„Besonders in Krisenzeiten ist das Tafel-Angebot ein Segen für Menschen mit wenig Geld“

Oberbürgermeister Prof. Würzner spendete 1.000 Euro an die Südstadt-Tafel „Rat und Tat St. Elisabeth“

Oberbürgermeister, Eckart Würzner bei der Südstadt-Tafel
Ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen mit geringem Einkommen: An den Tafelladen „Rat und Tat St. Elisabeth“ in der Südstadt spendete Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner 1.000 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln. Auf dem Foto v.l.n.r.:Gregor Wiskandt, (Koordinator des Südstadt-Tafelladens), Dr. Susanna Re (Geschäftsführerin Caritasverband Heidelberg e.V.), Dr. Franziska Geiges-Heindl (Vorsitzende Caritasverband Heidelberg e.V.), Dr. Regina Orf (stellvertretende Vorsitzende SKM Heidelberg e.V.), Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Birgit Grün, Abteilungsleiterin Soziale Dienste Caritasverband Heidelberg e.V.). (Foto: Rothe)

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat der Südstadt-Tafel „Rat und Tat St. Elisabeth“ 1.000 Euro aus seinen persönlichen Verfügungsmitteln gespendet. Prof. Würzner überreichte den Scheck seiner diesjährigen Weihnachtsspende am 14. Dezember 2022 bei einem Besuch des Tafelladens in der Turnerstraße 36 in der Heidelberger Südstadt. Träger des Tafelladens sind der Caritasverband Heidelberg und der SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste in Heidelberg e.V. „Besonders in Krisenzeiten, ist das Angebot des Tafelladens in der Südstadt ein Segen für Menschen, die monatlich nur wenig Geld zur Verfügung haben. Was der Tafelladen hier in der Südstadt mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Kräfte seit nahezu 15 Jahren leistet, ist ein ungemein wertvoller Beitrag für unsere gesamte Stadtgesellschaft“, so Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Einkauf für einen symbolischen Betrag

Im Tafelladen „Rat und Tat St. Elisabeth“ können Menschen mit geringem Einkommen einkaufen. Sie erhalten gegen einen sehr geringen Kostenbeitrag Lebensmittel, insbesondere Brot- und Backwaren, Obst und Gemüse sowie Molkereiprodukte, die von Supermärkten, Bäckereien oder Bürgerinnen und Bürgern gespendet wurden. Als Kunden sind alle Heidelbergerinnen und Heidelberg willkommen, die nachweisen, dass sie beziehungsweise ihre Familien mit geringem Einkommen leben müssen. Hierzu zählen Bezieher von Grundsicherung und Arbeitslosengeld II sowie Menschen mit kleiner Rente oder niedrigem Arbeitseinkommen. Wer für einen sehr geringen, symbolischen Geldbetrag einkaufen möchte, benötigt einen Berechtigungsausweis. Den gibt es gegen Vorlage des Heidelberg-Passes oder eines Transferleistungsbescheids direkt beim Caritasverband Heidelberg.

Ehrenamtliche weiterhin gesucht

Größte Stütze des Tafelladens, sind neben den beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen die rund 30 Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass das Tafelangebot überhaupt gemacht werden kann. An drei Öffnungstagen in der Woche organisieren sie gemeinsam die Annahme der Lebensmittel, Aufbau und Verkauf sowie das Aufräumen danach. „Ukraine-Krieg, Inflation, gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise haben in den letzten Wochen und Monaten zu einem starken Andrang geführt. In Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, zeigt sich die Bedeutung der Tafelläden noch deutlicher“, sagt Dr. Susanna Re, Geschäftsführerin des Caritasverbands Heidelberg.

130 bis 140 Personen, die für sich und ihre Angehörigen einkaufen, kommen regelmäßig in den Tafelladen. „Wir sind deshalb um jede und jeden froh, der sich hier ehrenamtlich engagieren möchte“, erklärt Dr. Regina Orf, stellvertretende Vorsitzende des SKM.

Mehr als ein Lebensmittelladen

Dass die Heidelberger Südstadt-Tafel aber mehr als ein Laden ist, legt schon der Name „Rat und Tat“ nahe: Hier bekommen Personen, die Bedarf haben, gleich nebenan individuelle Sozialberatung, ganz gleich, ob es um Schulden, die Heizkosten oder den Antrag auf Sozialleistungen geht.

Der Südstadt-Tafelladen wird über die katholische Stadtkirche sowie Spenden finanziert. Die Stadt Heidelberg unterstützt den Südstadt-Tafelladen mit einem Zuschuss von rund 15.000 Euro jährlich.

Kontakt
Südstadt-Tafelladen „Rat und Tat St. Elisabeth“, Turnerstraße 36, 69126 Heidelberg, Telefon 06221 7781385, tafel@caritas-heidelberg.de

Öffnungszeiten:
Montag und Mittwoch von 13 bis 16 Uhr und Freitag von 13 bis 15.40 Uhr

Wichtig: Aufgrund der Situation durch Corona und der erhöhten Anforderungen an Hygiene­ und Abstandsregelungen findet die Warenausgabe derzeit noch in der Kirche St. Michael, in unmittelbarer Nähe des Tafelladens statt.

Hintergrund:
Der Südstadt-Tafelladen ist einer von zwei Tafelläden in Heidelberg. Neben dem Südstadt-Tafelladen „Rat und Tat St. Elisabeth“ gibt es in der Altstadt den Tafelladen „Brot und Salz“ der evangelischen Diakonie. Kein Laden, sondern eine reine „Liefertafel“ ist das Angebot der Heidelberger Tafel e.V. Ehrenamtliche der Tafel e.V. holen gespendete Waren regelmäßig bei Supermärkten, Bäckereien und anderen Spendenden ab und liefern sie direkt an soziale Einrichtungen.

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