Feuerwehr Heidelberg ehrte Mitglieder für herausragendes Engagement
Insgesamt rund 1.000 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr: Auf diese beeindruckende Zahl blickten Oberbürgermeister Eckart Würzner und Feuerwehrkommandant Heiko Holler beim Ehrungsabend der Feuerwehr Heidelberg am 21. Mai 2026, als sie 28 Feuerwehrangehörige für ihr langjähriges, außergewöhnliches Engagement auszeichneten und ihnen für ihren Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger und das Gemeinwohl dankten. Diese lange, gemeinsame Zugehörigkeit zur Feuerwehr bedeutet insgesamt circa 1.000 Jahre Einsatz für die Allgemeinheit, für Ausbildung und Jugendarbeit, aber auch Wirken im Hintergrund.
Auszeichnungen für lange Dienstzeit und Engagement in der Jugendarbeit
15 Feuerwehrangehörige wurden für ihre 25-, 40- und 50-jährige Dienstzeit ausgezeichnet.
Ehrenzeichen des Landes in Silber für 25 Jahre Dienstzeit:
- Thorsten Feil (Wieblingen)
- Patrick Wieder (Wieblingen)
- Klaus Berger (Wieblingen, Löschgruppe Grenzhof)
- Andreas Lauer (Berufsfeuerwehr)
- Sven Streib (Berufsfeuerwehr)
- Tobias Stroh (Berufsfeuerwehr)
- André Schönsiegel (Berufsfeuerwehr)
- Martin Schulz (Berufsfeuerwehr)
- Marvin Wirth (Berufsfeuerwehr)
Ehrenzeichen des Landes in Gold in besonderer Ausführung für 50 Jahre Dienstzeit:
- Michael Schaaf (Kirchheim)
- Jürgen Kress (Rohrbach)
Für 40-, 50-, 60- und 70-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Heidelberg erhielten zehn Feuerwehrangehörige die Dankesurkunde der Stadt:
40 Jahre Dienstzeit:
- Jens Demme (Altersabteilung, Ziegelhausen)
- Andreas Matz (Altersabteilung, Ziegelhausen)
- Philipp Schell (Altersabteilung, Neuenheim)
50 Jahre Dienstzeit:
- Rainer Clormann (Altersabteilung, Handschuhsheim)
- Hans-Peter Deubel (Altersabteilung, Berufsfeuerwehr)
- Karlheinz Rehm (Altersabteilung, Kirchheim)
- Uwe Rimmler (Altersabteilung, Kirchheim)
- Manfred Walter (Altersabteilung, Altstadt)
60 Jahre Dienstzeit:
- Helmuth Krauth (Wieblingen, Löschgruppe Grenzhof)
70 Jahre Dienstzeit:
- Gernot Mampel (Altersabteilung, Kirchheim)
Ehrennadel in Silber der Deutschen Jugendfeuerwehr
Wendy Aue, Steffen Schneider (Pfaffengrund), Maxime Marschik (Handschuhsheim) und Klaus Stadler (Ziegelhausen) engagieren sich seit vielen Jahren als Betreuer in den Kinder- beziehungsweise Jugendgruppen ihrer Abteilung. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr Heidelberg. Für ihr Engagement wurden sie sowie Frank Karlein, der im Hintergrund die Öffentlichkeitsarbeit für die Jugendfeuerwehr betreut und die Jugendarbeit in der Abteilung Wieblingen seit vielen Jahren aktiv unterstützt, mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes
Mit der Verleihung des Ehrenkreuzes in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes wurden zwei Feuerwehrangehörige für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt: Dieter Schneider (Rohrbach) und Günther Wick (Handschuhsheim) sind seit Jahrzehnten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Sie eint zudem ihr Engagement in den Fördervereinen beider Abteilungen, die sie mitgegründet haben und federführend die Vereinsgeschicke leiten und die Arbeit der Abteilungen fördern und unterstützen. Vor allem aber fördern beide das Gemeinschaftsgefühl auf ganz besondere Weise. Sie sind wichtige Stützen der Abteilungen und Vorbilder für junge Feuerwehrangehörige, denen sie ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz weitergeben. Als Konstante im Wandel sind sie unersetzlich.
Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes
Ein besonderer Dank ging an Rolf Rensch von der Berufsfeuerwehr, der im April 2026 in den Ruhestand ging. Während seiner 36-jährigen Zugehörigkeit zur Berufsfeuerwehr lag ihm die sportliche Fitness von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr besonders am Herzen. Über Jahrzehnte hinweg organisierte er die Sportausbildung bei der Berufsfeuerwehr, trainierte mit den Kolleginnen und Kollegen und ermöglichte vielen, jährlich das Deutsche Sportabzeichen oder das anspruchsvolle Deutsche Feuerwehr-Fitnessabzeichen zu erwerben. Der Staffellauf mit deutschen und französischen Feuerwehrangehörigen von Straßburg nach Paris zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg war eines von vielen persönlichen sportlichen Höhepunkten von Rensch. In Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto lief er zweimal beim Castle Marathon mit. Für sein außergewöhnliches Engagement erhielt Rensch neben einer Dankesurkunde des Deutschen Olympischen Sportbundes auch die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes in Silber.



