Logo facebook Logo Twitter Logo YouTube Logo RSS Logo YouTube Logo Instagram
Broschüren-Titelbild shop.share.repair

shop.share.repair
Die kostenlose und handliche Broschüre zeigt, wo in Heidelberg nachhaltige Produkte gekauft, geteilt und repariert werden können.
mehr dazu (5,08 MB)

Broschüren-Titelbild Einkaufsführer bio.regional.fair

bio.regional.fair
Die kostenlose und handliche Broschüre zeigt, wo in Heidelberg es biologische, regional erzeugte und fair gehandelte Lebensmittel gibt.
mehr dazu (13,929 MB)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Agenda-Büro
Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-18000 und 58-18010
Fax 06221 58-4618000

Zur Abteilungsseite

Heidelberger Paar genießt sein Bio-Eis (Foto: Peter Vogel)

Nachhaltiger Konsum

Ferkel aus ökologischer Tierhaltung (Quelle: Europäische Kommission)

INFO

bio.regional.fair



Was und wie viel konsumiert wird, hat immense Auswirkungen auf Umwelt und Klima sowie auf Produzentinnen und Produzenten. So machen Konsum und Ernährung zum Beispiel laut einer Studie des Ifeu Instituts (1,363 MB)  (siehe Seite 17) zusammen über die Hälfte der persönlichen CO2-Bilanz eines jeden Bürgers aus.

Um Bürgerinnen und Bürger dazu zu ermutigen, dass sie beim Konsum besonders auf Nachhaltigkeit achten, führt die Stadt Heidelberg vielfältige Aktivitäten durch:

genial regional

Die Gesellschafter der Genial Regional Marketing Organisation
Die beteiligten Akteure gaben am 4. September 2020 den Startschuss für die gemeinsame Vermarktung von nachhaltig erzeugten Produkten aus Heidelberg und der Region. (Foto: Dittmer)

Mit Unterstützung der Stadt Heidelberg und dem Tourismus Service Bergstrasse e.V. haben im September 2020 rund 20 Akteure aus Landwirtschaft, Garten- und Weinbau, Lebensmittelhandwerk, Lebensmittelhandel und Gastronomie eine gemeinsame Organisation gegründet: die GeReMO Heidelberg Rhein-Neckar GmbH. GeReMO steht dabei für Genial Regional Marketing Organisation – ein Hinweis darauf, dass die Gesellschaft vor allem das neue Markenprogramm genial regional führen soll.

Die Gesellschafter bieten ein breites Sortiment an landwirtschaftlichen Produkten an: von Obst und Gemüse über Honig und Wein bis hin zu Fleisch und Getreide. Auch ein Restaurant, die Alte Dorfmühle Auerbach, zählt zu den Gründungsgesellschaftern. Die GeReMO-Akteure kommen alle aus den Regionen Heidelberg und Rhein-Neckar sowie den angrenzenden Naturräumen Bergstraße, Kraichgau und Odenwald. Die Organisation unterstützt die Mitglieds- und Partnerbetriebe dabei, hochwertige Produkte nach umwelt- und klimafreundlichen Kriterien (652,1 KB) in der Region herzustellen und zu angemessenen Preisen auf kurzen Wegen in der Region gemeinsam zu vermarkten.

Nähere Hintergrundinformationen finden sich im Flyer gemeinsam handeln. mehr erreichen. Für eine starke, regionale Landwirtschaft (4,149 MB). Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann dies anhand einer Absichtserklärung (34,1 KB) kundtun. Wer sich auf dem Laufenden halten und in den E-Mail-Verteiler zu diesem Thema aufgenommen werden möchte, kann sich hier anmelden.


Wegweiser für nachhaltigen Konsum in Heidelberg

Heidelberg bietet ein breitgefächertes Angebot, das eigene Leben nachhaltiger und bewusster zu gestalten.

Die Broschüre „shop.share.repair - Nachhaltig leben in Heidelberg“ (5,08 MB) führt auf, wo man in Heidelberg faire und nachhaltige Mode und Wohnaccessoires erhält, und bietet eine umfassende Übersicht unterschiedlicher Konsumalternativen. Denn Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur ökologisch und fair gehandelte Waren zu kaufen, sondern auch bereits gekaufte Produkte möglichst lange zu erhalten. Entsprechend finden sich hilfreiche Adressen rund um die Themen Kaufen, Teilen und Reparieren.

Der Einkaufsführer „bio.regional.fair – Nachhaltig genießen in Heidelberg“ (13,929 MB) zeigt, wo es in Heidelberg biologische, regional erzeugte und fair gehandelten Lebensmittel gibt. Nach Stadtteilen geordnet enthält die Broschüre Öffnungszeiten und weitere Informationen zu Bio-Supermärkten, Hofläden, Marktständen, Bäckereien, Metzgereien, Weltläden und vielen weiteren Betrieben. Alle Informationen aus dem Einkaufsführer finden sich auch in der App „mein Heidelberg“, die kostenlos unter www.meinheidelberg.de heruntergeladen werden kann.


Nachhaltige Beschaffung

Seit dem Gemeinderatsbeschluss zur Nachhaltigen Beschaffung im Jahr 2007 kauft die Stadt Heidelberg bevorzugt Produkte aus fairem Handel sowie regionaler und ökologischer Produktion. Weitere Infos dazu gibt es hier

Logo Biostädte-Netzwerk

Des Weiteren möchte die Stadt Heidelberg eine möglichst nachhaltige Mittagsverpflegung in ihren Bildungseinrichtungen fördern. Aktuell ist ein mindestens 10-prozentiger Anteil an Bioprodukten in der Verpflegung der Gymnasien und ein mindestens 30-prozentiger Bio-Anteil in der Essensversorgung der Kitas vorgeschrieben. Entsprechend dem Klimaschutz-Aktionsplan (714,6 KB), soll dieser Anteil bis 2022 auf jeweils 50 Prozent aufgestockt werden.
Nähere Informationen zur öffentlichen Beschaffung von Bio-Lebensmitteln finden sich im Leitfaden Mehr Bio in Kommunen (5,984 MB). Als Mitglied des Biostädte-Netzwerks hat die Stadt Heidelberg an der Erarbeitung dieses Leitfadens mitgewirkt.


Bildungsprojekte für nachhaltigen Konsum

Die Stadt Heidelberg ist Kooperationspartnerin des Projekts Regio Food-Hunter - Bildung schmeckt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Bürgerinnen und Bürgern regionale Lebensmittel näherzubringen und eine nachhaltige Ernährung zu fördern.

Die Stadt ruft außerdem Heidelberger Bildungseinrichtungen dazu auf, sich mit eigenen Aktivitäten für nachhaltigen Konsum einzusetzen, und bietet hierfür ihre Unterstützung an. So führt beispielsweise der Verein Rettenswert Bildungsprojekte zur Verwertung von Lebensmittelresten mit Förderung der Stadt Heidelberg durch. Formulare zur Beantragung von Projektzuschüssen sowie die Förderrichtlinien der Stadt Heidelberg finden sich unter www.heidelberg.de/zuwendungen.


Heidelberg aktiv gegen Einwegbecher

Die Stadt hat zur Reduzierung der „Coffee to go-Becher“ eine Info-Kampagne gestartet, die sich an Verbraucherinnen und Verbraucher und Gewerbetreibende richtet. mehr dazu