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Wer sollte in den Pflegestützpunkt kommen? Und wer berät mich dort? Klaus Lochner, Berater und Leiter des Pflegestützpunktes, informiert über Heidelberger Besonderheiten.

Rotes Fragezeichen auf weißem Grund

Oft gefragt

Fragen und Antworten zur Pflege

Einige häufig gestellten Fragen und kurze Antworten zum Thema Pflege sind hier zusammengestellt. Sie können die persönliche Beratung im Pflegestützpunkt nicht ersetzen, sollen aber eine Orientierung bieten. Wenn Ihnen eine wichtige Frage fehlt, melden Sie sich!

  • Wer sollte sich an den Pflegestützpunkt wenden?
    Für Pflegebedürftige und deren Angehörige ist der Pflegestützpunkt die zentrale Anlaufstelle der Stadt Heidelberg. Wie ein Lotse begleiten die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes Rat- und Hilfesuchende durch den Dschungel der Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten.
  • Was ist das Besondere am Pflegestützpunkt Heidelberg?
    Der Pflegestützpunkt Heidelberg vermittelt eigene Kurzzeitpflegeplätze. Dadurch kann im Falle eines plötzlich auftretenden stationären Pflegebedarfes umgehend eine Unterbringung erfolgen.
  • Was kostet die Beratung?
    Die Beratung ist unverbindlich und kostenlos.
  • Wo und wie finde ich einen geeigneten Pflegedienst?
    Eine Liste der Pflegedienste gibt es bei allen Kranken-/Pflegekassen sowie im Wegweiser für ältere Menschen (6,035 MB).
  • Welche hauswirtschaftlichen Hilfen gibt es?
    Wir haben eine Liste mit hauswirtschaftlichen Hilfen zusammengestellt.
  • Was leistet die Pflegeversicherung?
    Auf der Grundlage der Vorschriften der Sozialen Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch XI) erhalten Pflegebedürftige ambulante, teilstationäre und stationäre Unterstützung. Voraussetzung ist die Einstufung in eine der drei Pflegestufen. Anträge sind an die zuständige Pflegekasse zu richten. Diese ist bei der Krankenkasse angesiedelt. Informationen über die Höhe des Pflegegeldes erhalten Sie ebenfalls bei der Pflegekasse oder beim Pflegestützpunkt. Die Pflegekasse beauftragt den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), den Grad der Pflegebdürftigkeit festzustellen. Dafür ist eine Begutachtung notwendig, die in der Regel in der häuslichen Umgebung der Pflegebedürftigen erfolgt.
  • Welche finanziellen Hilfen gibt es für Menschen mit geringem Einkommen?
    In der städtischen Broschüre Wo gibt's Unterstützung, wenn's nicht reicht? (981,5 KB) finden sich zu vielen Lebenslagen Hilfsangebote, die zum Teil sehr günstig sind, wie etwa die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe, die es in fast jedem Stadtteil gibt. Wenn Einkünfte und Vermögen zur Deckung von Heimkosten nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit, Hilfe zur Pflege beim Amt für Soziales und Senioren zu beantragen.
  • Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es für Menschen mit Demenz?
    Eine Demenzerkrankung verändert nicht nur das Leben der Betroffenen. Der städtische Ratgeber Demenz (4,779 MB)zeigt Beratungsmöglichkeiten,  Finanzierungs- und Unterstützungsangebote auf und beantwortet rechtliche Fragen, wenn man selbst oder ein Angehöriger von der Diagnose "Demenz" betroffen ist.
  • Ist meine Wohnung auch mit zunehmendem Alter noch geeignet?
    Ob eine Wohnung auch im Alter noch geeignet ist, hängt von individuellen und baulichen Faktoren ab. Oft hilft ein kleinerer oder größerer Umbau, um die Wohnung barrierefreier zu machen. Bei der Stadt Heidelberg kann man sich dafür an die Wohnberatung wenden. Sie berät kostenlos bei der Auswahl von Hilfsmitteln, bei der Planung, Durchführung und Finanzierung von Umbauten, beispielsweise mit Hilfe der städtischen Förderprogramme. Wer neu baut und an die Zukunft denkt, sollte die Barrierefreiheit  berücksichtigen.
  • Welche Vorteile bringt ein Einzug ins Betreute Wohnen?
    Beim Betreuten Wohnen leben in einer Miet- oder Eigentumswohnung in einer barrierefreien Wohnanlage Menschen zusammen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Neben dem Miet- oder Kaufvertrag wird ein Betreuungsvertrag mit dem zuständigen Betreuungsträger abgeschlossen. Dieser bietet gegen eine monatliche Pauschale Serviceleistungen, die je nach Anlage unterschiedlich sind. Diese Wohnform eignet sich für Seniorinnen und Senioren mit unzureichenden sozialen Kontakten in ihren früheren Wohnungen und mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis.
  • Ist ein Umzug ins Pflegeheim die richtige Entscheidung?
    Manchmal ist ein Umzug ins Pflegeheim unumgänglich, wenn die mobile Unterstützung nicht mehr ausreicht, um für den Pflegebedürftigen die bestmögliche Versorgung sicher zu stellen, aber auch wenn pflegende Angehörige chronisch überlastet sind. In Heidelberg gibt es 15 Pflegeheime.
  • Welche Entlastungsangebote gibt es für pflegende Angehörige?
    Angehörige brauchen Austausch und Entlastung, um eine Pflegesituation dauerhaft bewältigen zu können. Wir haben verschiedene Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten  vom Essen auf Rädern über Angehörigengruppen bis hin zur hauswirtschaftlichen Unterstützung zusammengestellt. Auch die Kurzzeitpflege kann immer wieder die Belastung senken. Alle Pflegeheime in Heidelberg bieten auch Kurzzeitpflege an.
  • Gibt es Infobroschüren zum Thema Älter werden und Pflege?
    Wir haben Informationen für Familien zusammengestellt - dort finden Sie auch Broschüren für ältere Menschen.