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Bierausstellung weitergewandert

Sie wurde nun nach Budapest im als besonders gastfreundlich und traditionsbewusst geltenden Nyíregyháza eröffnet

Plakat zu der vom Ungarischen Komitatsarchiv Nyíregyháza organisierten Vortragsveranstaltung anlässlich der Eröffnung der Heidelberger Ausstellung (Foto: Komitatsarchiv Nyíregyháza)

Nyíregyháza (deutsch: Birkenkirchen) ist siebtgrößte Stadt Ungarns. Sie liegt im Nordosten des Landes und damit ganz in der Nähe der früher von vielen Deutschen bewohnten Region Sathmar. Nyíregyháza verfügt über eine Universität sowie ein Berufsbildungszentrum von überregionaler Bedeutung. Letzteres wurde nun zum Austragungsort der Ausstellungspräsentation zur Geschichte der Heidelberger Bierlokale und Brauereien.

Eine Initiative des österreichischen Honorarkonsuls auf Anregung der Deutschen Botschaft

Die Initiatoren der Ausstellungspräsentation in Nyíregyháza: der österreichische Honorarkonsul Dr. László Barabás (links) und die Leiterin der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft (Budapest), Maria Altmann (Foto: Komitatszeitung Kelet-Magyarország)

Zu verdanken ist dies dem besonderen Engagement von Dr. László Barabás, einem ehemaligen Professor für Germanistik und österreichischen Honorarkonsul vor Ort. Er erhielt die Anregung von Maria Altmann, der Leiterin der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Budapest, im Nachgang der vorangegangenen Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv Budapest und wurde initiativ: Zunächst verschaffte er sich einen persönlichen Eindruck von der Ausstellung in Budapest. Er kontaktierte die Archivkolleg/-innen des Komitatsarchivs in Nyíregyháza und des Stadtarchivs Budapest. Stellte die Weichen untereinander wie zum Berufsbildungszentrum, das aufgrund von Lage, Örtlichkeit und Publikum als Austragungsort gewählt wurde. In der Folge organisierten die Kolleg/-innen des Komitatsarchivs den Ausstellungstransport und -aufbau.

Eine Brücke von der Heidelberger Kultur- und Wirtschaftsgeschichte zur ungarischen Jugend, zur Berufsausbildung, zur Gastronomie, zum Tourismus

Schülerinnen des Sipkay-Barna-Fachgymnasiums für Handel, Gewerbe und Tourismus bei der Eröffnung (Foto: Komitatszeitung Kelet-Magyarország)

Dr. Barabás‘ Idee war es, eine Brücke von der kultur- und wirtschaftsgeschichtlich akzentuierten Ausstellung zur jüngeren Generation und unter anderem zum gewerblichen Ausbildungswesen zu schlagen. Dementsprechend waren nicht nur die örtlichen Archivkolleg/-innen, Vertreter/-innen der Deutschen Botschaft (Budapest) und die Generaldirektion des Berufsbildungszentrums Mitausrichter der Präsentation. Vertreten waren ferner der Ungarische Gastronomieverband, der Verein für die Ungarische Gastronomiekultur „Schnitta Sámuel“, Kellner-Fachausbilder aus Nord- und Ostungarn sowie Schulleitung, Lehrerkollegium und Schüler/-innen des Sipkay-Barna-Fachgymnasiums für Handel, Gewerbe und Tourismus.

Positive Resonanz in Printmedien und im ungarischen Fernsehen

Vortrag zur Gastronomiegeschichte im Rahmen der Ausstellungspräsentation des Komitatsarchivs Nyíregyháza (Foto: Archivum Magyar Nemzeti Levéltár)

Die Ausstellungseröffnung erfreute sich großen Publikumszuspruchs, woran ein abwechslungsreiches Beiprogramm unter aandere mit Vorträgen zur Wein- und Bierkultur (vom ehemaligen Archivkollegen Csaba Katona, jetzt Institut für Geschichtswissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften) Anteil hatte. Was sein positives Echo sowohl in den Printmedien als auch in der Fernsehberichterstattung fand. Worüber wir uns im Heidelberger Stadtarchiv riesig freuen und allen Beteiligten unseren herzlichen Dank für ihr erfolgreiches und hoch motiviertes Engagement sagen möchten: „Köszönöm Nyíregyháza!“

Presseberichterstattung über die Eröffnung der Heidelberger Ausstellung in Nyíregyháza in der Lokalpresse (Foto: Komitatszeitung Kelet-Magyarország)