Gemeinsam gegen die Tigermücke: Unnötige Wasseransammlungen entfernen

Nach Regenfällen sollten künstliche Brutstätten ausgeleert werden / BTI-Tabletten erhältlich

Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen haben sich künstliche Brutstätten der Tigermücke – wie Regentonnen, Topfuntersetzer und andere Behälter – mit Wasser gefüllt und es ist zum Schlüpfen von Tigermückenlarven gekommen. Aus diesem Grund ist gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit und die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger notwendig, um eine starke Belästigung durch die Tigermücke in den nächsten Wochen zu vermeiden. Die Stadt Heidelberg bittet daher darum, unnötige Wasseransammlungen zu entfernen, oder – falls das Beseitigen nicht möglich ist – diese mit BTI zu behandeln.

Im Tigermücken-Labor der ICYBAC GmbH in der Hebelstraße 9 sind BTI-Tabletten mittwochs von 9 bis 13 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr erhältlich. Pro Haushalt kann eine Packung BTI-Tabletten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bei einem darüberhinausgehenden Bedarf können diese dort sowie unter anderem bei Gartenfachmärkten und im Internet gekauft werden.

BTI ist die Abkürzung für Bacillus thuringiensis israelensis, ein natürlich im Boden vorkommendes Bakterium. Das BTI-Pulver, das bei der Bekämpfung der Tigermücke eingesetzt wird, enthält jedoch keine Bakterien, sondern lediglich die Vorstufe für einen Wirkstoff, die von Natur aus von diesen Bakterien produziert wird. Erst im Verdauungstrakt weniger Familien der Mücken, insbesondere Stech- und Kriebelmücken, wird der eigentliche Wirkstoff gebildet. Das bedeutet: BTI ist für Mückenlarven tödlich, aber für Menschen harmlos.

Weitere Informationen gibt es auch online unter www.heidelberg.de/umwelt > Umwelt aktuell > Gemeinsam gegen die Tigermücke.

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