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„Startup World Cup 2026“: Vorentscheid macht Innovationskraft im „Sunny Valley“ sichtbar

myScribe zieht ins Finale nach San Francisco ein

Mit dem ersten Vorentscheid des „Startup World Cup 2026 – Sunny Valley Edition“ hat die Innovationsregion ihre internationale Strahlkraft unter Beweis gestellt. Elf Start-ups aus Heidelberg, Mannheim, Mainz, Tübingen, Heilbronn und Kaiserslautern präsentierten am 8. Oktober 2026 im Heidelberg Innovation Park (hip) ihre Geschäftsideen und technologischen Innovationen. Als Siegerin ging die myScribe GmbH aus Mannheim hervor. Das Unternehmen qualifizierte sich damit für das Weltfinale in San Francisco und erhält die Chance auf ein Investment von einer Million US-Dollar.

Gruppenfoto des Gewinner-Teams nach der Preisverleihung.
„MyScribe“-Gründerin Dr. Ira Stoll (Mitte) freut sich über den Einzug ins Finale des „Startup World Cup“ gemeinsam mit den Teilnehmenden des Panels zu Innovation und Start-up-Kultur (von rechts): Aline Moser, Leiterin des OB-Referats der Stadt Heidelberg, Christian Sommer, Geschäftsführer NEXT Mannheim, Dr. Peter Guckenbiehl, Geschäftsführer des Technologieparks Heidelberg, Dr. Uwe-Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsiteznder ZMRN e. V., Felix Wälder, Geschäftsführer bioMindz, sowie dem Organisator des Events Mathis Palm, Startup Support Technologiepark Heidelberg. (Foto: Stadt Heidelberg)

„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Auftakt des Startup World Cup in Heidelberg. Der Vorentscheid hat eindrücklich zeigen können, welche Innovationskraft in unserer Region steckt. Hier treffen exzellente Forschung, starke Unternehmen, mutige Gründerinnen und Gründer sowie engagierte Netzwerke aufeinander. Daraus entstehen Innovationen mit internationalem Potenzial“, sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner im Nachgang der Veranstaltung.

KI-Lösungen für Krankenhäuser entwickelt

Die Gewinnerin myScribe GmbH, präsentiert von Gründerin Dr. Ira Stoll, entwickelt eine KI-Lösung, die Patientendaten aus Krankenhäusern strukturiert und automatisch Entlassbriefe erstellt. Dadurch können Prozesse, die bislang mehrere Wochen in Anspruch nahmen, auf wenige Tage verkürzt werden. Mit dem Einzug von myScribe GmbH ins Finale erhält die Region nun die Chance, sich auch auf internationaler Bühne zu präsentieren.

Stärken der Innovationsregion

Der Contest brachte junge Unternehmen aus Heidelberg, Mannheim, Mainz, Kaiserslautern, Tübingen und Heilbronn zusammen. Sie kamen aus den Bereichen Health Tech, Künstliche Intelligenz (KI), Quantentechnologie, Robotik, Cybersicherheit und Biotechnologie. Gemeinsam stehen sie beispielhaft für die Stärken des sogenannten Sunny Valley. Ziel ist nicht nur, die Innovationsregion rund um Heidelberg, Mannheim und die Metropolregion Rhein-Neckar bis nach Heilbronn und Mainz international sichtbar zu machen. Sunny Valley verbindet Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, Unternehmen, Investoren und Kommunen, um die Region als führenden europäischen Standort für Innovationen in den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Künstliche Intelligenz und Deep Tech zu positionieren.
 

Panel diskutierte über Start-up-Kultur

Im Anschluss an die Pitch-Wettbewerbe diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gründungsförderung und Innovationsnetzwerken und der Region im Panel „Innovationen, Technologietransfer und Start-up-Kultur“ über die Zukunft des Innovationsstandorts Sunny Valley. Teilnehmende waren Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und Vorstand von MLP, Aline Moser, Leiterin des OB-Referats der Stadt Heidelberg, Jochen Herderich von der L-Bank, Dr. Peter Guckenbiehl, Geschäftsführer des Technologieparks Heidelberg, Christian Sommer, Geschäftsführer von NEXT Mannheim, sowie Felix Wälder, Geschäftsführer von biomindz in Mainz.

Initiatoren Pegasus Tech Ventures kamen auf das Sunny Valley zu

Besondere Bedeutung hat die Veranstaltung für die internationale Sichtbarkeit der Region. Heidelberg pflegt seit vielen Jahren eine enge Städtepartnerschaft mit Palo Alto im Herzen des Silicon Valley. Über bestehende internationale Kontakte wurde auch Pegasus Tech Ventures, die weltweit tätige Venture-Capital-Gesellschaft hinter dem Startup World Cup, auf die Innovationsregion aufmerksam. Die Organisatoren traten aktiv an Heidelberg heran und regten an, erstmals einen Vorentscheid in der Region auszurichten. Dass die Region als Austragungsort ausgewählt wurde, ist eine besondere Anerkennung ihrer Innovationskraft und internationalen Vernetzung. Zugleich unterstreicht diese Entscheidung die wachsende Wahrnehmung der Region als attraktiver Standort für technologieorientierte Gründungen, Forschung und unternehmerische Innovation.

Hochkarätige Jury aus Innovationsnetzwerken, Kapital und Unternehmen

Über den Sieg entschied eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Venture-Capital-Gesellschaften, Innovationsnetzwerken und Unternehmen. Zu ihr gehörten unter anderem: Jens Weitzel, Cross Atlantic Angels, Andrea Dittmar, Encourageventures e. V., Frank Kraheberger, MBG Baden-Württemberg, Jörg Bunzel, ISB Rheinland-Pfalz, Prof. Annegret Kuhn, Palatina Business Angels Rhein-Neckar e. V., Thomas Herget, TU Darmstadt, Julia Piechotta, Osapiens, Matthias Ick, Maguar Capital, und Naomi Betz, NVIDIA.

Die teilnehmenden Start-ups waren:

  • Dense Immune GmbH (Mainz) 
  • Heidelberg Epignostix (Heidelberg) 
  • LigniLabs GmbH (Mainz) 
  • LINQ Photonics GmbH (Heidelberg) 
  • MIMIR GmbH (Tübingen) 
  • myScribe GmbH (Mannheim)
  • Panosome GmbH (Heidelberg) 
  • Prehensio GmbH (Heilbronn) 
  • QuantiLight GmbH (Heidelberg) 
  • Scannery GmbH (Kaiserslautern) 
  • Xena Dx GmbH (Mannheim)

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Technologiepark Heidelberg, der seit vielen Jahren Gründungen und technologieorientierte Unternehmen in der Region unterstützt. Als Austragungsort diente das Business Development Center im Heidelberg Innovation Park (hip), einem der zentralen Innovationsstandorte der Stadt Heidelberg.

Foto zum Download

(Erstellt am 14. Oktober 2026)
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