InnovationLab vernetzt Forschung und Wirtschaft
Von der Idee in die Anwendung im Bereich der Krebsforschung – das war das Motto bei „Genesis 26 – The Life Science Tech Day“, einer Veranstaltung des Heidelberger Unternehmens InnovationLab. Die rund 130 Teilnehmer des Forums haben sich nicht nur mit dem wissenschaftlichen Input der Spitzenforscher begnügt, sondern bei den abschließenden „Discussion Tables“ konkrete Projektideen mit führenden Wirtschaftsvertretern angestoßen. Damit zeigt das Event exemplarisch die Stärke des Wirtschaftsstandortes als führenden Ort für Transfer.
InnovationLab veranstaltete die regionale Veranstaltung im Bereich Life Sciences zum dritten Mal. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die Entwicklung von Plattformen der nächsten Generation für Krankheitsmodellierung und Wirkstoffscreening vor allem in der Krebsforschung. „Wir stehen an einem Wendepunkt in der Forschung. Nicht nur im Bereich Biofabrikation, -elektronik, integrierte mikrophysiologische Systeme und Sensortechnologie für lebendes Gewebe. Bildgebung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz bieten uns heute Möglichkeiten, von denen wir vor ein paar Jahren noch geträumt haben. Diese Zukunft beginnt jetzt“, so Dr. Michael Kröger, Geschäftsführer der InnovationLab GmbH.
Marc Massoth, Leiter des Heidelberger Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, lobte zu Beginn in einem Grußwort das Engagement von InnovationLab: „Heidelberg steht für drei wichtige Ideen: Wissen, Verantwortung und Anwendung. Ideen in Lösungen zu verwandeln – genau dafür steht InnovationLab. Es unterstützt Forschende von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Es bietet Raum, Technologie, Netzwerke und Zugang zu Investoren. Das ist besonders wichtig im Bereich der Life Sciences, wo die Gründung eines Unternehmens teuer und komplex sein kann. Als ein Repräsentant der ökonomischen Entwicklung kann ich nur sagen: Events wie diese sind essenziell.”
Genesis 26 erhielt durchweg eine positive Resonanz, so bilanziert InnovationLab. Auch die Teilnehmenden aus dem In- und Ausland bewerteten das Forum als einzigartig und zukunftsweisend. Es zeigte sich erneut: Deutschlands älteste Universitätsstadt ist ein energiegeladener Schauplatz für das immer stärker werdende Ökosystem in den Lebenswissenschaften. Technologie-Transfer spielt in der Metropolregion Rhein-Neckar eine entscheidende Rolle. Und das wird in Europa von der Spitzenforschung und Industrie zunehmend wertgeschätzt.

