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Pressemitteilungen

Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. November 2026

Heidelberger Martinszüge 2026

Wenn Kinder mit ihren Familien gemeinsam mit Laternen und Gesang durch die Straßen ziehen, ist wieder Martinszeit. Auch dieses Jahr finden rund um Sankt Martin (11. November) wieder Martinszüge in ganz Heidelberg statt. Die ersten Martinszüge der Stadtteilvereine beginnen am Freitag und Samstag, 6. und 7. November 2026. Die Martinszüge werden oft von einer als Sankt Martin verkleideten Person auf einem Pferd angeführt und es werden Martinsmännchen an die teilnehmenden Kinder verteilt. Nach den Zügen laden einige Veranstalter zum gemütlichen Beisammensein mit Punsch, Glühwein, Musik und einem Martinsfeuer ein. Nähere Informationen zu den Angeboten der Martinszüge sind auf den Internetseiten der veranstaltenden Stadtteilvereine verfügbar.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. November 2026

„Wenn jeder Schultag zählt“: Stadt Heidelberg veranstaltet Fachtag Schulabsentismus

Fehlzeiten von Schülerinnen und Schülern nehmen bundesweit zu und stellen Schulen, Familien, Jugendhilfe und Politik vor große Herausforderungen. Hinter Schulabsentismus verbergen sich oft komplexe individuelle, familiäre oder gesellschaftliche Ursachen. Wie betroffene Kinder und Jugendliche frühzeitig unterstützt werden können und welche Konzepte sich in der Praxis bewährt haben, steht im Mittelpunkt des Heidelberger Fachtags „Schulabsentismus“ am Mittwoch, 11. November 2026, zu dem das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg Fachpublikum in die Südstadt-Chapel, Rheinstraße 12/4, eingeladen hat.   Was kann Schule leisten, wo braucht es Unterstützung von außen und welche Ansätze haben sich bewährt? Darüber sprechen Fachleute aus Wissenschaft, Schule, Schulpsychologie, Jugendhilfe und Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wie Zusammenarbeit gelingen kann. Eröffnet wird die Fachtagung von Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.   Den fachlichen Auftakt gestaltet der Leipziger Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Ricking, einer der profiliertesten Experten auf diesem Gebiet. Unter dem Titel „Jeder Schultag zählt: Schulabsentismus verstehen und wirksam handeln“ beleuchtet er unterschiedliche Erscheinungsformen des Schulabsentismus, deren Hintergründe sowie erfolgversprechende Präventions- und Interventionsstrategien.   Anschließend stehen in Workshopformaten Praxisbeispiele und konkrete Lösungsansätze im Mittelpunkt. Vorgestellt werden unter anderem das Absentismuskonzept der Max-Hachenburg-Schule Mannheim, erfolgreiche Strategien der Sophie-Scholl-Realschule Karlsruhe, die Heidelberger Modellprojekte gegen Schulabsentismus sowie Beratungsangebote der Schulpsychologischen Beratungsstelle Heidelberg.   Auch Wissenschaft und Bildungspolitik bringen ihre Perspektiven ein. Mitarbeitende des Kultusministeriums Baden-Württemberg diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden über wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Dr. Lukas Kleinhenz von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eröffnet zudem einen wissenschaftlichen Blick auf Schulabsentismus aus der Perspektive von Resonanz und Entfremdung.   Die Stadt Heidelberg setzt mit dem Fachtag bewusst auf Vernetzung. Denn die Erfahrung zeigt: Schulabsentismus lässt sich nur dort nachhaltig begegnen, wo Schulen, Eltern, Jugendhilfe, Beratungseinrichtungen und Verwaltung gemeinsam handeln. Der Fachtag soll dazu beitragen, erfolgreiche Ansätze bekannt zu machen und neue Impulse für die Praxis zu entwickeln.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. November 2026

Heidelberg gedenkt am 9. November der Opfer der Pogromnacht

Zum 88. Mal jährt sich 2026 das schreckliche Geschehen der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als die Nationalsozialisten in der sogenannten Reichspogromnacht auch in Heidelberg zahlreiche Häuser, Geschäfte und Einrichtungen von Heidelbergerinnen und Heidelbergern jüdischen Glaubens plünderten, zerstörten und auf grausame Weise das Leben der jüdischen Gemeinde beendeten. Die Synagogen in der Altstadt und in Rohrbach wurden in Brand gesetzt und ausgeraubt. Der Stadt Heidelberg ist es ein wichtiges Anliegen, die Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, denen grausames Unrecht geschah, aufrecht zu erhalten. Aus diesem Anlass lädt die Stadt Heidelberg gemeinsam mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit herzlich zu einer öffentlichen Gedenkfeier am Montag, 9. November 2026, um 18 Uhr auf dem Alten Synagogenplatz in der Altstadt, Große Mantelgasse/Ecke Lauerstraße, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Der Alte Synagogenplatz ist barrierefrei über eine Rampe zugänglich. Heute symbolisieren dort weiße Marmorsteine die ehemaligen Außenmauern der in der Pogromnacht 1938 zerstörten Heidelberger Synagoge. Bei der Gedenkstunde werden der Erste Bürgermeister Jürgen Odszuck, Rabbiner Janusz Pawelczyk-Kissin und Olga Binder-Tarashchanska, erste Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, sprechen. Von Studierenden des Bundes jüdischer Studierender Baden e. V. werden die Namen der Personen der deportierten Personen sowie Auszüge aus den Erlebnisberichten der Menschen vortragen, die in der Reichspogromnacht geschädigt wurden. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung mit Beiträgen der Musik- und Singschule Heidelberg.   Im Anschluss an die Gedenkfeier findet ab circa 19.15 Uhr im Haus der Begegnung, Merianstraße 1 (gegenüber der Jesuitenkirche), eine Gedenkstunde der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit statt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 02. November 2026

Gemeinschaftlich Wohnen: Nächstes Vernetzungstreffen am 18. November

Ein Treffen für Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen und Bauen findet am Mittwoch, 18. November 2026, um 18 Uhr im Großen Saal der Chapel in der Südstadt, Rheinstraße 12/4, statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Veranstaltet wird das Vernetzungstreffen von der Stadt Heidelberg, Team Strategische Wohnentwicklung, und hd_vernetzt, ein Zusammenschluss von gemeinschaftlichen Wohn- und Bauprojekten in Heidelberg. Die Treffen finden regelmäßig statt und sollen eine Plattform für den Austausch und das Kennenlernen von Gleichgesinnten bieten. Um Anmeldung für das Vernetzungstreffen per E-Mail an wohnprojekte@heidelberg.de bis zum 11. November 2026 wird gebeten.
Gruppenbild bei der Führung in der neuen Südstadt mit Bürgermeisterin Pfister
Eine Tour durch die neue Südstadt führte zu besonderen Orten der Kultur und Kreativität: Bürgermeisterin Martina Pfister (2. v. r.) besuchte das Mark Twain Center, den Karlstorbahnhof mit dem Karlstorkino sowie MARLENE 42 und tauschte sich mit den Verantwortlichen der Einrichtungen über die Entwicklung der ehemaligen militärisch genutzten Gebäude zu lebendigen Kulturorten aus. Von links: Katharina Pelka (Kultur- und Kreativwirtschaft Stadt Heidelberg), Dr. Uwe Wenzel (Direktor Mark Twain Center), Gero Seidler (Konversionsgesellschaft Heidelberg mbH), Daniel Wachter (Geschäftsführer Medienforum Heidelberg e.V.), Cora Malik (Geschäftsführerin Karlstorbahnhof), Bürgermeisterin Martina Pfister und Nadine Hülden (Geschäftsführerin Heidelberger Dienste). (Foto: Philipp Rothe)
Meldung vom 30. Oktober 2026

Neue Südstadt: „KulTour“ zum zehnten Geburtstag der Konversionsfläche

Wie verändern sich ehemalige Militärgebäude, wenn Kultur und Kreativität dort einziehen? Wie können historische Orte eine neue Bedeutung für die Stadtgesellschaft gewinnen? Zehn Jahre nach Beginn der Konversion auf dem Areal der neuen Südstadt in Heidelberg wird der Wandel anhand von vier Kulturinstitutionen besonders deutlich: dem Mark Twain Center, Karlstorbahnhof, MARLENE 42 und der Chapel. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Martina Pfister, Gero Seidler von der Konversionsgesellschaft Heidelberg mbH und den Verantwortlichen der Institutionen ging es bei einer Führung mit dem Motto „KulTour“ um die Geschichten der Gebäude, ihre heutige Nutzung und neue Projekte.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 30. Oktober 2026

Stadt sucht Pflegefamilien für Kinder

Das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg sucht Familien oder Paare, die bereit und in der Lage sind, einem Kind in Notsituationen vorübergehend oder auf Dauer ein Zuhause zu geben. Die Eltern der Kinder zwischen null und fünf Jahren befinden sich in schwierigen Lebenssituationen, akuten Krisen oder sind psychisch oder physisch erkrankt. In Einzelfällen ist eine Rückkehr des Kindes in seine Familie nicht mehr möglich. Die Kinder sind deshalb meist sehr belastet und benötigen im Alltag viel Zuwendung und Halt. Eine Pflegefamilie sollte Krisenerfahrung und Lebensfreude besitzen sowie das Interesse, eine Herausforderung anzunehmen.   Die Stadt bietet Familien, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, eine individuelle und ausführliche Begleitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestellenvermittlung und -betreuung sowie eine finanzielle Vergütung. Nähere Auskünfte erhalten Interessierte bei Katie Gackenheimer, Telefon 06221 58-37770, oder Iris Söhngen, Telefon 06221 58-31701, sowie im Internet unter www.heidelberg.de/pflegekinder .
Bild von Oberbürgermeister Würzner und Oberbürgermeister Delafosse Delafosse von Montpellier zusammen an einem Tisch zum Jubiläum der Städtepartnerschaft
Anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Montpellier trug sich Montpelliers Oberbürgermeister Michaël Delafosse im Beisein von Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg ein. (Foto: Philipp Rothe)
Meldung vom 29. Oktober 2026

„Unsere Städtepartnerschaft steht für ein gelebtes Europa“

65 Jahre Freundschaft zwischen Heidelberg und Montpellier – dieses Jubiläum der Städtepartnerschaft stand bei einem Festabend am Mittwoch, 28. Oktober 2026, im Großen Saal des Heidelberger Rathauses im Mittelpunkt: Montpelliers Oberbürgermeister Michaël Delafosse trug sich anlässlich des Jubiläums in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg ein. Marlene Rupprecht, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, überreichte die Ehrenfahne des Europarats der Stadt Heidelberg für ihre Verdienste um den europäischen Austausch und die Förderung der europäischen Idee.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 29. Oktober 2026

Europäische Woche der Abfallvermeidung: Heidelberg ruft zum Sammelwettbewerb auf

Unter dem Motto „Ressourcen wertschätzen. Bewusst entscheiden!“ findet vom 21. bis 29. November 2026 die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Auch die Stadt Heidelberg beteiligt sich mit zwei Aktionen. Ziel der europaweiten Aktionswoche ist es, für Abfallvermeidung, Wiederverwendung und einen bewussten Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.   Die Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (ASZ) ruft Heidelberger Vereine zu einem Sammelwettbewerb für Elektroaltgeräte auf. Ziel ist es, möglichst viele ausgediente Geräte zu sammeln und wertvolle Rohstoffe zurück in den Kreislauf zu bringen. Die Vereine mit den größten Sammelmengen gewinnen eine Führung über die Abfallentsorgungsanlage in Wieblingen. Interessierte Vereine können sich bis Donnerstag, 5. November 2026, per E-Mail an abfallberatung@heidelberg.de anmelden.
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