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Chronik

Heidelberg-Altstadt

1196: Heidelberg wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Schönau erwähnt, auf seinem heutigen Stadtgebiet war es aber schon zu vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt.

1225: Erstmals wird eine Heidelberger Burg urkundlich erwähnt.

1356: Pfalzgraf Ruprecht I. erhält die Kurwürde, die erste große Blütezeit für die Residenzstadt Heidelberg beginnt.

1386: Die erste deutsche Universität wird auf dem Gebiet der heutigen Altstadt gegründet.

1400 bis 1550: Die ältesten erhaltenen Anlagen der kurpfälzischen Residenz werden erbaut. Eine maßgebliche Erweiterung der Schlossanlagen erfolgt in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts durch wichtige Verteidigungsbauten und durch die um den Schlosshof errichteten Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

1400: Ruprecht I. lässt die Kapelle auf dem Marktplatz zur repräsentativen Heiliggeistkirche ausbauen.

1508 bis 1632: Die Hauptfestungswerke, die Paläste sowie der Schlossgarten „Hortus Palatinus“, der zu seiner Zeit als achtes Weltwunder gepriesen wird, entstehen (umgestaltet zu Beginn des 19. Jahrhunderts).

1618 bis 1648: Der Dreißigjährige Krieg schädigt Altstadt und Schloss schwer.

1688 bis 1697: Im Pfälzischen Erbfolgekrieg werden die Altstadt und das Schloss von Grund auf zerstört und verwüstet.

1720: Die kurfürstliche Residenz wird nach Mannheim verlegt.

1764: Der Wiederaufbau des Schlosses wird nach einem Blitzschlag endgültig eingestellt; es bleibt bis heute "romantische Ruine".

1788: Die Karl-Theodor-Brücke ("Alte Brücke") wird gebaut. Sie verbindet die Altstadt mit dem ehemaligen Dorf Neuenheim und führt zu dessen Aufschwung.

1832 bis 1835: Der Königstuhlturm wird gebaut (abgerissen 1961).

1876: Bau des Gaisbergturms (Höhe 13 Meter) auf dem Gipfel des Gaisberges (360 Meter). Er wurde 1876 vom Architekten Fritz Seitz an einer Stelle erbaut, auf der früher ein hölzerner Turm gestanden hatte. Vorbild für den Gaisbergturm war der alte Leuchtturm von Alexandria.

Die Landessternwarte (Foto: Zentrum für Astronomie Heidelberg)
Die Landessternwarte (Foto: Zentrum für Astronomie Heidelberg)

1898: Bau der Landessternwarte auf dem Königstuhl

Anfang des 20. Jahrhundert: Die repräsentativen, stadtbildprägenden Bauten des Späthistorismus entstehen. Dazu zählen die Stadthalle (1903), die Universitätsbibliothek (1905), das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium und das zwischen 1912 und 1924 umgebaute und erweiterte Rathaus.

1931 bis 1934: Bau der durch amerikanische Spenden finanzierten Neue Universität

1933 bis 1935: Anlage des Ehrenfriedhofs oberhalb des Bergfriedhofs in etwa 295 Metern Höhe auf dem so genannten Ameisenbuckel. Die Anlage wurde als Soldatenfriedhof zur Aufnahme von mehr als 500 von Neuenheim umgebetteten Gefallenen des Ersten Weltkriegs angelegt und umfasst eine Fläche von über 17 Hektar.

1945: Die Alte Brücke wird von der deutschen Wehrmacht zur Abwehr der anmarschierenden Amerikaner gesprengt, 1947 aber bereits wieder aufgebaut.

1970: Neckar-Hochwasser - am 23. Februar werden Teile der Altstadt evakuiert.

1970: Das kunsthistorische Institut der Universität nimmt die Daten von rund 400 Gebäuden der Altstadt auf und stellt sie in einer Liste zusammen. Daraus entsteht die "vorläufige Liste der Kulturdenkmale".

1972: Die umfangreiche Sanierung der Altstadt beginnt, der Verkehr verschwindet aus der Hauptstraße.

1972 bis 1978: Deutschlands längste Fußgängerzone mit über 1,6 Kilometern Länge entsteht in der Heidelberger Altstadt.

1979: Wiedereröffnung der restaurierten, 1903 erbauten Stadthalle als Kongresshaus

1987: Einrichtung des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland

1989: Einweihung der Reichspräsident Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

1996: 800-Jahr-Feier der Stadt Heidelberg

2003: Neuordnung der Stadtteilgrenzen

2004: Auf dem Synagogenplatz wird am 9. November eine Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürger eingeweiht

2007: Die Universität Heidelberg wird vom Bund als Elite-Universität ausgezeichnet.

2008: Im November 2008 beschließt der Gemeinderat die Ausführungsgenehmigung zur Sanierung des Theaters.

2008: Der Gemeinderat trifft mehrheitlich einen Grundsatzbeschluss für das Projekt „Stadt an den Fluss“ inklusive Neckarufertunnel und der Neugestaltung der Neckarpromenade.

2010:  Ein Bürgerentscheid votiert gegen den Ausbau der Stadthalle zum Kongresszentrum.

Das Haus der Astronomie (Foto: Fuchs-HeidelbergCement)
Das Haus der Astronomie (Foto: Fuchs-HeidelbergCement)

2011: Das Haus der Astronomie - gebaut in Form einer Spiralgalaxie - wird auf dem Königstuhl eröffnet

2012: Das Heidelberger Theater wird am 24. November 2012 wiedereröffnet. In Heidelberg hat ein bundesweit einzigartiges Engagement von Stadt und privaten Spendern die Sanierung und Erweiterung des Theaters ermöglicht.

2013: Aufwertung der Hauptstraße mit Sanierung des Pflasterbelags, neuen Lampen, Bänken und Pflanzkübeln.

2014: Einweihung des sanierten Palais Graimberg auf dem Kornmarkt