Heidelberger Behindertenbeauftragte wirbt für mehr Rücksicht und weniger zugeparkte Gehwege

Kurzfilm läuft bis Mai in Heidelberger Kinos

Zugeparkte Gehwege sind ein Dauerbrenner in der Liste der Beschwerden, die die Heidelberger Behindertenbeauftragte Christina Reiß jeden Monat erhält. Sie wirbt deshalb für mehr Rücksicht und Miteinander in der Stadt mit Blick auf die Nutzung von Gehwegen. Dazu hat sie einen Kurzfilm auf der Internetseite www.heidelberg.de/behindertenbeauftragte veröffentlicht, den sie gemeinsam mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr produziert hat. Er wird Anfang Mai in verschiedenen Heidelberger Kinos gezeigt.

„Um eine sichere Nutzung von Gehwegen zu ermöglichen, sind alle gefragt: die Stadtverwaltung für Planung und Kontrolle, die Bürgerinnen und Bürger, wenn es um Rücksichtnahme und die Einhaltung von Regeln geht. So gelingt dann ein Miteinander in der Stadt“, sagt die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß.

Hintergrund

Gehwege sind in Heidelberg oft ordnungswidrig zugeparkt. Diese Situation will die Stadt mit dem Projekt „Freie Gehwege“ angehen. Denn zugeparkte Gehwege zwingen Zufußgehende und Menschen mit Rollstuhl immer wieder dazu, auf die Fahrbahn auszuweichen. Besonders gefährdet werden dabei Kinder, Menschen mit Kinderwagen, aber auch Menschen mit Behinderungen. Zudem blockieren Fahrzeuge nicht nur den Gehweg, sondern häufig auch die Fahrbahn. Die Folge: Rettungskräfte wie Feuerwehr und Krankenwagen kommen nicht schnell zu Notfällen. Deshalb ergreift die Stadt im Frühsommer 2023 in fünf Straßen Sofortmaßnahmen gegen das Gehwegparken. Wegen der Vielzahl an Straßen mit Gehwegparken wird zudem im Laufe des Jahres 2023 ein gesamtstädtisches Konzept erstellt, welches zum Ziel hat, in ganz Heidelberg freie Gehwege zu schaffen. Mehr Informationen unter www.heidelberg.de/freiegehwege

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