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Startseite / Energie: Die Lage in Heidelberg
Solaranlage auf einem Dach

Energie und Klimaschutz in Heidelberg

Heidelberg ist eine von 112 Städten, die die Europäische Union als Modellstadt für Klimaneutralität ausgewählt hat. Das Ziel: die Kommunen sollen bis 2030 klimaneutral werden. Die Energieberatung ist bei der Stadt kostenlos, und mit städtischen Förderprogrammen lässt sich bei Klimaschutzmaßnahmen viel Geld sparen. mehr dazu

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Stadtwerke Heidelberg

Tag für Tag versorgen die Stadtwerke Heidelberg 200.000 Menschen in Heidelberg und der Region verlässlich mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Elektromobilität, energiesparende Straßenbeleuchtung und vieles mehr. mehr dazu

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KliBA

Seit nunmehr 25 Jahren ist die KLiBA die zentrale Anlaufstelle in der Rhein-Neckar-Region in Fragen von Klimaschutz und Energieeffizienz. mehr dazu

80 Millionen gemeinsam für ENERGIEWECHSEL

Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit umfangreichen Tipps. mehr dazu

Partner werden #damitsfürallereicht

Wenn Sie sich als Partner an der Energiesparkampagne beteiligen wollen, können Sie sich gerne das
Key Visual der Kampagne herunterladen (34,541 MB). Dieses können Sie für Ihre Social-Media-Kanäle oder für Printanzeigen nutzen. Im Voraus besten Dank.
 
Falls Sie darüber hinaus Fragen haben oder weitere Auskünfte wünschen, bitte einfach eine E-Mail an marketing@swhd.de senden. Wir freuen uns auf Sie.

Sprechblase: Damit's für alle reicht mit einem erhobenen Daumen und einer Gasflamme

Energie sparen, Geld sparen, Klima schonen.

Ob es infolge des Ukraine-Kriegs im kommenden Herbst und Winter tatsächlich zu einer Gasmangellage kommt, ist noch nicht in Stein gemeißelt. Klar ist aber: Wir müssen uns bestmöglich auf dieses Szenario vorbereiten. Einen wichtigen Beitrag können wir alle leisten, indem wir Energie sparen. Laut Bundesnetzagentur ist eine Verbrauchsreduktion um 20 Prozent nötig - damit’s für alle reicht.

Gemeinsam rufen die Stadt Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg und die Klimaschutz- und Energieberatungsagentur (KLiBA) daher zum Energiesparen auf. Auf dieser Seite finden Sie Tipps, wie Sie Ihren Verbrauch senken können – ob in der Mietwohnung oder im Eigenheim. Zudem finden Sie Links zu weiteren Informationen des Landes und Bundes.

Auch die Stadt Heidelberg leistet ihren Beitrag dazu, dass die Gasreserven über die kalten Monate reichen. Zugleich trifft die Stadt bereits jetzt Vorkehrungen für den Ernstfall einer möglichen Gasknappheit.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Energiesparen bleibt das Gebot der Stunde. Es betrifft jeden und jede, denn die Energiemärkte stehen momentan sehr unter Druck. Daher liegt es an uns allen, in den kommenden Wochen und Monaten auf den eigenen Energieverbrauch zu achten und Einsparpotenziale zu nutzen. Als Stadtverwaltung wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Energieverbrauch um 15 Prozent senken. Wir wünschen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger unserem Beispiel folgen und ihren Verbrauch ebenfalls – überall dort, wo es möglich ist – reduzieren.“

Energiespartipps und Förderangebote

für Mieter

Detailaufnahme von Hand die eine Heizung runter dreht (Foto: HD)

Auch durch kleinere Verhaltensänderungen kann viel Energie gespart werden.


für Eigentümer

Mehrere Menschen arbeiten an einer Häuserdämmung. Sie tragen medizinische Masken.

Wartungen und Sanierungen können die Energieeffizienz eines Gebäudes signifikant verbessern.


Energiemaßnahmen der Stadt Heidelberg


Welche Energiesparmaßnahmen werden von der Stadt bereits umgesetzt?

  • Raumtemperatur: In städtischen Bürogebäuden wird bis maximal 19 Grad beheizt. Raumthermostate werden zur individuellen Selbstkontrolle installiert. Gemeinschaftsflächen in öffentlichen Gebäuden werden nicht beheizt (unter anderem Schulen, Kitas, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen sind gemäß Bundesverordnung ausgenommen). Wenig frequentierte Bereiche in städtischen Gebäuden werden nicht beheizt.
  • Warmwasser: In 28 Sport- und Schulturnhallen wurde in den Sommerferien die Warmwasserbereitung abgeschaltet. Warmwasser an Handwaschbecken und dezentrale Trinkwasser-Erwärmungsanlagen sind in städtischen Gebäuden abgeschaltet, insbesondere Durchlauferhitzer (Schulen und Kitas sind gemäß Bundesverordnung davon ausgenommen).
  • Beleuchtung von Gebäuden: Mehr als 20 öffentliche Gebäude und Denkmäler werden seit dem 1. September 2022 nicht mehr angestrahlt, unter anderem Alte Brücke, Rathaus, Heiliggeistkirche, Kornmarkt, Karlstor, Tiefburg (gemäß Bundesverordnung).
  • Ampeln und Straßenbeleuchtung: Wo es die Verkehrssicherheit zulässt, werden Ampeln bereits seit Jahren nachts abgeschaltet. Bei der Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen erfolgt eine gestufte Schaltung über Nacht (gleichmäßige Beleuchtung bei reduzierter Stärke).
  • Bäder: Die Stadtwerke Heidelberg haben die Saunen in den Hallenbädern Hasenleiser und Köpfel geschlossen. Im Köpfelbad entfallen die Warmbadetage Montag und Dienstag im Schwimmerbecken. Solarium, Infrarotkabine und Massagesessel sind abgeschaltet.
  • Umstellung auf Fernwärme: Alle Kesselanlagen in städtischen Gebäuden werden derzeit gewartet und optimiert. Dazu gehört auch, die Umstellung von Öl- und Gasheizungen auf Fernwärme und Wärmepumpen in städtischen Gebäuden zu beschleunigen (bereits heute sind viele städtische Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen).
  • Reduktion der Gasverstromung: Eine gasbetriebene Stromerzeugungsanlage ist außer Betrieb genommen worden.

Welche weiteren Energiesparmaßnahmen sind derzeit geplant?

  • Weitgehende Schließung von städtischen Verwaltungsgebäuden über die Weihnachtsferien (24. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023): Ein Teil der Verwaltungsgebäude kann komplett geschlossen werden. Ein Großteil der Mitarbeitenden wird mobil arbeiten; die Präsenz der Mitarbeitenden vor Ort wird auf das notwendigste Maß heruntergefahren. Alle Servicedienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger bleiben bestehen.
  • Weihnachtsbeleuchtung und -markt: Die Weihnachtsbeleuchtung in der Hauptstraße wird auf 16 bis 22 Uhr verkürzt (täglich 6 Stunden statt 14 Stunden). Auf Fassadenbeleuchtung (Rathaus, Prinz Carl, Universität) wird verzichtet. Die Einsparung bei der Beleuchtung umfasst etwa 40 Prozent. Die Weihnachtsbeleuchtung ist allerdings bereits vollständig mit energiesparender LED-Technik ausgerüstet (Stromverbrauch um 75 bis 80 Prozent reduziert), ebenso wie alle Stände auf dem Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmarkt inklusive Eisbahn wird mit Ökostrom versorgt. Die LED-Beleuchtung der Christbäume in den Stadtteilen wird auf 17 bis 21 Uhr verkürzt.
  • Sanierungen: Durch Fenster- und Dachsanierungen wird die Isolation städtischer Gebäude gezielt verbessert und der Ausbau von Photovoltaik weiter forciert.

Aktuelles

Die Stadt Heidelberg will im Herbst und Winter mindestens 15 Prozent Energie einsparen. Aktuell setzt die Stadtverwaltung hierfür bereits... mehr...
Am kommenden Montag, den 5. September 2022, startet eine gemeinsame Kampagne der Stadt Heidelberg, der Stadtwerke Heidelberg und der KLiBA,... mehr...
Durch den russischen Angriff auf die Ukraine befindet sich Deutschland weiterhin in einer angespannten Gasversorgungslage. Mit der... mehr...