Grundidee des Entwurfes ist die Schaffung einer zentralen grünen Mitte. Dieser neue Park soll den dort wohnenden und arbeitenden Menschen sowie der Stadtgesellschaft zur Naherholung und zu Freizeitzwecken dienen. Durch Erhalt und Ergänzung von Grünstrukturen soll er außerdem Lebensraum für Flora und Fauna bieten und einen Beitrag für die Verbesserung des Kleinklimas leisten.
Baulich entwickelt sich der Campus um diese grüne Mitte herum. Teilweise bleibt Gebäudebestand erhalten, wie zum Beispiel der SRH-Tower. Der Bestand wird durch Abbruch und Neubau in mehreren Bauphasen städtebaulich sinnvoll und angemessen ergänzt. Vorgesehen sind insgesamt neun Neubauten mit Hochpunkten und Sockelbauwerken, welche dreizehn Einzelgebäude bzw. Gebäudekomplexe ersetzen. Die Sockelgebäude sind überwiegend für Einrichtungen der SRH sowie für gemeinschaftliche Nutzungen bestimmt, während die Hochpunkte dem studentischen Wohnen vorbehalten sind.
Der Neubau im Bereich der neuen Zufahrt von der Mannheimer Straße folgt zwar dem Prinzip des Rahmenplans (4,6 MB), wird aber von einem anderen Investor in einem separaten Bebauungsplanverfahren entwickelt.