anderem 2023 in der Aufführung der "Zauberflöte" in Longyearbyen, Norwegen, zu hören. Sein künstlerisches Schaffen betrachtet er als ewige Suche nach der wahren menschlichen Identität, wobei er sich mit Lyrik, Malerei sowie Künstlicher Intelligenz und Digitalkunst als Werkzeuge auseinandersetzt. Für seine künstlerischen Leistungen erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Bundes-Sonderpreis beim 50. Internationalen Malwettbewerb "jugend creativ".  

Alzbeta Fitere

Alzbeta Fitere (Foto: Quentin L. Padrun).
Foto: Quentin L. Padrun

Alzbeta Fitere wurde 2002 in der Ostslowakei geboren und studiert seit 2021 Physik in Heidelberg. In ihrer Freizeit liest sie gerne Gedichte und Kurzgeschichten der Schauerliteratur. Seit November 2023 ist sie Mitglied des Kamina-Dichterkreises. Schon seit ihrer Jugend schreibt sie Gedichte auf Slowakisch und Englisch, in denen sie ihre menschlichen Erfahrungen thematisiert.

Beitrag von Alzbeta Fitere: "Cypress Wolfmilk" und "Passerby"

Jan Förster

Jan Förster (Foto: Marthe).
Foto: Marthe

Ist 2002 im Schwarzwald geboren, hat das Herz schnell an die Welt verloren und hat sein Spaß an Sprach- und Schreibewerk dabei bemerkt.
Studiert seit ca. 3 Jahren begeistert Mathe in Heidelberg, ist Mitglied des Dichter*innen Kreises Kamina und schreibt hin und wieder Gedichte und Lieder."  

Beitrag von Jan Förster: "Risse in der Wand", "Lange Reise", "Strömung", "Machtlosigkeit", "Heidelberger Schloss" und "Isoliert"

Leslie Green

Leslie Green (Foto: Iris Drobny).
Foto: Iris Drobny

Leslie Green ist 75 Jahre Alt, ehemaliger amerikanischer Soldat. Hat 50 Jahre in Deutschland gelebt. Schreibt Gedichte über Baseball, ein spiel, das in der letzten 66 Jahren gespielt und trainiert hat. Schriebt über das gewinnen und und verlieren und immer wieder nach ein Chance zu haben in das nächste Spiel und in der Liebe und in Leben.

Beitrag von Leslie Green: "Thoughts", "A Perfect Place" und "The Show"

Max Grigorov

Max Grigorov (Foto: Miriam Falk).
Foto: Miriam Falk

Geboren 2000 und an der Universität Heidelberg im Philosophie- und Psychologiestudium, als auch dem parallel stattgefundenen Studium in den Biowissenschaften, begann 2020 die Auseinandersetzung mit kreativem Schreiben und lyrischen Texten. Erstmals im Dezember 2023 wurden seine Texte im Rahmen eines kleineren Ateliers in Mannheim unter dem Titel „Querschnitt einer Freudenträne“ ausgestellt. Die Texte beinhalten hauptsächlich Themen über inszenierte Emotionalität, reflektierende Alltäglichkeit, als auch über Leiblichkeit.  

Beitrag von Max Grigorov: "Konvexkavtrast", "Querschnitt einer Freudenträne" und "Tannenhalter"

Cheyenne Leize

Cheyenne Leize (Foto: privat).
Foto: privat

Geboren 2001 in Weinheim und Studentin, schreibt am liebsten Lyrik im freien Versmaß über Gesellschaft, Emotionen, Zeit und die großen und kleinen Dinge, die sie im Leben beschäftigen.

Beitrag von Cheyenne Leize: "Sufentanil", "Spiegel", "Blumen" und "Sanduhr"

Patrick Östreicher

Patrick Östreicher (Foto: privat).
Foto: privat

Geboren in Mainz. Hat mit 7 seine ersten Buchstaben in die Schreibmaschine eingehackt, mit 8 die Nachbarschaft zur Protestdemo bis ins Bürgermeisterbüro organisiert. Arbeitete zur Schulzeit in freier Mitarbeiterschaft für die Allgemeine Zeitung und war Finalist beim Treffen junger Autor*innen der Berliner Festspiele. Wurde statt Journalist zunächst Magister der Soziologie in Mainz, arbeitete kurz
im Marketing, landete dann im Projektmanagement. Hilft nebenberuflich bei IT Themen und klickt als Kleinunternehmer auch mal eine Webseite zusammen. Seit 2021 in Heidelberg arbeitend, bei Heidelberg lebend.

Beitrag von Patrick Östreicher: "Textkörper", "Aufstiegschancen" und "Traumhaft"

Julia Piazolo

Julia Piazolo ist am Bodensee aufgewachsen und studiert seit 2017 in Heidelberg Physik und Mathematik. Sie ist fasziniert von allen Formen der Posie und schreibt in ihrer Freizeit gerne Gedichte.  

Lalith Nag Sharan Gururaj

Lalith Nag Sharan Gururaj (Foto: privat).
Foto: privat

Lalith Sharan was born in 1993, and grew up in the coastal city of Chennai, India. He spent his early student years in Manipal, Karnataka where he developed his penchant for writing, which stays with him to this day. Besides the written medium, he has presented multiple science slams for audiences across Germany. He now pursues a PhD at the Heidelberg University Hospital.  

Adriana Stenger

Adriana Stenger (Foto: Lorenz Vogel).
Foto: Lorenz Vogel

Mag Kekse und Geschichten, die gut ausgehen. Als Organisationsmitglied des Heidelberger Dichter:innenkreises KAMINA und Jurymitglied des Heidelberger Autor:innenpreises schreibt sie nicht nur selbst Gedichte und Prosatexte, sondern hört auch anderen unheimlich gerne zu.  

Beitrag von Adriana Stenger: "Frühjahrsputz zur Klausurenphase", "Lichter", "Abstand" und "Neue Orte"

Lesereihe am Freitag, den 28. Juni von 15-17 Uhr

Autorinnen (in alphabetischer Reihenfolge)

Adriana Carcu

Adriana Carcu (Foto: privat).
Foto: privat

Adriana Carcu ist eine international tätige, in Rumänien geborene Kulturjournalistin und Autorin. Sieben Bücher hat sie bereits veröffentlicht, u.a. auch im Heidelberger WaRo-Verlag. Sie lebt seit mehr als 30 Jahren in Heidelberg und engagiert sich vielfach im städtischen Kulturleben u.a. seit acht Jahren mit ihrer Veranstaltungsreihe "Literatur an der Straßenecke" beim LiteraturHerbst Heidelberg. Kennzeichnend für ihr Schreiben ist eine stilistische Geschmeidigkeit, die über die Grenzen der Gattungen geht und diese in Einklang bringt, und eine Klarheit des Ausdrucks von subtiler poetischer Kraft.

Beitrag von Adriana Carcu: "Der lange Weg nach Hause", Pop-Verlag 2023

Marlene Bach

Tony (Foto: privat).
Foto: privat

Marlene Bach wurde 1961 in Rheydt geboren und wuchs nahe der niederländischen Grenze auf. 1997 zog die promovierte Psychologin nach Heidelberg. 2006 erschien ihr erster Kriminalroman im Emons Verlag, dem inzwischen acht weitere Romane folgten. Daneben wandte sich aber auch anderen Textformen zu. Für eine ihrer Kurzgeschichten erhielt sie den Walter-Kempowski-Literaturpreis. Nähere Infos unter: www.marlene-bach.de

Beitrag von Marlene Bach: "Heidelberger Hexentanz", Emons Verlag, 2023

Barbara Imgrund

Barbara Imgrund (Foto Marcus Thomasten).
Foto Marcus Thomasten

Barbara Imgrund, aufgewachsen in Kaufbeuren/Allgäu, arbeitete nach dem Abschluss des Germanistikstudiums in München einige Jahre als Lektorin in verschiedenen renommierten Münchener Verlagen. Seit 1998 ist sie selbstständig als Lektorin, Literaturübersetzerin und Autorin und engagiert sich ehrenamtlich im internationalen Tierschutz, im Hospiz- und Besuchshundedienst.
Sie ist Mitglied der GEDOK Heidelberg und des Netzwerks Lyrik und lebt in Heidelberg. Bisher hat sie drei Romane, einen Lyrikband, ein erzählendes Sachbuch und diverse Kurztexte vorgelegt. Räuberleiter ist ihr erster Krimi

Beitrag von Barbara Imgrund: "Räuberleiter. Eine Stadt sucht ein Kind", Ulrike Helmer Verlag, 2023

Heide-Marie Lauterer

Heide-Marie Lauterer (Foto: privat).
Foto: privat

Dr. Heide-Marie Lauterer ist 1952 in Heidelberg geboren. Studium der Germanistik und Geschichte; Gymnasiallehrerin, Historikerin, zuletzt bei der Max-Weber-Edition an der Bayrischen Akademie der Wissenschaften. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen schreibt sie Romane, Kurzgeschichten und Reiterkrimis. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Anthologien sowie dem Band „Irre Geschichten“ (Mattes Verlag, Heidelberg) abgedruckt wurden. Sie ist Mitglied der Heidelberger Literaturoffensive Litoff, dem hd-Textsalon und der GEDOK.

Beitrag von Heide-Marie Lauterer: "Strickkunst (Plagiat)"

Gerhild Michel

Gerhild Michel (Foto: privat).
Foto: privat

Gerhild Michel wurde in Berlin geboren und wuchs in Heidelberg auf. Sie studierte Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und arbeitete mehrere Jahre an verschiedenen deutschen Bühnen. Nach einem Pädagogikstudium trat sie ins Lehramt ein. Seit 1982 hat sie zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht, darunter "Was hält mich fest in dieser Stadt, ein Heidelberg-Zyklus" (1995), "Auf den Stühlen des Sommers" (2006), "Blätter einer Rose" (2012), "Alles in den Augen" (2016) und "Singen über den Dächern" (2020). Für ihre literarischen Werke erhielt sie 1985 den Mannheimer Lyrikpreis und 2011 den Heinrich Vetter Preis Mannheim.

Beitrag von Gerhild Michel: "Gedichte über Heidelberg"

Ingrid Samel

Ingrid Samel (Foto: Gülay Keskin).
Foto: Gülay Keskin

Lebt in Schriesheim, studierte Germanistik und Romanistik. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Lektorin. Erschienen sind von ihr bisher ein Essayband, zwei Romane, ein Kinderbuch sowie mehrere Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften. Sie ist im Netzwerk der Heidelberger Autorinnen und Autoren, Mitglied in der LitOff und der GEDOK.
Zuletzt erschienen: „Brückenwacht. Essays, Miniaturen und Interviews“ (2023), „Julia am Eisenofen“, Roman (2020), „Ein Wolf im Wald“, Erzählung für Kinder (2015), alle im Lothar Seidler Verlag, sowie „Susannas Schweigen“, Roman (Tredition, 2020).

Beitrag von Ingrid Samel: "Brückenwacht", Lothar-Seidler-Verlag, 2023

Claudia Schmid

Claudia Schmid (Foto: Jürgen Schmid).
Foto: Jürgen Schmid

Claudia Schmid ist Germanistin sowie Ehren-Kriminalkommissarin der Polizei Mannheim-Heidelberg und schreibt mit einem ausgeprägten Faible für Psychologie sowohl Historisches als auch Kriminelles und gibt Schreibworkshops. Dabei hat sie selbst bislang sechzig Kurzgeschichten veröffentlicht, für die sie mehrere literarische Preise erhielt. Derzeit arbeitet sie an ihrem 13. Buch, das im Frühjahr 2025 erscheinen wird. Hin und wieder läuft sie bei einem Film   der Reihe TATORT durchs Bild. Sie ist Mitglied der GEDOK Heidelberg sowie im SYNDIKAT, dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur. Außerdem ist sie Redakteurin des Online-Portals Kriminetz.de.

Beitrag von Claudia Schmid: "Tatort Heidelberg. Kriminell inspirierend", in: IBA_LOGbuch No 2. Dynamik der Wissensstadt

Sonja Viola Senghaus

Sonja Viola Senghaus (Foto: privat).
Foto: privat

Lyrikerin, fünf Gedichtbände, zahlreiche Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften, 
Gedichte übersetzt ins Rumänische; Herausgeberin einer Lyrik-Anthologie;
vertonte Gedichte; Mannheimer und Heidelberger 1. Preise für Lyrik;
Vertonung von Gedichten für Flöte von der Komponistin Katerina Pinosiva-Ruickowa;
Gruppen-Stipendium der Kulturstiftung Schloß Wiepersdorf in Berlin;
Schreibwerkstättenleiterin, auch in Gefängnissen,
Teilnahme am Landesproramm Rheinland-Pfalz „Jedem Kind seine Kunst“;
Mitgliedschaften: Schriftstellerverband Rheinland-Pfalz in Ver.di; GEDOK Heidelberg e.V.;
Segeberger Kreis – Gesellschaft für Kreatives Schreiben e.V.

Beitrag von Sonja Senghaus: Gedichtbände "Schattensprünge" und "Zwischen Tag und Traum"

Marion Tauschwitz

Marion Tauschwitz (Foto: privat).
Foto: privat

Marion Tauschwitz studierte Germanistik und Anglistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Vor ihrer Schriftsteller-Tätigkeit arbeitete sie als Gymnasiallehrerin und Dozentin. Marion Tauschwitz lebt und arbeitet in Heidelberg.
Sie war engste Vertraute und Mitarbeiterin der bekannten Nachkriegslyrikerin Hilde Domin (1909-2006), deren vielbeachtete Standardbiografie „Hilde Domin. Dass ich sein kann, wie ich bin“ sie zu deren einhundertstem Geburtstag vorlegte.
Die erweiterte Neuauflage ihrer Biografie über die junge jüdische Dichterin Selma Merbaum zu deren 100. Geburtstag 2024 stieß auf große Resonanz. 
2015 Auszeichnung als Autorin des Jahres.
2018 Berufung in das PEN-Zentrum Deutschland
Mitglied des VS Baden-Württemberg, 1. Vorsitzende der GEDOK Heidelberg e.V.

Beitrag von Marion Tauschwitz: "Der Künstler Pieter Sohl. Ein Künstler darf verrückt sein aber keine Schatten werfen", Kurpfälzischer Verlag

Kristin Wolz

Kristin Wolz (Foto: Renate Barth).
Foto: Renate Barth

Kristin Wolz, in Wolfsburg geboren, studierte Deutsch und Englisch an der Uni Göttingen, unterrichtete und bildete sich zur Lerntherapeutin weiter. Sie schreibt Gedichte (Logenplatz für mich 2017), ist an diversen     Anthologien beteiligt und hat zwei Romane veröffentlicht (Geranien für den König. Verlag Kleine Schritte. 2020 und Lisas Labyrinth. Verlag Kleine Schritte 2023. Sie organisiert und moderiert mit bei den Literaturtagen „vielerorts“ und „Flaneure & Flaneusen“ in Ladenburg.

Beitrag von Kristin Wolz: "Lisas Labyrinth", Verlag Kleine Schritte, 2023

Bisher fanden statt

Lesereihe am Freitag, den 7. Juni von 15-17 Uhr

Autorinnen und Autoren (in alphabetischer Reihenfolge)

Jakob Burgi

Jakob Burgi (Foto: privat).
Foto: privat

Jakob Burgi promoviert in Mathematik und engagiert sich in seiner Freizeit in der Heidelberger Literaturszene in Wort und Tat. Unter anderem ist Mitbegründer und Autor des »Absatz Magazins für Literatur und Medien« und arbeitet aktuell an einem neuen Print-Literaturmagazin. Inspiration dafür sucht er bei bolivianischen Arbeiteraufständen, komplizierten Beziehungen und in leeren Vierteln.

Beitrag von Jakob Burgi: "Geister"

Charlotte Döhrmann

Charlotte Döhrmann (Foto: privat).
Foto: privat

Charlotte Döhrmann (*1991) ist als Autorin, Moderatorin und Aktivistin tätig, seit 2023 auch beim Literaturherbst Heidelberg. Seit 2021 ist sie Jury- und Orgamitglied beim Heidelberger Autor:innenpreis, 2024 Herausgeberin der Preis-Anthologie „Stadtlichter“ beim draupadi-Verlag. Sie ist Mitbegründerin und Redakteurin bei Pigeon Publishing – hier veröffentlicht sie meist Lyrik, gesellschaftspolitische Essays und manchmal Prosa. Nach dem Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft unterrichtete sie an der Uni Heidelberg und publizierte zu queerfeministischer Erkenntnistheorie (Metaphysik des Ausgeschlossenen. Springer VS , Wiesbaden 2023).

Beitrag von Charlotte Döhrmann: "Bahngedanken"

Felix Kunz

Felix Kunz (Foto: privat).
Foto: privat

Felix Kunz hat nach dem Abitur Philosophie, Germanistik und Psychologie studiert. Literarisch aktiv war er unter anderem mit dem Literaturkollektiv "Ping", das er 2019 mitbegründet hat. Gerade pendelt er zwischen Trier und Heidelberg und studiert im Master Psychotherapie. Nebenberuflich arbeitet er als freier Journalist.

Beitrag von Felix Kunz: "Apoll & Daphne"

Dennis Mizioch

Dennis Mizioch (Foto: privat).
Foto: privat

Dennis Mizioch, derzeit Lehrer in Heidelberg, schreibt Lyrik und Prosa. Publikationen: wirklich schöne gedichte, aber (zuckerstudio waldbrunn 2019), Wasserkopf (2021). Gewinner des Heidelberger Autor:innenpreises 2022.

Beitrag von Dennis Mizioch: "Lack/Läuft bei dir/Gedichte"

Klaudia Rzezniczak

Klaudia Rzezniczak (Foto: Diane Jeeranut Pitzer).
Foto: Diane Jeeranut Pitzer

Klaudia Rzezniczak studiert, kandidiert für den Gemeinderat auf Platz 2. bei Heidelberg in Bewegung und ist seit 2020 im Team des Heidelberger Autor:innenpreises dabei. 
Arbeitete als Regieassistentin am Theater Heidelberg, wo sie bei bei ZwingerX ihre Texte vortrug. Ihre zweite Leidenschaft gilt dem Film: 2022 war sie Teil der Jungen Jury beim 71. IFFMH und arbeitet aktuell an einer Doku über die Heidelberger Kneipenszene sowie an der Gründung eines Literaturmagazins.

Beitrag von Klaudia Rzezniczak: "Entführung in die Uhrheimat" und "Die letzte Wurst"

Joscha Schaback

Joscha Schaback (Foto: privat).
Foto: privat

Joscha Schaback war Musiktheaterpädagoge an der RuhrTriennale, Operndramaturg in Kiel sowie Operndirektor an den Theatern in Heidelberg und Karlsruhe. Er arbeitet als Dramaturg und Promoter beim Schott Musikverlag, wo er die internationalen Opern und Ballette der Schott Music Group betreut. Essays und Kritiken erschienen u. a. im Berliner „Tagesspiegel“, in „Opernwelt“ und bei „Theater der Zeit“. Er übersetzt und schreibt Opernlibretti und Kinderkonzerte. Zuletzt erschien seine Erzählung „Die Maschine“ im Brot und Kunst Verlag.

Beitrag von Joscha Schaback: "Kap 1. Die Maschine"

Sofie Morin

Sofie Morin (Foto: privat).
Foto: privat

Sofie Morin (Pseudonym), 1972 in Wien geboren, lebt seit 20 Jahren bei Heidelberg. Studienabschlüsse in Biologie und Philosophie an der Universität Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2022 war sie Teil der ›Expedition Poesie‹ der UNESCO City of Literature Heidelberg und erhielt den Literaturpreis „Wort an Wort: Berührung“. 2023 ist sie Gewinnerin des Heidelberger Autor:innenpreis, sowie Teil des internationalen Projekts ›Green House‹ der Literaturstadt Heidelberg. Ihr gemeinsamer Lyrikband mit Dorina Marlen Heller erschien 2023 in zweiter Auflage in der Edition Melos, Wien: „Schwestern im Vers. Zwiesprachen zwischen morgen und Frausein“. 2024 ist sie Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt. Die Erscheinung ihres gemeinsamen Bandes mit Ulrike Titelbach ist für 2024 angekündigt: „Nachtschatten im Frauenhaarmoos. Phytopoetische Dialoge."

Jonas Spies

Jonas Spies (Foto: privat).
Foto: privat

Jonas Spies (*1995) ist seit 2022 Jury- & Orgamitglied beim Heidelberger Autor:innenpreis, 2024 Herausgeber der Preis-Anthologie „Stadtlichter“ beim draupadi-Verlag. Er ist Autor, Mitbegründer und Grafikdesigner von Pigeon Publishing – hier veröffentlicht er Gedichte & Prosa und ist hauptverantwortlich für Orga und Website-Design. Er ist 2014 nach Heidelberg gekommen und hat hier Philosophie und Religionswissenschaften studiert.

Beitrag von Jonas Spies: "Petra"

Poetry Slam Show am Freitag, den 14. Juni von 15-17 Uhr

Künstlerinnen und Künstler (in alphabetischer Reihenfolge)

Natalie Friedrich

Natalie Friedrich (Foto: privat).
Foto: privat

Natalie Friedrich schreibt, was sie denkt und sagt, was sie schreibt - gute Voraussetzungen für Poetry Slam also. 2018 fand sie ihren Weg auf die Bühne, 2019 wurde sie baden-württembergische U20-Meisterin im Poetry Slam und tritt inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum auf. Da sie aber aus Malsch kommt, ist ihre Anreise immer stressig. Egal, wohin.

Philipp Herold

Philipp Herold (Foto: Meli Dikta).
Foto: Meli Dikta

Philipp Herold (Heidelberg) schreibt und spricht. Er arbeitet als Autor, Performer, Dozent und Moderator und ist Mitbegründer des Kollektivs »Verschwende deine Lyrik!«. Der zweifache deutschsprachige Vizemeister im Poetry Slam veröffentlichte 2018 sein Album »Alles zu seiner Zeit«, 2021 die EP »Von hier an« und 2022 wurde ihm der hessische Spoken Word Preis verliehen. Herold gibt Workshops für kreatives Schreiben an Schulen, zudem moderiert er die Word Up! Poetry Slams in Heidelberg und Mannheim sowie den Dead and Alive Slam am Staatstheater Karlsruhe

Tony

Tony (Foto: privat).
Foto: privat

Tony Jäcklin wurde 2001 in Leipzig geboren und ist Theaterpädagogin und freischaffende Künstlerin. Seit 6 Jahren steht sie regelmäßig auf Poetryslam-Bühnen. 2022 wurde sie Baden-württembergische U20 Meisterin. In ihren Texten beschäftigt sie sich besonders mit den Themen Queerfeminismus und mentale Gesundheit sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Daneben ist sie bildende Künstlerin und hatte 2023 ihre erste queerfeministische Kunstausstellung im Café Leitstelle in Heidelberg. Sie hat das Buch „Selbstanzeigen“ von Volker Doberstein illustriert und arbeitet aktuell an einer Online-Ausstellung und einem Slam für das Projekt „Zeiten Gendern sich“ der Erzdiözese Freiburg.

Jonas Neuhäußer

Jonas Neuhäußer (Foto: Tobias Heyel).
Foto: Tobias Heyel

Jonas Neuhäußer kommt aus Ulm, lebt in Heidelberg und ist seit 2018 auf diversen Poetry Slam-Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum aufgetreten. In diesem Jahr durfte er bereits Heidelberg bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften vertreten. Die Texte des amtierenden Rhein-Neckar-Meisters bilden dabei das gesamte Spektrum von Blödeleien bis hin zu halbgaren Wortwitzen ab. In seiner Freizeit trinkt der Hobby-Flaneur gerne viel zu starken Kaffee und sitzt dabei kopfschüttelnd auf dem Balkon.

Ria Luft

Ria Luft (Foto: Tobias Heyel).
Foto: Tobias Heyel

Seit zwei Jahren zieht es Ria Luft auf die Bühne. Mit bringt sie ihre Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Sterbebegleitung, ihrer Arbeit als Aktmodell und als Journalistin, ihren Bachelor in molekularer Biotechnologie, ihre Lebensrealität als queere Feministin. Sie lässt diese Themen verschmelzen und schreibt Texte, die manchmal wütend, meistens politisch, oft poetisch und immer hinterfragend sind.

Daniel Wagner

Daniel Wagner (Foto: privat).
Foto: privat

Daniel Wagner wurde 1984 in Basel (Schweiz) geboren, ist aufgewachsen in Lörrach und wohnt seit 2005 in Heidelberg, wo er Germanistik, Geschichte und Latein studierte. 2007 stand er zum ersten Mal auf einer Poetry-Slam Bühne, das hat ihn richtig angefixt! Inzwischen wurde er viermal Landesmeister und stand sieben Mal im Finale der Deutschsprachigen Meisterschaften. Außerdem schreibt er Auftragstexte für alles Mögliche, veranstaltet, moderiert und leitet gerne Workshops, z.B. an Schulen. Daniel liebt den Quatsch, das Wortspiel aber auch die politische Satire.

Die Lesungsreihe wird von der Deutschen Bahn, ´Mein Einkaufsbahnhof´, in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg veranstaltet.

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